41. Jakob Schöffel, CEO der Schöffel Group – Leadership Edition

Shownotes

41. Jakob Schöffel, CEO der Schöffel Group – Leadership Edition

Generationswechsel: Familienunternehmen zwischen Tradition, Haltung und Transformation

Mit 26 Jahren die Geschäftsführung eines Familienunternehmens in achter Generation zu übernehmen – nicht aus Pflicht, sondern aus Überzeugung: Darüber spricht Jakob Schöffel, CEO der Schöffel Group, mit den Podcast-Gastgebern Joy Edwin Thanarajah und Harald R. Fortmann.

Doch wie sieht ein Generationswechsel aus, der sowohl strategisch als auch menschlich funktioniert? Im Gespräch erläutert Jakob Schöffel, wie er den Balanceakt zwischen Respekt vor der Unternehmenstradition und dem Mut zur Erneuerung meistert. Er erläutert, warum Selbstreflexion kein Widerspruch zu klarer Führung ist – und weshalb die Frage „Bin ich überhaupt der Richtige?“ nicht nur vor dem Einstieg, sondern auch danach regelmäßig gestellt werden muss.

Darüber hinaus beleuchtet er die strategische Positionierung von Schöffel im Premium-Outdoor-Segment inmitten wachsenden Preisdrucks, die Bedeutung einer gesunden Streitkultur in Familienunternehmen und was Neugier, Anpassungsfähigkeit und Zuversicht als Führungskompetenzen für die nächste Unternehmergeneration bedeuten.

Die Inhalte dieser Folge in der Übersicht:

  • Generationswechsel erfordert Mut zur Selbstreflexion und Führungsstruktur
  • Vorherige Entscheidungsfindung als Blaupause für eine Nachfolge
  • Führung über Fragen statt über Anweisungen – nicht nur in jungen Jahren
  • Premium-Positionierung als strategisches Gebot im Outdoor-Markt
  • Fast Fashion und Preisdruck als zentrale Branchenherausforderung
  • Nachhaltigkeit als Bestandteil des Geschäftsmodells über Generationen
  • Bundeswehr-Ausrüstung als gesellschaftspolitisches Statement
  • E-Commerce und Fachhandel als sich ergänzende Vertriebskanäle
  • Gesunde Streitkultur als Grundlage für die Nachfolge in Familienunternehmen
  • Neugier, Anpassungsfähigkeit und Zuversicht als Killer-Kompetenzen

Weiterführende Links:

Über Suits & Sneakers

Suits & Sneakers ist ein Podcast für Entscheiderinnen und Entscheider. In der Leadership Edition sprechen Deininger Group CEO Joy Edwin Thanarajah und Harald R. Fortmann, geschäftsführender Gesellschafter der Personalberatung Five14, mit Führungspersönlichkeiten über neue Arbeitswelten, die Veränderung von Führung und über langjährige Erfahrungen im Aufbau und in der Steuerung von Unternehmen.

Über Deininger

Deininger mit Hauptsitz in Frankfurt am Main, ist eine der führenden Executive Search Beratungen in Deutschland und agiert mit einem globalen Netzwerk von Partnern. Seit Gründung 1981 hat sich Deininger auf die Identifizierung und Gewinnung von Spitzenführungskräften für Unternehmen verschiedenster Branchen spezialisiert. Mit Wirtschafts- und Branchenexpertise unterstützt Deininger Klienten bei der Besetzung von Schlüsselpositionen in einem dynamischen Marktumfeld und einer sich verändernden Arbeitswelt. Durch langjährige Erfahrung und Fokus auf Qualität und Nachhaltigkeit in der Zusammenarbeit hat sich Deininger als vertrauensvoller Partner für nationale und internationale Unternehmen, vom Startup über größere mittelständische Unternehmen und Konzerne, etabliert. Deininger – Frankfurt, Berlin, Düsseldorf, Hamburg, China, Dubai, Großbritannien, Indien, Polen und USA.

Über Five14

Five14 ist eine Executive-Search-Boutique, die Unternehmen mit Persönlichkeiten verbindet, die Wandel gestalten. Von der digitalen Transformation bis ins KI-Zeitalter identifizieren wir Führungskräfte, die Technologiekompetenz, strategischen Weitblick und kulturelle Führung vereinen.

