40. Japan – stille Supermacht? Mit Ina Sophia Schwientek, Senior Strategy Consultant bei pilot – The Power Shift Edition

Shownotes

40. Japan – stille Supermacht? Mit Ina Sophia Schwientek, Senior Strategy Consultant bei pilot – The Power Shift Edition

Was kann Deutschland von Japans Kultur, Markenführung und Arbeitsweise lernen?

In der Suits & Sneakers Sonderedition „The Power Shift“ spricht Podcast-Gastgeber Harald R. Fortmann mit ausgewiesenen Expertinnen und Experten über die größten Wirtschaftsmächte unserer Zeit – und darüber, was wir von ihnen lernen können.

In dieser Folge geht es um Japan – eine Wirtschaft, die für viele von außen widersprüchlich wirkt: hochmodern und zugleich tief ritualisiert, technologisch und zugleich stark traditionsbewusst. Ein Land, das in Markenführung, Qualität und Kundenfokus seit Jahrzehnten Maßstäbe setzt – und in dem Respekt, Höflichkeit und Langfristigkeit weit mehr sind als kulturelle Floskeln.

Was macht Japan wirtschaftlich und kulturell so besonders? Wie wird dort entschieden, geführt und kommuniziert? Und vor allem: Was können deutsche Führungskräfte aus dieser Logik wirklich praktisch übernehmen, ohne sie zu kopieren?

Darüber spricht Podcast-Host Harald R. Fortmann mit Ina Sophia Schwientek, Senior Strategy Consultant der Agenturgruppe pilot, die im Rahmen eines internationalen Austauschs über das Netzwerk Local Planet mehrere Monate in Tokio gearbeitet und gelebt hat. Im Mittelpunkt des Gesprächs stehen ihre Beobachtungen aus dem japanischen Agentur- und Geschäftsalltag, die Rolle von Höflichkeit, Hierarchie und Vorbereitung sowie die Frage, wie japanische Markenführung Substanz, Tradition und Lokalstolz zu einem klaren Wettbewerbsvorteil verbindet.

Ina Sophia Schwientek beschreibt, warum in Japan Vorbereitung wichtiger ist als Schlagfertigkeit, warum Beziehungen langfristig gedacht werden und welche Rolle Rituale, Ästhetik und Detailtiefe in Werbung und Markenführung spielen. Die Folge macht deutlich: Wer von Japan lernen will, muss nicht imitieren, sondern den Mut entwickeln, Substanz, Respekt und Handwerk wieder stärker in den Mittelpunkt unternehmerischer Entscheidungen zu rücken.

Die Inhalte dieser Folge in der Übersicht:

  • Japan verbindet Hochtechnologie mit tief verankerter Tradition
  • Respekt und Höflichkeit prägen Kommunikation und Entscheidungen
  • Meetings werden intensiv vorbereitet und nachbereitet, nicht improvisiert
  • Hierarchien sind klar, Verantwortung wird sichtbar zugeordnet
  • Geschäftsbeziehungen entstehen langfristig und beruhen auf Vertrauen
  • Markenführung lebt von Substanz, Handwerk und kultureller Tiefe
  • Werbung ist laut und omnipräsent, aber strukturiert und kuratiert
  • Lokalstolz ist ein zentraler Treiber von Kauf- und Markenentscheidungen
  • „Made in Japan“ bleibt ein starkes, aber unterkommuniziertes Versprechen
  • Deutschland kann von Respekt, Vorbereitung und Detailtiefe profitieren

Weiterführende Links:

Über Suits & Sneakers

Suits & Sneakers ist ein Podcast für Entscheiderinnen und Entscheider. In der Suits & Sneakers Sonderreihe „The Power Shift“ spricht Podcast-Gastgeber Harald R. Fortman mit ausgewiesenen Expertinnen und Experten über die größten Wirtschaftsmächte unserer Zeit – und darüber, was wir von ihnen lernen können.

Über five14

Five14 ist eine Executive-Search-Boutique, die Unternehmen mit Persönlichkeiten verbindet, die Wandel gestalten. Von der digitalen Transformation bis ins KI-Zeitalter identifizieren wir Führungskräfte, die Technologiekompetenz, strategischen Weitblick und kulturelle Führung vereinen.

Klassisches „Post & Pray“-Recruiting greift hier nicht mehr. Five14 steht für eine neue Art der Suche: gezielt, diskret, vernetzt und immer auf Augenhöhe. Unser Team – mehrfach ausgezeichnete Berater mit jahrzehntelanger Erfahrung in Marketing, Vertrieb und Unternehmensführung der Digitalbranche – unterstützt Start-ups, Mittelstand und Konzerne dabei, die Arbeitswelt von morgen aktiv zu gestalten.

Wir besetzen Wirkung, nicht nur Positionen. Als Partner unserer Kunden handeln wir offen, transparent und nach den Grundsätzen ordnungsgemäßer Personalberatung (BDU). Nachhaltigkeit und gesellschaftliches Engagement sind fest in unserer DNA verankert: Seit Gründung arbeiten wir klimaneutral und investieren 14 % unseres Gewinns in soziale Projekte.

Five14 – Executive Search für Führungskräfte, die die Zukunft bewegen.

Über diese Podcast-Produktion

  • Das Intro-Voice-Over des Podcasts wurde eingesprochen von Chérine De Bruin.
  • Der Deininger Podcast "Suits & Sneakers" ist eine TON.EINS Produktion.

Transkript anzeigen

00:00:01: Menschen ruhe lassen.

00:00:03: Also, KollegInnen ruhelassen im Sinne von gucken ist derjenige gerade in einem mentalen Arbeitszustand, dass ich ihn jetzt unterbreche oder warte ich mal lieber noch oder schreibe vielleicht lieber eine Nachricht auf Slack-Teams oder wie auch immer einfach weil gemerkt habe das Thema Respekt vor der Arbeit einer Person ist extrem groß.

00:00:29: Ein Podcast

00:00:41: für Entscheiderinnen und Entscheider.

00:00:48: Mit Harald Fortmann und ein Land, das in Markenführung Qualität- und Kundenfokus seit Jahrzehnten Maßstäbe setzt.

00:01:06: Mein Gast ist Ina Sophia Schwindek, Senior Strategy Consultant bei Pilot.

00:01:11: Ina war mehrere Monate in Japan im Rahmen eines internationalen Austauschs über das Netzwerk Local Planet – das Pilot als Gründungsmitglied für Deutschland mitprägt.

00:01:19: Wichtig!

00:01:19: Ina ist keine Einheimische.

00:01:21: Und genau das macht die Perspektive spannend der wir sprechen heute nicht aus der Vogelperspektive von Theorien sondern über Beobachtungen eines gebildeten Außenblicks.

00:01:29: Was fällt sofort auf, was irritiert und welche Learnings?

00:01:32: sind die Verführung, Strategie und Werbung in Deutschland wirklich praktisch?

00:01:36: Ida herzlich willkommen bei Susan Sneakers The Power Shift.

00:01:39: Vielen Dank lieber Harald fürs herzlich Willkommen heißen und natürlich die Einladungen!

00:01:44: Erster Podcast hier für mich wow

00:01:46: Ich freue mich und ja ein großer Zufall gewesen, einen Post von dir auf LinkedIn gesehen Gerade auf der Recherche nach jemandem, der zu Japan was sagen kann.

00:01:54: Da dachte ich so, ich frag die Japan mal an und bist du sofort aufgesprungen?

00:01:57: Und das freut mich sehr!

00:01:59: Wir hatten ja im Vorgespräch schon über deine Eindrücke gesprochen, um dass ihr da wirklich spannende Momente erlebt.

00:02:04: Aber wollen wir mal einsragen... Der erste Japan Moment ... Was war in den ersten achtundvierzig Stunden der Moment, in dem Du gemerkt hast?

00:02:11: Okay hier tickt etwas grundlegend anders.

00:02:14: direkt schon am Flughafen und im Taxi, also eigentlich in allen öffentlichen Verkehrsmitteln die mir direkt begegnet sind.

00:02:20: Ich bin angekommen glaube an einem Donnerstag.

00:02:24: es war super umtriebig und super voll in Tokio aber alles war geleitet überall Struktur schön links auf die Rolltreppe nicht rechts weil sonst wirst du umgerempelt hast direkt im Taxis natürlich keine Türen die du anfassen sollts alles öffnet sich voll automatisch.

00:02:42: Ja, dann sprang mir eigentlich direkt der erste Werbespot entgegen im Taxi auf der Rückbank.

00:02:49: Da läuft Dauerfernsehen also das kannst du natürlich auch ausschalten wenn ich das nervt.

00:02:53: aber es ist total witzig gewesen weil ich gleich so eine Popcornwerbung mich angesprungen hat und ein japanischer Moderator wie Wilde auf mich eingeredet hat.

00:03:02: Das war Ein cooler Kontrast.

00:03:05: habe ich so nicht erwartet, dass sich im Taxi direkt mit Werbung beschallt werde.

00:03:09: Und dann ging es recht zügig eigentlich zur Unterkunft.

00:03:11: und natürlich Tokio, wo hast du erst mal beeindruckend?

00:03:15: Also du glaubst nicht wie groß alles ist, du glaubest nicht wie schnell alles ist.

00:03:20: aber der Taxifahrer hat mich da mit einer Ruhe wirklich zu meinem Apartment gebracht.

00:03:24: unglaublich also er hatte die Ruhe weg und irgendwie hat mich das dann auch angesteckt.

00:03:30: Okay ja das ist schonmal gut, das finde ich eine Sicherheit.

00:03:32: Vielleicht kannst du noch mal ein bisschen den Kontext herstellen, wie kam es überhaupt dazu, dass du da nach Japan gegangen bist und wie lange warst du da?

00:03:40: Ich wollte immer schonmal nach Japan als Reiseziel.