Klassisches „Post & Pray“-Recruiting greift hier nicht mehr. Five14 steht für eine neue Art der Suche: gezielt, diskret, vernetzt und immer auf Augenhöhe. Unser Team – mehrfach ausgezeichnete Berater mit jahrzehntelanger Erfahrung in Marketing, Vertrieb und Unternehmensführung der Digitalbranche – unterstützt Start-ups, Mittelstand und Konzerne dabei, die Arbeitswelt von morgen aktiv zu gestalten.

Wir besetzen Wirkung, nicht nur Positionen. Als Partner unserer Kunden handeln wir offen, transparent und nach den Grundsätzen ordnungsgemäßer Personalberatung (BDU). Nachhaltigkeit und gesellschaftliches Engagement sind fest in unserer DNA verankert: Seit Gründung arbeiten wir klimaneutral und investieren 14 % unseres Gewinns in soziale Projekte.

Five14 – Executive Search für Führungskräfte, die die Zukunft bewegen.

Über diese Podcast-Produktion

  • Das Intro-Voice-Over des Podcasts wurde eingesprochen von Chérine De Bruin.
  • Der Podcast "Suits & Sneakers" ist eine TON.EINS Produktion.

Transkript anzeigen

00:00:00: Wir planen in Generationen nicht in Quartalen.

00:00:04: Das ist ein anderer Entscheidungshorizont, der am Ende auch zu anderen Entscheidungen führt.

00:00:10: Wir merken auch dass das Thema Fast Fashion-Preiseinstiegsbereich immer mehr in unseren Markt reindrückt und für uns gibt es zwei Ebenen die eines wie geht man strategisch damit um?

00:00:24: Die andere ist was sind rote Linien die wir nicht überschreiten wollen?

00:00:29: Suits & Sneakers Leadership Edition.

00:00:31: Ein Podcast für Entscheiderinnen und Entscheider!

00:00:35: Mit Joy Edwin Tanaracha und Harald Fortmann.

00:00:43: Heute sprechen wir bei einer Branche, die wie kaum eine andere zwischen Haltung und Härte steht – Outdoor Denn draußen ist längst nicht mehr Lifestyle.

00:00:51: Es geht um Lieferkettenrealität Materialinnovation Nachhaltigkeitsdruckpreisensibilität Und um einen Markt in dem fast jede Marke behauptet es sei authentisch.

00:01:00: Aber wir machen das heute Noch spannender.

00:01:31: Wie führt man ein Unternehmen mit jahrhundert langer Geschichte in die nächste Generation und gestaltet einen Übergang, der nicht nur strategisch sondern auch menschlich funktioniert?

00:01:42: Unser heutiger Gast gibt darauf ungewöhnlich offene Antworten.

00:01:46: Und sie beginnt mit einem Satz den man von einem CEO nicht oft hört Es ist möglich dass ich nicht der Richtige für den Job bin.

00:01:53: Was er damit meint warum Selbstreflektion und Hinterfragen keine Widerspruch zu starker Führungen sind Und welche Pläne er für das älteste, familiengeführte Outdoor-Bekleidungsunternehmen der Welt hat?

00:02:04: Darüber sprechen wir mit Jakob Schöffel.

00:02:06: Lieber Jakob herzlich willkommen bei Suzan

00:02:08: Sneakers!

00:02:09: Vielen Dank schön hier zu sein.

00:02:11: Herzlich Willkommen Jakob.

00:02:13: Ja wir freuen uns.

00:02:13: und vielleicht mal so direkt zum Einstieg was hat dich vielleicht outdoor persönlich gelehrt dass dir im Alltag wirklich hilft?

00:02:20: Wir haben ja gerade schon gehört du kommst grade von dem Lauf jetzt vor dem Podcast.

00:02:24: ist es Ausdauer ist es Risiko Wetterfestigkeit oder Was kannst du da für Analogien ziehen?

00:02:30: Das Thema Hausdauer ist sicherlich ein relevantes.

00:02:32: Das Thema Durchhaltevermögen spielt glaube ich im Unternehmertum schon eine Rolle, viele Dinge brauchen lang bis sie wirklich greifen.

00:02:38: Da braucht man Geduld.

00:02:40: aber vielleicht auch auf einem anderen Track Thema Wetterfestigkeit um die Analogie zum Wetter zu ziehen.

00:02:46: es gibt auch im Unternehmer tun gute Zeiten und schlechte Zeiten.