00:03:44: Und hab gedacht ja irgendwann in drei vier Jahren dann machst du dir immer deine Drei-Wochen-Route und Tingels da Kyoto und Hiroshima und Tokyo ab.

00:03:52: habe ich nicht so gemacht?

00:03:53: weil sich etwas ergeben hat Und zwar, dass ich von der Pilotagenturgruppe mir die Möglichkeit austausche zu machen über unser Local Planet Netzwerk.

00:04:04: Wir sind da wie du schon angekündigt hast Gründungsmitglied und das ist super cool weil wir in jedem Standort in diesem Local Planet-Netzwerk Inhaber geführter Agenturen die Möglichkeit haben den Austausch zu machen.

00:04:17: Egal!

00:04:18: Ich sage jetzt mal welches Land?

00:04:19: Zu dem Standort, der dich interessiert.

00:04:22: Und für mich war dann recht schnell klar, es könnte Italien sein.

00:04:25: Es könnte Niederlande sein.

00:04:26: Ja, Abovo-Media oder vielleicht auch London.

00:04:29: Seven Stars machen echt coole Media und auch Strategie.

00:04:33: Aber irgendwie war's Tokio!

00:04:36: Ich hab dann schnell mit Uli Kramer gesprochen der das bei uns verantwortet in Haus und er sagte ja ich habe ihn gefragt was würdest du machen Uli?

00:04:44: Und er sagte recht schnell ganz ehrlich Ina mach doch Tokio.

00:04:48: Und dann sag ich ja, okay machen wir.

00:04:50: Wir hatten einen guten Kontakt zu dem CEO und Gründer der Agentur dort, der Adkom.

00:04:56: Der war recht schnell Feuer und Flamme.

00:04:58: Wir sind schnell ins persönliche Gespräch gestartet und das hat direkt gemetscht.

00:05:03: also es war super angenehm der Erstkontakt und für mich dann halt recht schnell klar Tokyo muss es werden!

00:05:10: Dann war ich für knapp drei Monate vor Ort Und hab da sechs Wochen in der Agentur verbracht und den Rest der Zeit ganz viel in Tokio, ganz viel Japan rumgereist.

00:05:22: Alles mitgenommen was geht.

00:05:24: Ja schön!

00:05:24: Ich glaube auch gerade wenn man sich die anderen Länder betrachtet so rein aus der Strategie Perspektive war es natürlich von Tokia dann wahrscheinlich den meisten Einfluss und den großen Change raus aus der Komfortzone natürlich auch andere Sprache, andere Zeichen, andere Mentalität.

00:05:38: Ich glaube, das bringt ja auch sehr viel.

00:05:40: Gab es ein bestimmtes Japan-Bild mit dem du hingeflogen bist und dass dich aber schnell aufgelöst hat wieder?

00:05:46: Ehrlicherweise hatte ich kaum Erwartungen.

00:05:48: Bin hingefahren und dachte jetzt nach Japan und alles was sich eigentlich im Kopf habe an Gründlichkeit, Höflichkeit... Alles ist super sauber!

00:05:59: Das wird sich bestätigen.

00:06:00: Und das hat sich auch bestätigt.

00:06:02: Es gab da keine Missverständnisse oder so.

00:06:05: Aber relativ schnell gemerkt, der Respekt und die Zurückhaltung aller Menschen extrem groß ist.

00:06:14: Und du passt dich natürlich auch ab Minute eins irgendwie dann an, klar?

00:06:17: Du bist in einem anderen Land aber auch weil du natürlich gleichzeitig auf diese respektvollen Ebene jemandem begegnen möchtest.

00:06:24: das hat mich recht schnell dann ja so involviert gesagt habe irgendwie muss ich jetzt alles mitmachen so Ich bin jetzt auch super Respekt vor euch verbeuge mich werf auch nur mein Müll immer in den Supermarktmüll und nimmt den Trakt mit mir rum, so wie es alle machen.

00:06:41: Und dann bist du irgendwie drin.

00:06:42: Spannend!

00:06:43: Da sind wir schon gleich bei dieser Kulturlogik wieder herrscht.

00:06:47: Höftigkeit Zurückhaltung dieses Thema der Gesichtswahrungen im beruflichen Alltag ist ja extrem hoch.

00:06:53: Wie hast Du's empfunden?

00:06:55: zusammen im Kontext mit Entscheidungen die dort getroffen werden?

00:06:58: Und mit Hierarchie vielleicht auch?

00:07:00: Also das Thema Höflichkeit In Japan, auch im beruflichen Kontext spielt eine extrem große Rolle.

00:07:06: Einer meiner ersten Tage war irgendwie das Thema PC-Maus für mich relevant weil ich hatte ein MacBook, ich hatte mein Lenovo parallel aus Hamburg und wollte mich halt mit einer Maus connecten, weil irgendwann wird es schwierig wenn du Excel-Tabellen baust oder Präsentationen.

00:07:22: Bin dann auf unser IT Team zugegangen in Form einer Person – Das IT Team!

00:07:28: Und hat mir dann relativ ... Ja, eigentlich erschrocken begegnet das sich so als europäische Frau.

00:07:34: doch eine recht konkrete Anfrage in Richtung PC-Maus-Stelle und war erst mal erschroken.

00:07:39: So war mein Ersteindruck!

00:07:41: Und dann hat es sich aber relativ schnell, ich glaube fünf Minuten später stand er hinter mir mit dieser PC-Maus und sagte dann ja, äh Maus, Maus des?

00:07:51: Und dann sagte ich ja cool.

00:07:53: Adigato gozaimasu, vielen Dank.

00:07:55: Und dann sagte er aber du hast chinesischen Rechner Nichts sagt wie, ich hab chinesischen ... Ach so, Lenovo-Rechner.

00:08:02: Ist nicht chinesischer Rechner?

00:08:03: Ja im MacBook viel besser ist auch US-amerikanisch.

00:08:07: und also da habe ich dann gleich schon gemerkt China ist irgendwie so ein Ding hat für die eine oder andere ja Entscheidung sag' ich mal später im strategischen Kontext schon mehr Richtung US Amerika.

00:08:21: was macht eigentlich, was macht der US Markt gebracht?

00:08:23: das war so der erste Kontakt eigentlich im Büro, wo ich gemerkt habe er ist schon höflich aber er spricht auch Sachen direkt an wenn ihm Dinge auffallen die in seinen kulturellen Kontext passen.

00:08:34: Spannend ja und zumal wir hatten jetzt in der Serie jetzt schon ja China Indien und USA besprochen und spannenderweise ist ja gerade China der größere Handelspartner für Indien geworden als USA.

00:08:45: das ist ja grade überholt worden aber bei Japan.

00:08:47: also diese Relation zu USA aus dieser Nach Kriegsallianz dann doch ist noch sehr stark, das hast du so empfunden.

00:08:54: Totalsch!

00:08:55: Obwohl das MacBook am Ende des Tages ja auch in China gebaut wird, wenn man ganz ehrlich ist aber...

00:08:59: Ja absolut wie das meiste in Japan auch.

00:09:03: Aber gut das ist ja in Deutschland auch nicht anders, wir sagen ja auch immer ein schönes deutsches Produkt und letztendlich die Fertigung ist ganz woanders.

00:09:09: Okay das heißt aber auch dass Du hast schon ansprungen, also die überraschende direkte Kommunikation wird zu sagen.

00:09:14: Das Grundsätzlich nennt das ja so ein bisschen dieses, man kennt ja auch diesen Film los in translation und so weiter.

00:09:18: Also es ist ein bisschen auch diese indirekte Kommunicationen dieses Ja-Sagen aber Nein-Mein

00:09:23: usw.,

00:09:23: dass ist das für dich eine Herausforderung am Anfang gewesen.

00:09:26: oder war's dann doch im Agenturkontext dann?

00:09:29: Oder im Business Kontext dann doch so, dass es etwas direkter war als man sich jetzt vielleicht sage ich mal auf der Straße

00:09:35: hat.

00:09:35: Beides so'n bisschen... Einerseits im normalen Gespräch beruflich war es schon alles sehr durch Höflichkeit geprägt, vom Visitenkartenübereichen mit der ersten Verbeugung.

00:09:47: Im Bereich Meetings habe ich das ganz stark festgestellt.

00:09:50: Wir haben die Kunden direkt vom Fahrstuhl eigentlich abgeholt, auch später wieder zurückgebracht.

00:09:56: Alles immer mit einer richtig schönen Verbeugung dann dabei und natürlich dem Visitenkarten überreichen – mit zwei Händen natürlich!

00:10:03: Auch mit einer Verbeigung, die aber nicht so tief ist sondern nur eine leichte Verbeughung.

00:10:08: Die hab' ich da noch zu Hause mal ein bisschen geübt damit es besser flutscht.

00:10:11: Visitengarte hatte ich am Anfang noch gar nicht.

00:10:13: Das war mir erst ultra unangenehm.

00:10:16: Das wurde dann weggelechelt, dass ich keine Visitenkarte habe.

00:10:19: Es wurde auch ein bisschen vielleicht belächelt, nicht unbedingt aus Deutschland bin, aber dass ich eine europäische Frau bin die jetzt im Business-Kontext da mit in den Meetings irgendwie was zu sagen hat oder zumindest eine Meinung zur strategischen Themen und alles andere so an Zustimmung oder Ablehnung merkst du halt nicht!

00:10:42: Weil also merkst du nicht, wenn du da nicht schon extrem lange lebst.

00:10:46: Das heißt auch ich hab das nicht gemerkt.

00:10:48: Meinem Chef war dann relativ schnell klar, wir haben uns mal nach dem Meeting besprochen oder so und er sagt ja das und dass, dass er da nichts gesagt hat.

00:10:54: Das heisst halt, dass der absolut dagegen ist.

00:10:56: Dass er da jetzt genickt hat oder Menschen sagen dann Hi für Ja oder Nicken.

00:11:02: aber das ist bei uns, wenn man Ja sagt es ist Ich habe dich verstanden gehe ich mit.

00:11:07: Da ist es ein Ich habe Dich gehört.

00:11:09: Vielen Dank, dass Du's gesagt hast Aber das heißt nicht, dass ich mit deiner Meinung mitgehe oder das genauso sehe wie du.

00:11:16: Und das ist am Anfang schon ein bisschen merkwürdig im normalen Gespräch auch mit Kollegen manchmal.

00:11:20: Dass du nicht immer weißt, naah!

00:11:22: Ist es jetzt gerade genau so gemeint?

00:11:24: Denke ich da zu Hause nochmal drüber nach, ob es vielleicht auch anders interpretiert hätte werden können.

00:11:30: Also man denkt schon mehr nach über was sagt man, wie sagt mans und wie begegnet man dann auch neuen Personen?

00:11:38: natürlich vorsichtiger weil du es weißt, dass das anders gelesen werden kann.

00:11:43: Und trotzdem kommst du irgendwo zum Ziel?

00:11:45: Weil man muss sich ja dann auch bestimmte Punkte einlegen aber das klappt trotzdem

00:11:49: Das klappt Trotzdem!

00:11:50: Ja also da sitzt sieben Stunden zusammen in einem Meeting.

00:11:53: Also diesen sehr intensiv ist nicht so, dass man nur mal eine halbe Stunde eben spricht, weil jedes Meeting hat ja einen Ziel Ja, ist schon mal gut.

00:12:05: Aber es ist wirklich sehr stark in der Vorbereitung auch für jedes Meeting.

00:12:10: also es wird nicht einmal eben nur fünf Minuten drüber gesprochen was machen wir jetzt gleich sondern wirklich die ganze Woche.

00:12:17: nächsten Freitag haben wir ein Meeting mit dem und dem Kunden.

00:12:21: das muss stringent vorbereitet werden und das wird dann auch gemacht und dass wird auch strengend nach bereitet.

00:12:28: bis ins letzte Detail würde ich sagen also jede Person die dann in diesem Raum sitzt weiß Was ist zu tun?

00:12:35: Wie müssen wir jemanden abholen, was dürfen wir nicht sagen.

00:12:39: Was sollten wir bestenfalls sagen?

00:12:42: Also sehr viele Absprachen die am Ende aber wenn du dann aus diesen sechs Stunden rausgehst wirklich ein Gefühl hinterlassen von ja wir haben das richtig gut mit durchgesteuert.

00:12:53: aber der Kunde ist auch genau auf diese Punkte eingegangen und irgendwie hat's sag ich mal geflutscht.

00:12:57: es hat halt gepasst in dem Moment auch im in der Absprache und das war ultra angenehm.

00:13:02: Für mich hört es sich auch an, dass das dann dadurch auch sinnvoller ist.

00:13:06: Weil ich mir anschaue die Meeting-Kultur, die wir jetzt in Deutschland oder den USA haben... ...die ja viele Meetings teilweise auch viele kurze Meetings aber mit wenig Inhalt und mit wenig Auskommen.

00:13:15: letztendlich keiner verfolgt ist nach.

00:13:17: Ich habe letztens auch mal gesagt, irgendwie hab' ich manchmal das Gefühl, dass werden Meetings veranstaltet nur damit man sagen kann, man hat's gemacht!

00:13:23: Aber letztendling alle Tudus, die besprochen worden sind, werden nicht erledigt.

00:13:26: Das wird ausgesessen.

00:13:29: glaube ich, dass ja tatsächlich dann das konkrete Ergebnis ist.

00:13:32: Wenn du Meeting gut vor und nachbereitest, dann hast du ja wirklich dann auch einen Erfolg!

00:13:36: Ja aber weißt Du?

00:13:37: Ich habe auch gedacht in den Gesprächen die wir geführt haben Auch wenn sie dann sechs Stunden lang waren.

00:13:41: vorher dachte ich Wir bereiten das gut vor Und wir wissen am Ende was rauskommt.

00:13:46: Aber wenn du dann in den Meetings bist und das ist der Inblick den ich vorher nicht hatte Hey du kommst wirklich in richtig gute Diskussionen Weil du triffst dich immer persönlich.

00:13:56: Und klar, man ruft sich zwischendrin auch mal an wenn sie irgendwelche Entscheidungen im Nachgang getroffen werden müssen.

00:14:02: das geht dann recht schnell.

00:14:04: aber um Details zu besprechen gerade wenn es um eine Strategie Ausrichtung für eine Marke geht wo sehr viel um Kultur geht und die kleinen Aber fein Details die wir spielen können Dann wird da doch sehr viel in der Tiefe drüber diskutiert also beispielsweise über ging oben ein einen sehr futuristisches Protein-Produkt, was die Welt revolutionieren wird.

00:14:28: Ganz spannend wenn das rauskommt dann mach ich da zum einen Linkenpost oder so!

00:14:32: Es war echt mega cool.

00:14:33: wir sind da quasi mit Entwicklern dann auch in Gespräch gegangen für dieses Protein und haben dann geguckt wie können wir das sag' ich mal weltweit vermarkten?

00:14:43: So eine strategische Perspektive für mich auch gewesen, die viel ganzheitlicher nochmal ist als ich sage jetzt mal rein Media & Kommunikation.

00:14:52: Aber du triffst dich halt ganz früh am Entscheidungsprozess mit dem Unternehmen, was eben genau dieses Produkt in den Markt bringen möchte.

00:14:58: Und das ist halt super cool weil man schneller involviert wird durch diesen intensiven persönlichen Kontakt, weil man schon eine gute langfristige Bindung hat.

00:15:09: Kommt man auch eher rein in die Märkte und kann sie auch eher natürlich mitgestalten – mit eigenen Ideen oder Ideen anderer Kunden?

00:15:16: Was hat man schon mal gemacht?

00:15:17: Das war ziemlich innovativ und sehr nah dran!

00:15:22: Wenn du mal jetzt die Agenturbeziehungen in Deutschland zu deutschen Kunden vergleichen würdest, mit denen in Japan wird es sagen.

00:15:30: Weil du gerade gesagt hast, die Verbindungen sind da.

00:15:33: Siehst du da eher die Verbindung Kunde-Agentur viel mehr als Partnerschaft?

00:15:38: Vielmehr als Augenhöhe?

00:15:40: In Deutschland ist immer noch so ein bisschen der Vorwurf, dass die Agenturen eher die verlängerte Werkbank sind als wirklich der strategische Partner.

00:15:47: Und dass man auch so ein bissel unterscheidet und sagt, die Unternehmensberatung sind eher dieser trusted Advisor und die Media- und Kreativ- und Strategie-Agenturen sind eher, sag ich mal, die Werkbank.

00:15:58: Siehst du da einen Unterschied?

00:15:59: Dass in Japan das mehr dann auf dem McKinsin Niveau quasi wäre?

00:16:03: Ehrlicherweise in der Agentur, ich kann jetzt nur dafür sprechen bei der AdCom war das so.

00:16:07: Ja also keine verlängerte Werkbank.

00:16:10: nicht dass sich das in Deutschland zu sehen würde aber es wurde viel mehr zusammengedacht.

00:16:15: Kreationen war in Haus, also In-House der Agenture angebunden.

00:16:20: wir hatten die strategische Beratung übergreifend für sämtliche Lösungen und natürlich langfristige Kundenbeziehungen durch die das Ganze irgendwie auch gehalten werden kann.

00:16:29: Also als Agentur habe ich schon den Eindruck bekommen dass mehr auf Augenhöhe gesprochen wird.

00:16:36: Ich glaube, das hängt aber ganz davon ab wie groß du auch bist im japanischen Markt.

00:16:40: als Agentur und beispielsweise wenn wir über die Den zu sprechen habe ich jetzt keinen direkten Einblick und kann nicht sagen wieder Dinge ablaufen.

00:16:47: Aber ich glaube da laufen sie noch ein bisschen anders ab weil ich mir vorstelle oder weiß aus Erzählungen, dass die Denzu sehr stark auch in politischen Dingen beispielsweise involviert ist.

00:16:58: Viele Kampagnen da auch irgendwie mit betreut, die der Regierung irgendwie gehören – das sind nochmal ganz andere Bindungen sage ich mal wichtig und ein ganz anderes Niveau der Beziehung vielleicht auch.

00:17:09: Und es ist weil's einfach historisch gewachsen ist.

00:17:12: Wenn du, ich sag mal als Agentur dich mit einem anderen Business aufstellst vielleicht nicht nur Media anzubieten sondern eben übergreifend strategische Beratung, Kreativberatungen also eben für Probleme da draußen Lösungen schaffen willst dann hast du eine super Ausgangsbasis und kannst so eben auch langfristig überleben und dir damit deine Kundenbeziehung irgendwo... sichern oder zumindest stabilisieren über eine längere Zeit.

00:17:38: Wie

00:17:38: pflegen die Japaner ihre Geschäftsbeziehung?

00:17:41: Also wie kommt diese enge Bildung zustande, ist das einfach nur durch langjährige Zusammenarbeit oder ist da in Götter noch mehr dazu?

00:17:48: Also einfach nur für lange jährige Zusammenarbeiten kann man jetzt einfach so sagen weil ich glaube dahinter langjähriger Zusammenarbeit steckt ja auch immer was man tut.

00:17:56: das finde ich immer so schnell ab dass man sagt naja man arbeitet schon dreißig Jahre miteinander zusammen und manchmal sagt man auch baus sind schon dreizig Jahre.

00:18:03: aber in dem Fall es ist schon so Japanische Firmen sind auch für ... Langfristigkeit zu haben.

00:18:11: Also kommt einfach auch so ein bisschen aus der Kultur heraus, denke ich und auch aus dem generellen angestellten Verhältnis.

00:18:17: zum Beispiel eine Person ist nicht nur zwei Jahre oder so in einem Unternehmen sondern sammelt Jahre im Unternehmen.