00:02:49: Aber vielleicht einen Punkt den du nicht angesprochen hast der für mich aber schon ziemlich entscheidend ist, der glaube ich auch ziemlich nahe an der Identität unserer Marke steht.

00:02:58: Das ist oft ein Hintergrundgerät, gerade in meiner Entscheidung ins Unternehmen zu kommen.

00:03:04: aber ich glaube auch generell begeisterndes Unternehmertum sich zu überlegen warum macht man es eigentlich und das geht eben nicht nur um die reinen Zahlen, nicht nur auf die Zeit und die Höhenmeter und die Strecke die man zurücklegt sondern eigentlich das was uns möglich motiviert.

00:03:20: beim Auto ist es dass rauskommen im Unterneemertum ist es der jeweilige Purpose des Unternehmen.

00:03:26: Du sprichst sehr offen darüber, dass du Zeit brauchtest um dich für die CEO-Rolle bei Schiffel zu entscheiden.

00:03:31: Gab es in deinem Moment Jakob, indem dir klar wurde ich will das wirklich oder war's eher ein Schrittweißes Annäher mit sechsundzwanzig Jahren?

00:03:41: Genau!

00:03:41: Ich wollte gerade sagen was war die Zeit der Zeitraum in dem du diese Entscheidung für dich gefällt hast?

00:03:49: langes Schritt weiß es annähern und dann auf einmal ziemlich zügig.

00:03:54: Es war natürlich ein langer Prozess, ich glaube wie bei ganz vielen anderen Familienunternehmen auch man wächst mit so einem Unternehmen auf und lernt das kennen, man beschäftigt sich mit der Frage kann man sich das vorstellen?

00:04:04: Für mich war sicherlich hier das Team ein großer Faktor die Marke, die total spannend ist aber natürlich auch die Branche.

00:04:12: bin begeisterter Autormensch, bin begeisteter Sportler sehr viel draußen unterwegs und habe mich damit immer sehr stark identifizieren können.

00:04:19: Aber es war eigentlich, ich sag mal, achtzehn Jahre wirklich komplett unkonkret, wo man ganz soft an verschiedenen Touchpoints das Unternehmen hat kennenlernen können.

00:04:29: Dann gab's für mich so nach dem Abi natürlich die Entscheidung in welche Richtung studiere ich.

00:04:34: Da wäre Naturwissenschaft sicherlich was Spannendes für mich gewesen.

00:04:38: Physik hat mich super interessiert aber ich hab mich dann eben aufgrund dessen dass ich mir grundsätzlich hervorstellen kann Tendenziell alles offen hält hinten raus und bin dann diesen BWL-Track erst mal gegangen.

00:04:53: Und da war es dann wieder eigentlich fünf Jahre lang ziemlich unkonkret, und es wurde erst dann wirklich konkret als mein Vater mich angerufen hat und mich gefragt hat ob ich ins Unternehmen kommen möchte.

00:05:04: Für mich war das immer einige Jahre in der Zukunft.

00:05:07: zu dem Zeitpunkt an dem ich diesen Anruf bekommen habe hatte ich das Ziel mit dreißig ins Unternehmen einzusteigen.

00:05:16: Wahrscheinlich hätte ich mit achtundzwanzig das Ziel gehabt, mit zweiunddreißig über dreiunddreißig ins Unternehmen einzusteigen.

00:05:21: Das heißt man muss irgendwann in dieses Gespräch kommen und sehr konkret werden und wir hatten gute Gründe hier die Timeline vorzuziehen.

00:05:28: für mich hat es gepasst aber ich war mir immer noch nicht sicher und habe mir dann drei Monate Zeit genommen um in diesen drei Monaten wirklich nochmal mir auch tiefgreifende Fragen zu stellen.

00:05:40: Und die waren wirklich intensiv diese drei Monate Und am Ende der drei Monate bin ich dann zu dem Ergebnis gekommen.

00:05:46: Ich habe mir die Date lang gesetzt, das war im September als ich den Anruf bekommen hab.

00:05:51: zum Jahr des Wechsels will ich die Entscheidung haben und da wars dann soweit dass dieser Moment da war.

00:05:56: jetzt weiß ich es jetzt bin ich mir sicher jetzt mal heiß.

00:05:59: Es hört sich ja so an als hättest du auch nein sagen können und Du hast ja auch in dem Interview letztens ganz gerade eine Anmoderation schon ein Interview mit dem Stern gesagt ist es möglich also nicht der richtige für den Job?