00:18:25: heißt unser Kreativmann in der Agentur war jetzt so lange da wie es die Agentur gibt Und das ist im Agenturbusiness glaube ich relativ selten der Fall.

00:18:36: aber übergreifend in Japan ist es einen Trend dass du dreißigvierzig Jahre in deiner Unternehmung bist, weil du damit auch mehr Geld verdienst.

00:18:43: Weil jedes Jahr zählt und du natürlich auch keine Angst haben musst dich wieder neu zu sozusagen beweisen.

00:18:49: Das ist da tatsächlich ein Thema, Angst davor keinen Job zu haben.

00:18:54: Die Mieten sind so hohrennt, dass du in Tokia sowieso nicht wohnen kannst.

00:18:58: Jetzt hab ich wieder den Ursprungspunkt der Frage verloren aber am Ende ist es so Beziehungen funktionieren Einfach durch ultralangfristigen Kontakt.

00:19:10: Viele kleine Anrufe zwischendurch, auch einfach mal, ne?

00:19:13: Mal eben fünf Minuten sprechen.

00:19:14: Das muss gar nicht ein mittengroßes Mittagessen sein.

00:19:17: Natürlich gab es auch Abend-Events wo man sich dann getroffen hat aber das passiert dann eher auf der Gründer und CEO Ebene.

00:19:24: da bin ich jetzt als Seniorstrategin nicht involviert gewesen.

00:19:28: er habe das aber mitbekommen dass sich doch Viel auch getroffen wird, nach Feierabend.

00:19:33: Auch nach dem Feier-Abend.

00:19:35: Das bedeutet zwanzig Uhr aufwärts.

00:19:37: Wird dann einfach noch mal netter Drink irgendwo genommen?

00:19:40: Einfach um über alles zu sprechen!

00:19:41: Okay

00:19:42: und hier ist ja ein großes Thema in Japan.

00:19:45: Wie hast du in der Meeting gemerkt wie die Verantwortung in einem Unternehmen verteilt ist?

00:19:52: Das war recht schnell klar.

00:19:54: Also die Art der Verbeugung war schon mal für mich als Neuankömmling anders.

00:20:00: Es sind ja so implizite Signale, ne?

00:20:01: Du kannst gar nicht sagen immer woran liegt das jetzt genau?

00:20:04: aber ich habe gespürt.

00:20:05: Ich bin in den Raum gekommen und es waren Kunden da.

00:20:10: Die haben sich kurz verbeult Mir auch ihre Visitenkarte mit beiden Händen gegeben.

00:20:16: Aber es gab keinen längeren, intensiveren Blickkontakt zum Beispiel wie ich das jetzt kennen würde.

00:20:22: also intensiv im Sinne von schön dass wir uns jetzt kennenlernen und ein kleines Gespräch vielleicht was damit zusammenhängt.

00:20:29: Das war dann relativ schnell abgehakt Und dann ging's ziemlich schnell in die Augen der Blick des Geschäftsführers Mit dem dann gesprochen wird weil Man weiß, wer Entscheidungen trifft in Japan und man weiß natürlich auch, wer steht hinter dem Inhalt.

00:20:45: Wer hat das alles erarbeitet?

00:20:46: Dass es eine Gemeinschaft passiert ist ja.

00:20:50: Aber allein was Blickrichtung, Art der Verbeugung und des respektiges ganze Meeting eigentlich über anbelangt, ist relativ schnell klar.

00:20:59: Geschäftsführer oder höhere Positionen werden doch stärker beachtet als ich sage jetzt mal zu arbeitende Mitarbeiter.

00:21:08: Okay.

00:21:09: Und was ist, wenn mal irgendein Punkt kommt mit dem man nicht einverstanden ist oder wo man vielleicht mal einen Kritik oder einen Gegenpunkt äußern möchte?

00:21:16: Würde man das dann auch in den Meeting machen dann tatsächlich auch ein Vier-Augen-Prinzip verlagern.

00:21:22: Ja, das ist echt der schmale Grad!

00:21:24: Das habe ich mich dann auch oft gefragt.

00:21:26: Ich hab das eine oder andere Mal einen Punkt gehabt wo ich dachte, sagst du es jetzt und ich hab's auch ausprobiert das dann zu machen.

00:21:33: Mich dann um positionieren oder meine Meinung in dem Gespräch zu sagen und das war auch gut.

00:21:40: Da wurde auch kurz drüber geredet Und dann wurde aber recht schnell wieder umgeschwenkt.

00:21:45: Also Argumente wohnen schon einbezogen, aber es wurde recht schnell zu dem Thema, was der Kunde jetzt besprechen möchte und seine Fahrtrichtung.

00:21:53: Das gibt dir natürlich in dem Moment kurz das Gefühl, haben die mich jetzt nicht wahrgenommen oder so.

00:21:59: Und am Ende hat dann aber jemand auch zu mir gesagt nee super Punkt den du da gemacht hast im Meeting war total relevant und cool dass sie auch merken dass wir halt als ganzes Team auftreten und ich glaube es ist eine Entwicklung die in Japan stattfindet.

00:22:14: Aber du merkst es stärker als es in Deutschland der Fall ist so Dinge einfach fallen zu lassen oder Dinge zu sagen ja das ist schon was anderes.

00:22:23: Wenn du jetzt aus diesen Learnings, die du dort erst mal auf der Arbeitswelt gemacht hast.

00:22:27: Was sind ein zwei Sachen?

00:22:30: Wenn du sagst, die sollten wir in den deutschen Arbeitsalltag implementieren, dann würden wir von dieser japanischen Arbeitslogik auch besser zum Ziel kommen.

00:22:41: in Deutschland

00:22:42: Also auf jeden Fall menschenruhe lassen also kolleginnen ruhe lassen im Sinne Gucken ist derjenige gerade in einem mentalen Arbeitszustand, dass ich ihn jetzt unterbreche oder warte ich mal lieber noch.

00:22:56: Oder schreibe vielleicht lieber eine Nachricht auf Slack-Teams oder wie auch immer.

00:23:01: einfach weil gemerkt habe das Thema Respekt vor der Arbeit einer Person ist extrem groß.

00:23:08: Ich bin als das Thema Maus zum Beispiel oder ich bin zu dem Kreativschaffin gegangen und hab ihm über die Schulter mal eben was gefragt, weil kann ich ja mal machen, weil ich habe gerade eine Problemstellung, die ich lösen will.

00:23:21: Und dann wird schon erschrocken werden schnell die Schultern mal hochgezogen, weil man nicht damit rechnet dass jemand dich unterbricht.

00:23:28: und das können wir auf jeden Fall mitnehmen.

00:23:30: vielleicht ein bisschen vorsichtiger auf Menschen zuzugehen, zu gucken wie arbeitet gerade jemand?

00:23:35: Wie konzentriert ist auch jemand grade bei der Arbeit?

00:23:38: Ein anderes Thema Mittagspausen!

00:23:41: Mit besserem Essen füllen.

00:23:44: Weil in Japan werden ja so Bento-Boxen gepackt, die nimmst du dir dann mit zur Arbeit bereit.

00:23:49: Das ist die Mitternacht.

00:23:50: wenn du dann zu Hause irgendwann bist dann noch vor.

00:23:53: Die sind aber echt gut.

00:23:54: Also richtig schöne Proteine, ganz viel leckerer Fisch essen ist ja sowieso in Japan ein Highlight!

00:24:02: Ich glaube das können wir mitnehmen gutes Essen vorzubereiten für uns um gute Mittagspausen dann zwischen den Schuhkartons im Büro zu haben auch mit Menschen dann zu sprechen gemeinsam zu essen.

00:24:14: ich glaub dass kann man mitnehmen.

00:24:16: und dritter Punkt es alles ausdrucken, was geht.

00:24:22: Es lief die ganze Zeit der Drucker eher in dem Sinne.

00:24:26: also ich meine damit jetzt nicht alles alles aber zumindest wenn man aus der strategischen Perspektive Präsentation vorbereitet wirklich mal wieder weg vielleicht vom Miroboard zu gehen oder irgendwelchen Visualisierungs-Digitaltools und sich einfach mal einen Deck auszudrucken und zu gucken wow das sind jetzt schon vierzig Slides wir haben aber nur eine halbe Stunde im Termin.

00:24:47: Wo wollen wir dann eigentlich wirklich den Punkt machen im Gespräch und ist es vielleicht nicht zu viel Content, den wir da mitbringen?

00:24:55: Vielleicht auch gar nicht so verständlich.

00:24:56: Wir haben alles ausgedruckt das ganze Sleitdeck und saßen wirklich zusammen mit fünf Personen um den Tisch rum und haben Charts weggeschmissen.

00:25:04: Dann knülst dann das Papier zusammen, wirfst es weg.

00:25:08: Das hat alles einen anderen Moment irgendwie von bei Miroler stüttern ein Kärtchen so.

00:25:13: okay aber dass Das fällt so hinten über, das ist halt so ein richtigen Moment.

00:25:18: Und du zelebrierst damit irgendwo auch mehr deine... Es ist mehr Handwerk!

00:25:23: So ist mein Gefühl und man kann auch mal back to the roots gehen.

00:25:26: Toller, toller Blick drauf.

00:25:28: Mehr Handwerk gefällt mir sehr gut.

00:25:29: Gerade in einem KI-Zeitalter glaube ich es genau dieses Thema Handwerk ja auch unheimlich wichtig und da wieder einen Blick drauf zu haben.

00:25:36: vielleicht wieder mehr zu drucken sagen wir immer aus Umweltgründen drückt nicht so viel.

00:25:39: aber vielleicht ist es dann tatsächlich mal sinnvoll ums auch haptisch vor sich zu haben.

00:25:43: Ich glaub dass das hilft.

00:25:44: Ja, Menschen sind dann doch kaptische Menschen am Ende des Tages.

00:25:47: Super spannend!

00:25:48: Werbung.