00:06:10: denn das heißt es gibt immer noch so einen Zweifel.

00:06:13: Ist es so, dass der Druck von der Familie da war?

00:06:15: Dass die Erwartung da war.

00:06:17: Weil du zur Familie gehörst musst du jetzt der nächste CEO werden.

00:06:20: oder wäre auch die Option gewesen zu sagen ne ich mach's nicht oder ich mache das erst in fünf Jahren?

00:06:24: Das wär sicherlich eine Option gewesen.

00:06:26: also Ich habe mir die Frage nicht nur zum Schein gestellt sondern wirklich ernsthaft.

00:06:32: Ich glaube da kommen ganz viele verschiedene Faktoren ins Spiel und ja die Frage bin ich der Richtige ist sicherlich einer die sich Familienunternehmen stellen müssen vielleicht auch oft weil es unangenehm sein kann, dann nicht übernicht stellen obwohl sie das eigentlich hätten tun sollen.

00:06:46: Aber ich hatte auch den Vorteil dass mein Vater der mir die Frage gestellt hat Nicht der erste war oder nicht der Gründer des Unternehmens war und eigentlich auch mal in einer ähnlichen Situation war.

00:06:59: Und ich glaube ihm war schon noch sehr bewusst dass das Thema Motivationen warum man's eigentlich machen will aber auch ob man sich eigentlich dafür geeignet hält Ausschlag geben dafür ist, ob man am Ende des Tages einen guten Job macht.

00:07:12: Und nur zu sagen ich muss es machen weil ich Teil einer Familie bin hat massive Schadensrisiken nicht nur für mich persönlich ja weil ich mich dann vielleicht auf eine berufliche Laufbahn begebt die mich total unglücklich macht sondern auch fürs Unternehmen.

00:07:28: das darf man glaube ich auch nicht unterschätzen.

00:07:31: dass man da ja auch eine gewisse Verantwortung trägt und deswegen sich diese Frage finde ich der richtige vor Einstieg aber dann auch regelmäßig nachher einstieg glaube ich stellen muss, weil ansonsten kann da eine ganz schöne Gefahr entstehen.

00:07:44: Der Anruf von einem Vater kam.

00:07:45: Wir kennen ja auch solche Anrufe, das waren meistens wir Personalberater.

00:07:49: Die kann die dachten anrufen.

00:07:50: Aber meine Frage wäre, spricht man das nicht so mal beim Abendessen oder geht mal zusammen spazieren gerade mit nem Equipment dass man selber herstellt und redet mal sozusagen von Vater zu Sohn?

00:08:01: Oder warum kam dieser Anruff?

00:08:03: und dann musst du es entscheiden warum?

00:08:05: Ja, zu der Zeit war ich relativ viel unterwegs.

00:08:07: Deswegen war's glaube ich der Anruf und wir haben es dann auch im Nachgang viel gemeinsam besprochen in diesen vorhin angesprochenen drei Monaten die ich mir genommen habe.

00:08:16: Da hab' ich mir einerseits viele Austausch mit Leuten in ähnlichen Situationen Bekannten von mir gesucht andererseits auch einen Coach genommen um mich da einfach professionell begleiten zu lassen aus ein bisschen in den Untiefen meines eigenen Kopf absteigen zu können.

00:08:32: Aber natürlich war mein Vater da auch ein ganz relevanter Spuddingspartner und ich hatte immer das Gefühl, dass er da auch die Objektivität als Unternehmer auf der einen Seite hatte.

00:08:43: Aber schon auch sich seiner Rolle als Vater immer bewusst war, die für ihn immer die wichtigste war – das war immer meinen Eindruck!

00:08:51: Das heißt es ging nicht nur um schaffen wir jetzt hier eine Generationenwechsel zu übergeben sondern um schaffen wir es danach, ein Unternehmen erfolgreich zu führen und schaffen wir das, dass du ein glückliches Leben führst.

00:09:03: Das hat sich nach einem sehr gesunden Familienverhältnis auf jeden Fall an, weil in der Tat, ne?

00:09:08: Gerade wenn dein Vater vor einigen Jahren in derselben Situation war, wird er ja genau dieselben Gedankengänge gehabt haben und ist ja dann herausragend als Bearingspartner in dem Punkt was man oft anders hört gerade aber in der tat

00:09:19: v.a.,

00:09:19: wenn der Gründer sozusagen übergibt oder vielleicht noch ein bisschen patriarchaler durchregiert, als Standfather zu sein scheint.