00:25:49: Dadens in den Folgen zu China gesprochen, mich hat das damals auch als ich die meine erste Rundreise durch China, ist natürlich die Werbung unheimlich aufgefallen weil sie so langweilig war und sehr rot

00:26:00: etc.,

00:26:01: wie sieht es in Japan aus?

00:26:01: Was ist dir bei Werbung in Japan aufgefallen von der Tonalität vom Humor, von der Ästhetik, von einer Lautstärke oder von einer Ansprache her?

00:26:08: Mir ist ganz viel aufgefallen.

00:26:10: Ich habe ja auf ganz viel geachtet, weil ich genau mit dem Blick dahin gegangen bin.

00:26:14: wie wird hier Werbung gemacht?

00:26:16: Also das erste war Taxiwerbung.

00:26:18: Das hatte ich ja schon kurz erzählt, da siehst du überall in jedem Taxi in diesen Olympiataxen die da seit Olympia in Tokio stattgefunden hat waren.

00:26:28: Das wurde alles umgebaut und jeden Taxi auf den Rücksitzen zwei Bildschirme und du wirst die ganze Zeit beduselt mit Kosmetik-Content, Zahnpasta und der nächsten Serie auf beispielsweise Netflix.

00:26:40: Gibt's da auch riesige Out of Home Flächen?

00:26:45: Überall, also Tokyo ist einfach die Stadt der Displays.

00:26:49: Es ist alles zugepflastert was geht und ...

00:26:52: Aber schon elektronisch wahrscheinlich nicht oder vom Papier sondern schon

00:26:56: digital auch?

00:26:57: Schon digital außer in den Bahnen.

00:27:00: Den Bahn ist es weniger digital.

00:27:02: da gehen Menschen dann rum und klicken immer die in der Mitte diese Banner ab.

00:27:07: das ist alles noch recht analog Aber ansonsten super viel Displays in fast jedem Viertel und du merkst es irgendwann gar nicht mehr, weil sich das so in die Gebäude integriert hat.

00:27:20: Das ist schon eine gewisse Eleganz-Fast mit sich bringt und dass auch die Werbung, die dann darauf ausgespielt wird.

00:27:26: also ich habe dann darauf geachtet wie kreativ sind sie denn?

00:27:30: Sind da überall Animes immer zu sehen?

00:27:32: Das Shibuya Crossing zum Beispiel diese riesige Kreuzung wo acht Millionen Menschen am Tag oder so rüber laufen.

00:27:39: Da ist ganz viel Anime und da ist aber auch Pepsi.

00:27:42: Und da ist Coca-Cola, das sind die ganz Großen so... Das macht Lärm und es bunt und schreit und du hörst auch Ton dazu.

00:27:53: Das ist jetzt dann nicht ruhig sondern überall sind Lautsprecher.

00:27:57: Aber es ist eine geordnete Lautstärke.

00:27:59: also es sabbelt jetzt nicht jeder durcheinander sondern einmal spricht der Hund aus der Einecke Dann gibt's aus der nächsten Ecke ne Person die was zu beispielsweise Japan Airlines sagt, einer ganz ruhigen Tonalität.

00:28:14: Und dann gibt es wieder irgendeinen kreischenden Dino, der wieder neben dir steht also aber sehr koordiniert.

00:28:19: dabei ist es laut Aber du kannst dich auf jedes einzelne nacheinander einlassen wenn du das möchtest und Also Out of Home is super super groß.

00:28:28: drittes Thema was ich recht schnell gemerkt habe weil Ich rege YouTube Nutzerin bin unter anderem weil ich Japanisch lerne parallel und da ganz viel Aufsauge über Youtube Direkt alles auf japanisch.

00:28:39: Überwerbung, auf japonisch.

00:28:41: Direkt natürlich auf mich zugeschneidert weil ich überall mit dem Taxi dann manchmal rumgefahren bin.

00:28:46: Mir auch Ubers geholt habe ganz viel Retargeting was ich erlebt hab.

00:28:50: Natürlich auch über Instagram.

00:28:51: dann irgendwann kamen die ersten Ads also super digital Japanischer Content und irgendwann habe ich dann gedacht ach ich muss mal zum Friseur das ging aber nur über Leinen.

00:29:04: Konnten ja niemanden anrufen weil ich hatte ja nur mein Mobil Internetvertrag, sag ich mal.

00:29:09: Also ich hatte kein Mobilfunk so will ich damit sagen.

00:29:11: es heißt ich konnte nirgendwo anrufen.

00:29:12: bedeutet wenn du niemand anrufern kannst dann muss ja ein digitalen Weg gehen.

00:29:16: Wenn du über die Website aber keine Buchung machen kannst dann geht alles über Line.

00:29:22: und LINE ist das WhatsApp.

00:29:24: Japans WhatsApp Fragezeichen kennt da eigentlich kaum jemand.

00:29:28: auch die Kolleginnen die haben alle keinen Whatsapp genutzt Es sei denn, sie haben international gearbeitet.

00:29:33: Dann gab es das schon auch.

00:29:35: und sonst wird dann über Lein gebucht also Appointments gemacht mit deinem Friseur, mit dem Hundefriseur den es ja auch an jeder Ecke gibt mit eigentlich allen möglichen Kontaktpunkten die du haben kannst Und darüber wird auch Werbung ausgespielt.

00:29:49: Das ist ein bisschen anders.

00:29:50: Also bei WhatsApp in Deutschland haben wir das nicht so.

00:29:53: Bei Lein ist es überall alles zugeflastert Mit Werbungen wo du nur hinkommst.

00:29:58: Und das natürlich auch direkt mit den Geschäften verknüpft, also das hat einen großen Einfluss auf Retail in Japan.

00:30:04: und wenn ich dann zum Thema Retail komme als nächsten Touchpoint und Mediakanal wird in Seven Eleven im Lawson eigentlich überall geworben was nur geht!

00:30:16: Also Produkte direkt an den Endkonsumenten gebracht, eigentlich jeder Stelle über Displays.

00:30:22: Über kleine Banner ganz viel... also von Uniqlo beispielsweise ist jetzt nicht FMCG aber aus dem Fashion-Bereich.

00:30:29: Dann gehst du in die Uniqluur, denen es ja auch achtmal oder so ein Tokio gibt und hast dann da aber Prospekte wie damals Lidlprospekt oder so wo du dann die Kleidung drin hast.

00:30:40: Also irgendwie ganz altmodisch.

00:30:42: Ganz strange!

00:30:44: Und dann denkst du, da hast du jetzt im Uni-Club bis dahin gekommen.

00:30:47: Weil du wurdest auf Insta irgendwie angesprochen und hattest über Pinterest deinen Drittkontakt?

00:30:51: So!

00:30:52: Dann gehst du in den Laden und kannst dann dein Flyer mitnehmen mit dem nächsten Angebot der Woche für Uni-Klo.

00:30:58: Das kam mir ein bisschen komisch vor und das ist ein Andenken natürlich was ich dann in Papierform auch mal mitgenommen habe bis Japan.

00:31:05: Und wir sprechen ja auch gerade jetzt wieder in dieser ganzen KI-Diskussion immer stärker über das ganze Thema Vertrauen, Glaubwürdigkeit von Werbung.

00:31:13: Wie wird das aufgebaut?

00:31:18: Die große Währung in den asiatischen Ländern ist Autorität, Handwerk und Tradition.

00:31:26: Wie machen neue Marken das?

00:31:27: Wie kommst du an diese Glaubwürdigkeit beim Konsumenten daran?

00:31:30: Ich glaube, internationale Marken haben einfach den Fuß in der Tür.

00:31:33: Die müssen gar nicht mehr viel machen.

00:31:35: Die können ihre japanischen Spots ausspielen und groß und emotional sein.

00:31:39: Also das einfach weitermachen.

00:31:40: Pepsi zum Beispiel!

00:31:42: Wenn wir jetzt aber über kleinere Marken sprechen die neu in den Markt eintreten... Ich glaube, die haben es einfach deutlich schwerer.

00:31:49: Weil so viele Märkte schon gesättigt sind.

00:31:53: So kommt das ein zumindest vor wenn man durch Tokio läuft weil es alles in Höhle und Fülle gibt.

00:31:58: Sei es technologisch, sei aus dem Foodbereich, sei es kosmetisch... Es gibt einfach so viel.

00:32:05: aber heißt ja nicht dass es keine Lücken gibt.

00:32:07: für die sich Lücken suchen wollen ist es glaub ich am smartesten relativ schnell dich irgendwie digital in bestimmte C-Gruppen erstmal reinzubringen, wo du weißt da kannst du dein Produkt am ersten verankern mit einer guten kreativen Botschaft.

00:32:26: Die vielleicht auch... Du hast das Thema Tradition auch angesprochen!

00:32:30: Vielleicht ein bisschen mehr so aus dem ursprünglichen Japan kommen weil das Ist so der andere Trend, entgegen dieser ganzen international modernen Protein-based fashion Sache?

00:32:42: Dass es auch vier Rückbesinnungen gibt auf was ist Japan eigentlich.

00:32:46: Woher kommen wir?

00:32:47: Made in Japan ist ja ein großes Siegel nach wie vor und die ganze Welt kennt eigentlich gutes Handwerk.

00:32:54: jetzt gutes Essen.

00:32:55: ich habe's glaube ich schon achtmal gesagt weil gutes Essen gibt's einfach dort.

00:32:59: Das ist damit verankert international.

00:33:01: Und ich glaube, wenn du dann in den internationalen Markt vielleicht auch irgendwann rein möchtest, dann kannst du gut damit starten ein bisschen ursprünglicher vielleicht zu kommunizieren kreativ und dann aber moderne Wege wählen wie einen digitalen Weg für gute Targetings um dein Produkt schnell zu platzieren.

00:33:19: Und natürlich Retail, wenn das eine Option ist auch recht schnell mitdenken weil darüber einfach ganz viel läuft.

00:33:25: und so viele Retail Flächen da sind wir Ich glaube, fast nirgendwo auf der Welt so mehr Eindruck.

00:33:30: Wenn

00:33:31: du über Gutes erstens sprichst warst du auch in diesem Sushi-Place, der da unten in einer U-Bahn drin ist wo es so lange Schlangen sind als dem Namen leider nicht parat.

00:33:41: aber also das war früher ein Geheimtipp nach Insta.

00:33:43: natürlich kein Geheimttip mehr.

00:33:44: Aber weißt du was ich meine?

00:33:46: Gute Frage!

00:33:47: Ich habe so viele Sushis ausprobiert.

00:33:52: Also es gab natürlich Laufbänder.

00:33:54: Ja, ich glaube den Ort den du jetzt ansprichst da war ich nicht aber Es gibt so viele Lauf bänder an denen dich frei bedienen kannst.

00:34:03: Du sammelst dann deine kleinen Fähnchen wo jedes fähnchern im sushi steckt.

00:34:07: oder die Teller Die haben unterschiedliche Farben sind auch super schön aus total tolle Keramik dann immer gleich.

00:34:13: also du hast viele Sushi Orte.

00:34:15: Aber sushi ist ja nur.

00:34:17: Das ist ja nur ein Bruchteil von dem, was du essen kannst.

00:34:20: Über Tanpuda ist sehr groß geschrieben, ganz viel Okraschoten, ganz viele Onigiri.

00:34:27: Es gibt auch ganz viele coole Text-Max-Richtungen gerade.

00:34:30: Also so texanisches Futter und ganz viel Food.

00:34:35: wie heißen die?

00:34:36: Food Trucks.

00:34:38: Ja, ich bin einunddreißig.

00:34:39: Also, Food Trucs gehört jetzt langsam auch mal zum Vulkan oder?

00:34:44: Die stehen da auch rum und dann auch mal mit anderen Richtungen des Essens.

00:34:48: Also die probieren sich schon auch aus und sind ultra offen.

00:34:51: also alles wird einbezogen und gern dann auch mit Fisch.

00:34:55: Mit sehr gutem...

00:34:56: Ja cool!

00:34:57: Da vielleicht auch mal an den Federn wenn du mal in Berlin bist geh mal in die Brasserie.

00:35:01: November Auch sehr, sehr cool.

00:35:02: Die aus so einem Asia-Europe Mixer haben also wirklich herausragende Küche.

00:35:07: die Eigentümer kommen auch nicht aus Riga aber eben diese zwei Places da in Berlin.

00:35:11: Also wirklich kein nur empfehlen.

00:35:12: das ist gerade wenn du da sehr gut gegessen hast in Japan wird dir das gut gefallen.

00:35:17: Das ist echt super!

00:35:18: Ja, ich könnte sein dass Andreas Dannenberg der Chef der Erdkomm mir das auch empfohlen hat.

00:35:22: Weil er sagt in Deutschland kannst du eigentlich nur an vier Orten richtig gute Sushi essen.

00:35:27: Zwei davon gibt es in Düsseldorf ein gibt's in Berlin könnte sein ist der Laden und einen Hamburg den ich muss sich noch mal rausfinden aber das wäre so die Empfehlung.

00:35:38: nur da kann man Sushi Essen an allen anderen Orten.

00:35:40: Das sagt dann schon viel aus ja?

00:35:41: Ja

00:35:42: das stimmt Wenn du jetzt immer aus der strategischen Brille, also aus deiner beruflichen Tagesbrille so zu sagen schaust.

00:35:49: Wenn du Deutschland-Japanische Markenstrategie letztendlich zusammenpackst, wo setzt Japan andere Prioritäten als in Deutschland?

00:35:56: und wo sagst du da könnten wir mehr von auch bei einer Strategienentwicklung in Deutschland für eine Marke beobachten?

00:36:03: Viel tiefer zugraben.

00:36:05: ich glaube das nehme ich vor allem mit tiefer Zugraben im Sinne mehr in die Kultur einer Marke einzusteigen.

00:36:15: Also woher kommt die Marke wirklich?

00:36:17: Wann wurde sie gegründet, was für Geschichten kann eine Marke heute vielleicht auch über Gründung erzählen, über Werte auch Traditionen mal stärker rauszustellen?

00:36:29: Woher kommt man eigentlich?

00:36:31: Also auch ich in der, ich glaube die Gensie würde mich trotzdem interessieren für Marken.

00:36:37: Es muss nicht jeder modern mit mir kommunizieren nur dass sich das Produkt cool finde.

00:36:41: man kann schon strategisch mehr rausholen glaub ich aus der gesamten Kultur einer Marke.

00:36:47: und Kultur ist ja facettenreich.

00:36:49: es kann sowohl modern sein als auch woher eine Marke kommt und da vielleicht mal ein bisschen mehr mit rum zu spielen zu gucken.

00:36:56: wie können wir Vielleicht auch neue Orte suchen, um Marken zu positionieren die vielleicht mal ein bisschen anders sind.

00:37:03: Wo ich vielleicht dadurch gerade gesehen werde weil ich eben nicht alles mache wie es alle anderen machen.

00:37:08: Ja spannend, das finde ich spannend.

00:37:11: In der Tat find' ich's ist sehr uniform in Deutschland also so Erwartungsgewisse und selten mal Überraschungen die wirklich raus haben wo du sagst wow da hab ich überhaupt nichts dran gedacht.

00:37:21: Ja, genau.

00:37:21: Und das kommt ja doch so oft von internationalen oder nicht?

00:37:24: Wäre doch schön, wenn das ein bisschen auch sehr lokal in Richtung der Mut kommt, Dinge zu bewegen.

00:37:29: Zumal wir ja auch viele Marken in Deutschland und Europa haben die eine Tradition, die eine Geschichte haben, die einfach viel zu selten erzählt wird.

00:37:36: ich glaube da ein bisschen mehr... Ich fand das auch beeindruckend, dass ist eines der ersten Sachen die ich damals in China gelernt habe.

00:37:42: Dass sie mir gesagt haben ja wir blicken ja also Blick nach vorne in die Vergangenheit und hinten ist die Zukunft und bei euch ist es anders runter wie das denn?

00:37:49: Aber die haben halt immer den Blick auf die Verganganheit um dann eben die Zukunft zu formen.

00:37:54: und das fand ich super spannend weil wir eigentlich viel zu selten nach hinten schauen und immer sagen was passiert ist passiert aber wir wollen ja immer in die Zukunft schauen.

00:38:02: Aber genau das ist ja der Punkt.

00:38:04: Es gibt ein sehr tolles Buch, ich habe leider jetzt gerade den Titel, die ich parat überlege.

00:38:08: Da ist auch die zehn Dinge, die wir aus der Geschichte lernen müssen.

00:38:11: Das muss ich in den Annozationen zur Folge mal reinbringen weil es wirklich einen Buch was mich extrem beeindruckt hat.

00:38:16: Es hat einfach in die Vergangenheit geschaut und da ist eben auch klar geworden dass Japan – in der früheren Provinzt Tokio – da gab's schon die Circular Economy.

00:38:26: Ja dann wurde schon immer wieder alles aufbereitet um eine Valrosstoffmangel herrscht usw.

00:38:30: Und da siehst du Eigentlich die Themen sich hier auch wiederholen, aber wie viel zu wenig eigentlich aus den Sachen in der Vergangenheit lernen.

00:38:36: Und ich glaube da sind die asiatischen Märkte einfach so und so weit voraus auch und es sollte man vielleicht mal wieder mehr einen Mittelpunkt nehmen.

00:38:43: das ist glaube ich echt ein super Learninger.

00:38:45: auch noch

00:38:46: Ja wie heißt es H?

00:38:48: Es gibt einen Begriff im japanischen Der kurz für Harmonie steht Und Harmonie ist ja oft unsexy.

00:38:57: oder wollen wir nicht immer in Werbung auch, weil es oft langweilig ist.

00:39:01: Aber diese Harmonie vielleicht mal auf eine andere elegantere Art oder ästhetischere Art also zu deuten um sie einzubeziehen im Media- oder auch einer Kreation.

00:39:11: Ja ich glaube das könnte schon gut wirken auch in Deutschland.

00:39:15: Gibt's eine Kampagne oder eine Marke die du gesehen hast die dich beeindruckt hat wo du sagen würdest dass würde in Deutschland oder Europa nie funktionieren?

00:39:22: Ja, und ich habe auch im Vorwege überlegt ob ich das erzählen möchte.

00:39:26: Und zwar von Uber.

00:39:28: Ich wurde auf YouTube von Uber angeschrien... ...von einer japanischen Mutter die mit ihrem Sohn auf der Straße unterwegs war zu Fuß und es einen Zoom-Out gab.

00:39:43: also die Dame hat ihr Hand ausgestreckt und quasi das Taxi angehalten.

00:39:47: aber dieser ganzen Moment des Uberanhaltens Laut?

00:39:52: Wow!

00:39:54: Wie ein Schrein, der Junge hat irgendwie geschrien.

00:39:58: Dann hat dieses Taxi irgendwie geblinkt.

00:40:00: Es waren sehr viele sensorische Reize in einem Taxisport, sag ich jetzt so.

00:40:06: Weil es hat mich erst gekatscht und dann wurde natürlich auf japanisch weitergeredet was dich natürlich weiterketscht weil du verstehen willst was sie da gerade reden.

00:40:15: Am Ende war's ne Uberspot.

00:40:17: den fand ich besonders beeindruckend.

00:40:19: Punkt Nummer zwei war Out of Home.

00:40:22: Ich glaube, es waren Japan Airlines.

00:40:24: Ja, müsste Japan Airlines gewesen sein?

00:40:26: Eine Frau mit einem roten Kleid was sich über mehrere stufenartige Displays quasi erstreckt hat.

00:40:33: Dieses Kleid wurde immer länger und länger und hat geweht im Wind nur über diese Displays hinweg.

00:40:38: also es wurde quasi bestimmt.

00:40:40: fünf Riesen-Displays wurden nur für ein wehendes Kleid gebucht Und auf einem Kleinen war dann die Frau zu sehen sozusagen.

00:40:47: Das finde ich irgendwie mal anders gedacht, eigentlich ziemlich beeindruckend wie man doch einen Markenwert kommunizieren kann dieses Fliegen des Kleiders für dann Japan Airlines an anderen Ausdruck mal Kreation und Fläche zunutzen, die man hat.

00:41:07: Das

00:41:07: ist aber ein paar Parallelen auch zu Erfranz also dem würde ich sowas auszutrauen gerade mit ihrer... Dann war es

00:41:13: vielleicht doch Air France, ja kann sein.

00:41:14: Weil die haben gerade ein paar super krasse Spots auch für diese neue Premier-Lounge in Paris und passen natürlich so an sich gut.

00:41:23: Aber passt auch zu Japan Airlines.

00:41:25: Ja das war Air France ich glaube dir!

00:41:30: Also wir sind ja in diesem Folge gar nicht groß auf die politischen Dimensionen und so weiter rein, weil das einfach zu viel Diskussion hinterlässt.

00:41:37: China ist ein totales System

00:41:39: usw.,

00:41:39: da haben wir gesagt dass das interessiert uns gar nicht wirklich das Learning aus der Wirtschaft heraus.

00:41:44: Und trotzdem muss man sagen Japan hat eine Blütezeit gehabt gerade in den in den Achtziger-Ninzigern wo sie auch den Automarkt dominiert haben Die US im Auto merkte zugrunde gerichtet haben und eine starke Position.

00:41:58: Frage ist.

00:41:58: Also noch sind sie immer noch Nummer eins.

00:42:00: Frage ist, wo wird China da im gesamten sein?

00:42:03: Und trotzdem ging es ja danach in einem Berg-und-Talfahrt dem.

00:42:07: Und trotzdem wird meistachtens immer diese japanische Wirtschaft ein bisschen jetzt negliert, weil sie ist immer noch sehr stabil und man denkt immer nur, das ist im Abschwurren aber eigentlich gar nicht so stark.

00:42:16: Made in Japan ist ja neben Made In Germany eigentlich das die beiden großen Markenbezeichnungen, also die weltweit irgendwie bekannt sind.

00:42:26: Lokalstolz hatten wir auch in der China-Folge mit Muni Judro übergesprochen, dass die Chinesen selber gerade ihre Denke verändern von Wir wollen die großen internationalen Marken hinzu.

00:42:36: Nein, wollen gar nicht mehr!

00:42:37: Wir wollen den lokalsten Marken.

00:42:39: Wie hast du den Lokal Stolz in Japan erlebt und wie zeigt er sich im Alltag und dem Marken?

00:42:44: Also ist da wirklich ein Bewusstsein.

00:42:46: Du hast es gerade vorhin ja schon mit Lenovo und Apple eingesprochen, aber wie bezieht sich das auf japanische Marken?

00:42:53: Japanische Marken sind ultra stolz auf sich.

00:42:56: Die mögen sich, die lieben sich ... Wenn du eine Marke magst, sagst du das auch im Gespräch!

00:43:03: Der Kollege hat mir gesagt, dieses und ihr jenes Bier ist total toll.

00:43:07: Und das ist irgendwie aus Kyoto.

00:43:10: Oh nee!

00:43:10: Die Art nicht von Kyoto sondern andere Kollegen hat was ich in Hiroshima getrunken habe.

00:43:16: Das hat mich total begeistert.

00:43:20: Es wird sehr viel mit wenn wir übernommen.

00:43:24: Nationalstolz reden, schon auch auf Städte referenziert.

00:43:28: Also es ist nicht immer nur Japan aber was dahinter steckt is dann Japan.

00:43:33: In Japan gibt's ja auch tausend unterschiedliche Kulturen die Kyoto ticken ganz anders als die Tokyoto sind viel kürlicher und viel weniger geordnet würde ich mal sagen.

00:43:43: in Hiroshima sind die Leute ganz rough Auch traditionell, aber irgendwie rudisch eher als ultrafreundlich.

00:43:52: Das hab ich zum Beispiel ganz anders erlebt und damit einhergehend schwingt auch vielleicht unterschiedlicher Nationalstolz mit der sich anders ausprägen kann.

00:44:01: Aber insgesamt sind die Japaner schon sehr stolz auf ihre Produkte, auf ihr gutes Essen, dann werden auch Sachen belächelt.

00:44:11: Pepsi schmeckt ja gut!

00:44:14: Es ist halt US, also werden schon Dinge auch belächelt.

00:44:19: Auch wenn sie gut schmecken wird das japanische dann doch bevorzugt und wird auch gerne viel darüber geredet.

00:44:26: Und das können Marken natürlich für sich nutzen diesen Nationalstolz vielleicht mehr noch nach außen zu bringen.

00:44:34: weil ich finde Japan ist in den letzten Jahren ein bisschen zurückhaltender geworden.

00:44:38: man bekommt wie du sagst made in Japan hat man so denkt man so trägt man mit Aber da wird nicht mehr so viel Neues dafür gemacht.

00:44:47: So ist mein Eindruck, es wird viel auf internationales gegangen.

00:44:50: auch in der Kommunikation könnte man vielleicht ein bisschen mehr mischen.

00:44:55: Total!

00:44:55: Also wenn du mich fragen würdest was ist für dich denn mehr den Japan würde ich sagen?

00:44:59: Das sind ein paar Auto Brands und das ist vor allem wieder Walkman.

00:45:02: Ja, und dann überlegst du so okay das ist schon lange her.

00:45:05: Aber es ist jetzt nicht so.

00:45:06: das neue aktuelle Produkt was in den Kopf da auch zumindest Europa oder meinem zumindest schwirrt, was ich sofort mit Japan irgendwie Verbindung bringen würde außer dann vielleicht wirklich Essen und Reisen und Traditionen und solche Themen.

00:45:19: Jeans vielleicht noch Kleidung also das sind sie ja auch zum Teil sehr immer noch sehr weit vorne.

00:45:25: Ja Hiroshima zum Beispiel also Hauptstadt des Jeans war mir nie so klar.

00:45:29: Ja, aber man bringt das in Amerika.

00:45:32: Das ist ja ein echen Japaner.

00:45:33: viel und vor allem auch hochpreisige Modelle kann zuher bekommen bis ins Nirwana.

00:45:39: Unfassbar!

00:45:40: Wir sehen Japaner ihre Marken ihr Land im internationalen Kontext?

00:45:45: Ist es eher wir sind stolz?

00:45:46: Wir sind ein großes Land.

00:45:47: Wir sind eine der größten Wirtschaftsmächte?

00:45:50: oder ist es eher tatsächlich dieses Unterbauen des Warmal und das sind wir nicht mehr?

00:45:56: Ehrlicherweise.

00:45:56: Punkt zwei Meine erste Frage im Büro war, habt ihr hier überhaupt Inflation?

00:46:03: Und die Antwort war ja.

00:46:06: Aber ich glaube nicht so wie es bei euch ist.

00:46:09: in Deutschland also auch bei euren Produkten des täglichen Bedarfs sieht man das ja wohl viel stärker.

00:46:15: Das haben wir hier gar nicht so.

00:46:16: Hier ist es vielleicht mal ein Waschmittel wird mal ein paar Cent oder einen teurer.

00:46:21: Also da merkst du schon, das Preisbewusstsein steigt auch dar.

00:46:25: Aber man sieht auf andere Märkte... Da steht es vielleicht ein bisschen schlechter was aber gleichzeitig zur Folge hat wenn wir unsere japanischen Produkte international vermarkten wollen dann müssen wir natürlich auch gegeben halten der jeweiligen Märkte berücksichtigen.

00:46:42: Das heißt dass das Geld nicht mehr so locker in den Taschen sitzt wie es sonst der Fall war.

00:46:47: Das heißt es hat auch auf Produkte die einen internationalen Markt haben, durchaus mit Einfluss.

00:46:52: Also sie stellen sich auch sehr die Frage wie groß ist China?

00:46:56: China ist sehr groß und wir als Made in Japan haben vielleicht da gar nicht mehr so viel entgegenzusetzen.

00:47:02: Es wird als Bedrohung wahrgenommen.

00:47:06: Und gleichzeitig aber auch als Chance oder Wegruf, wie man damit umgehen kann.

00:47:13: Oft ist dann die Antwort wieder Made In Japan, wieder mehr rauszubringen.

00:47:18: Ja, spannend.

00:47:19: Vielleicht erleben wir da ja auch wieder eine Rückkehr.

00:47:22: genau wie was jetzt in einer Loganfotografie sehen gibt es jetzt auch gerade einen Trend.

00:47:26: jetzt wieder Back to Walkman und iPod.

00:47:29: also nicht eben streamen was auch immer du willst wann du willst sondern korrektierte Musik.

00:47:33: vielleicht kommt dir der Sony Walkman hier auch wieder wer weiß das schon

00:47:37: oder der Vinyl-Trend Also da kam er jetzt auch sehr aus Japan.

00:47:41: Es gab so tolle Vinyl Bass wo du einfach sitzt und aufgelegt wird.

00:47:48: Und dann sind da vier Plätze, in dem Moment habe ich deine Nachricht tatsächlich auch gelesen mit der Einladung zu diesem Podcast.

00:47:54: Hast du nicht Lust was über Japan zu sagen?

00:47:56: Da saß ich gerade im dieser Vinyl-Bar und war total beeindruckt von irgendwas aus den Siebzigerjahren, was sie da gespielt haben.

00:48:02: Aber Ultramodern aufgeladen obwohl eine ultratraditionelle Bar

00:48:07: also... Ja, total!

00:48:08: In London gibt es auch ein paar davor.

00:48:09: Ich bin jetzt in zwei oder drei Wochen in London und davor freue mich auch schon drauf weil diese Vinylbar sind echt Mega, ne?

00:48:15: Also das ist glaube ich sehr, sehr schöner Trend auch.

00:48:18: Macht

00:48:18: Spaß ja!

00:48:19: Ja cool, sehr spannend.

00:48:21: Wenn wir jetzt nochmal auf deutsche Führungskräfte schauen, drei Lernestige die du jetzt aus Japan mitgeben wirst, welche wären das?

00:48:25: und vielleicht auch was ist davon wie das Unbequemste wo man vielleicht hier aus seiner Komfortzone raus muss aber was extrem wirksam wäre.

00:48:32: Also das eine ist das Thema, lass den Mitarbeitenden doch mal in Ruhe.

00:48:38: Nicht mit Menschen zu sprechen, sondern zu gucken wie lange braucht jemand für etwas und die Qualität, die man am Ende vielleicht erwartet gegenseitig auch zu gewährleisten?

00:48:50: Ich glaube, dass es einer der größten Punkte, die ich mitnehm, ich bin jetzt keine Führungskraft aber wer weiß was kommt...

00:48:56: Aber das ist ja total spannend!

00:48:57: Weil gerade wenn du jetzt auch nochmal auf KI schaust also KI ermöglicht uns ja letztendlich wieder kreativer, sinnvoller zu arbeiten, repetitiver Aufgabe.

00:49:06: Einfach Aufgaben wie die Karriere ledig.

00:49:07: Das heißt wir müssen ja auch weggehen von einer Honorierung nach Stunden weil das ist es nicht mehr.

00:49:14: Das heisst letztendlich kann man ja auch mehr Zeit und mehr Luft... für eben solche Tätigkeiten auch lassen.

00:49:20: Und da ist jeder ja auch sehr individuell dann auch tätig, also das ist eigentlich ein Megatrend den du dir aufzeigst weil es ja wirklich diese Qualität des Menschen haben wir dann nach

00:49:28: vorne rufen.

00:49:29: Ganz genau und das macht's doch aus wenn wir zusammenarbeiten und jedem die Zeit lassen die er oder sie braucht für das eigene Projekt natürlich immer in einem gewissen Rahmen und manche Menschen brauchen auch Anspornen das sehe ich ja auch aber eben trotzdem so einen gewissen individuellen Zeitgeist zu lassen, der sich auch entfalten darf.

00:49:49: Weil dabei ganz viel Tolles entstehen kann was man vielleicht nicht so hat wenn man immer unter Druck und Deadlines arbeitet.

00:49:57: Das vielleicht mal ein bisschen aufzulösen?

00:49:58: Ich glaube das wäre ein Tipp ja.

00:50:00: Was unbequem ist noch?

00:50:02: Ich glaub dass wir schon unbequeben

00:50:05: in eine oder andere.

00:50:07: Bist du mitgenommen, von dir fingt das dieses Thema Respekt total stark.

00:50:11: Ich war letztens hier Winter-Sommerreifenwechsel bei RTU und war Freitags und Samstagstahm mit zwei verschiedenen Autos.

00:50:18: Und freitags gab es einen Typen der total ausgerastet ist in der Filiale den ich... wo ich echt eingreifen muss und sagen musst du das beruhigt dich mal.

00:50:24: usw.

00:50:25: Samstag wieder derselbe fallen, eine Frau die wirklich ausfällig wurde und dann habe ich zu dem Leiter der Filialer gesagt, was ist eigentlich bei euch los?

00:50:32: Und er sagte, die Leute haben alle eine kurze Zündschnur, egal ob es irgendetwas nicht hundertprozentig ist, pflippen sie gleich aus.

00:50:39: und er sagt, das ist seit Corona so.

00:50:42: Vorher hat er erzählt, war einer Tanksteller da früher gearbeitet und dachte, da hab' ich schon mit Pistolen bedroht worden Und das habe ich nochmal sehr stark reflektiert und wirklich auch festgestellt, dass es egal wo du hingehst.

00:50:55: Die Leute sind wirklich immer in so einer Hetze und in der Tat ist dieser Respekt voneinander ja?

00:51:00: Und da siehst du hier auch ganz stark in der Politik, in der Wirtschaft auf Social Media, dass das fehlt.

00:51:06: Ich finde das ist was persönlich würde ich mir das wünschen, dass wir da wieder ein bisschen mehr Richtung Japan schauen und sagen Es gibt wieder Respekt vom Miteinander Ein Austausch von Meinung, das vermisst sich zum Beispiel in der Politik.

00:51:17: Wenn du früher schaust wie Politiker interagiert haben die sind auch sehr hitzig gewesen aber trotzdem immer noch mit Respekt und Zuhören auf den anderen eingehen, auf die Meinung dann einen Konsens finden und nicht wie es heute ist.

00:51:29: Und ich glaube da für mich ist das größte Learning wieder aus den Asiatischen und vor allem Japanischen Kultur vielleicht ein bisschen mehr Respekt voneinander mehr Liebe zu Mitmenschen auch zu haben und so sagen wir wissen alle für einen gewissen Grund hier irgendwie dazu zu hören.

00:51:44: Das wäre für mich so ein Learning, was ich aus deiner Erzählung raushabe

00:51:47: oder?

00:51:47: Ja cool!

00:51:48: Richtig gut da hast du ja schon mal was mitgenommen.

00:51:50: Genau sehr

00:51:52: schön.

00:51:53: Kann nicht aber genauso bestätigen Respekt und vor allem Höflichkeit ist etwas... Ich glaube, in Deutschland ein bisschen mehr gelebt werden kann.

00:52:03: Nicht nur im Sinne von man lässt jemanden Zeit sondern auch wenn es so Sachen sind wie die Tür öffnen oder warten bis jemand mit aus einem Fahrstuhl ausgestiegen ist oder wirklich noch mal eine halbe Stunde nicht aber einer halben Minute vielleicht warten, wenn man sonst eher gegangen wäre.

00:52:20: Genau das Thema Resilienz.

00:52:21: Resilience und ein bisschen Höhlichkeit, weil vielleicht doch noch einen Impuls von jemand anderem kommt anstatt rational ganz schnell zu entscheiden dass man ganz effizient jetzt unterwegs sein muss.

00:52:31: Weil am Ende kann auch das mehr Effizienz bringen wenn du ein bisschen wartest.

00:52:36: Ja und ein bissel mehr zuhörst.

00:52:38: auf jeden Fall ja sehr schön!

00:52:40: Ja Japan zeigt glaube ich wie stark Substanz wirkt, wenn Kultur Qualität und Kunde-Rotierung nicht behauptet sondern gelebt wird und es zeigt der Strategie eben nicht nur ein Slide-Deck ist oder einen Miroboard, sondern ein System aus Ritualen erwartet und Konsequenz.

00:52:53: Und vielleicht wieder ein bisschen Papier?

00:52:55: Insofern Ihnen vielen Dank für diesen Ausblick!

00:52:57: Für die Beispiele, für die Nuance und die Learnings, die man nämlich googeln kann, sondern die man erleben muss vor Ort.

00:53:02: Ich glaube du hast ja während einer Reise auch die Kirschblüte gesehen und damit machen dürfen.

00:53:07: ich glaube auch etwas wo Japan natürlich versteht und wunderschöne Momente gibt.

00:53:11: Insofernen vielen Dank dass das mit uns geteilt hat

00:53:14: Arigatou gozaimasu!

00:53:16: Kann ich dann nur sagen, Oskari Samadeshita.

00:53:18: Ich hatte eine tolle Aufnahme mit euch, war super.

00:53:21: Schön dass ich ein bisschen was erzählen konnte über Japan.

00:53:24: und genau du was du sagst.

00:53:26: die Kirschblüte bleibt eigentlich am längsten hängen von allem Und am Ende natürlich sind es aber auch die Menschen und die gehen nicht aus dem Herzen und das ist sehr schön.

00:53:34: Pflegt noch vielen Kontakt zu dem einen oder anderen macht Spaß und hoffe dass das ganz lange bestehen bleibt.

00:53:40: Ja und super, dass deine Arbeitgeber das nicht nur auf seinen Employee-Branding wo Schüren hat sondern auch tatsächlich wirklich ermöglicht.

00:53:46: Das ist ja auch keine Selbstverständlichkeit, das kennen wir ja auch von vielen Unternehmen.

00:53:49: was sie sagen, ja wir haben ein internationales Netzwerk aber die Möglichkeit dann es dann wirklich auszuüben ist glaube ich einen wirklichen Geschenk auch und das was du mitbringst glaube ich auch wirklich einen Mehrwert für deine Arbeit jetzt hier in Deutschland und sicherlich auch vor deinen Kunden.

00:54:01: also insofern Vielen Dank nochmal und euch auch vielen Dank fürs Zuhören.

00:54:05: Das war Susan Sneakers The Powershift, der erste Staffel dieser Serie.

00:54:09: Wir überlegen noch mal in anderen Märkten zu gehen wie in Südkorea, Mexiko oder andere aber ich hoffe euch hat diese und diese kleine Serie gefallen.

00:54:16: und ansonsten findet ihr alle weiteren Folgen des Susan Sneaker Podcasts auf den Webseiten von Dining and Five Fourteen sowie natürlich auf den verursierten Podcast-Plattformen wie zum Beispiel Apple Podcast oder Spotify.

00:54:27: Die Links sind wie immer in den Show-Notes.

00:54:29: Hier werde ich auch zu dem Buch verlinken, weil sich das Titel mir immer nicht eingefallen ist aber was ich wirklich wärmstens empfehlen kann zu lesen.

00:54:35: und ansonsten ja geht's in der nächsten Episode dann weiter aufs normalen Weg wieder mit einer Leadership Edition.

00:54:43: Auch sehr spannend mit einem jungen CEO, der dort das Geschäft immer nochmal mehr haben dazu noch nicht.

00:54:48: Vielen Dank und

00:54:49: Tschüss!