00:09:27: Und das ist glaube ich der Punkt.

00:09:28: Ich finde auch diese Frage, die resoniert bei mir total, die du gesagt hast also es ist möglich dass ich nicht der Richtige für den Job bin oder was dann angesagt?

00:09:36: Oder auch in Zukunft und ich glaube das ist eine frage, die sich tatsächlich wenige stellen, dass wir mal auch oft wo wir reinkommen.

00:09:43: Du hast gesagt naja wir hatten jetzt einen CFO oder was auch immer.

00:09:47: Der war jetzt zehn Jahre erfolgreich.

00:09:49: Wir glauben aber jetzt für die Zukunft ist er nicht mehr der richtige.

00:09:51: weil uns das noch fehlt ist meistens so eine Schock-Situation bei den Kandidaten eher da, die dann eben gekündigt werden.

00:09:59: Seltenst ist es so dass sie denn sagen habe ich mir auch schon gedacht oder sonstiges und ich glaube diese Frage, die sollten wir uns vielleicht öfter stellen aber ich glaube es gibt immer Zeiträume wo man gut ist und Zeitraum ob jemand anders besser geworden wäre.

00:10:10: Ja und ich glaub gerade bei Familienunternehmen ist natürlich die Gefahr das diese objektive Bewertung ja im Zweifel jetzt in der Rolle eines CEOs dann durch die Shareholder beispielsweise stattfindet in einem Familienunternehmen ja auf dem Personalunion ist.

00:10:27: Das heißt, man muss sich entweder selber hinterfragen oder man braucht Governance Strukturen die das für einen tun und ich glaube dass wird ganz oft unterschätzt während es bei Nicht-Familienunternehmen irgendwo ganz automatisch so funktioniert weil dort einfach diese Personalunion nicht gegeben ist und dadurch der Druck von anderen Seite kommt.

00:10:44: Ganz zu Beginn meiner Personalberatungskarriere also aus der operativen Als ich quasi in die Beratung gegangen bin, hatte ich auch ein Familie für das Unternehmen und hat mich natürlich auf den Termin vorbereitet.

00:10:55: Und der Personalvorstand sagt mir dann so ja also sie sucht einen Schiff Digital Officer und die sagten Ja jetzt ist ja auch der Junior CEO da.

00:11:05: Wir hatten ja vorher ein Interim CEO und habe gesagt Wieso hatten Sie ein Interims CEO?

00:11:10: Ich hätte mich eingelesen Der war noch zwölf Jahre bei Ihnen und dachte so Ja aber er war nicht von der Familie.

00:11:16: Und habe ich dann auch dieses familiengeführte Deutsch gelernt, Interim heißt nicht Zeit sondern ja auch Familie und Nichtfamilie.

00:11:22: Das fand ich auch sehr lustig damals.

00:11:24: also das ist sehr stark hängen geblieben.

00:11:26: Ich finde es interessant und Jakobal wir sprechen einmal von der Position CEO und dann aber auch von dem Unternehmer gehen nicht.

00:11:34: Wir müssen das vielleicht für den ein oder anderen Zuhörer das bisschen differenzierter betrachten weil ich war in einer ähnlichen Situation wie du.

00:11:39: ja im April twenty-two hab' ich die Firma gekauft von dem Gründer Thomas Steininger.

00:11:44: Ich habe keinen Anruf bekommen, war jetzt auch kein Sparringpartner da und ich hatte dann Wegbegleiter.

00:11:50: und bevor ich diesen Deal gemacht hab, habe ich mit allen Mitarbeitern vor allem auch mit den allen Geschäftsführern und den zu dem Zeitpunkt Gesellschaften gesprochen um das Vertrauen gebeten bzw.

00:12:00: gesprochen gefragt okay seid ihr mit dabei wenn ich das mache?

00:12:03: Und da hatte ich eine ganz andere Fragestellung als du der sozusagen Als Familie, Mitglied als nächstes in der Reihe steht und kommt.

00:12:12: Das heißt du hattest diesen Risikofaktor in dem Sinne nicht den ich ja mit dem Kapitalbedarf reingeholt habe.

00:12:17: Da hatte ich so glückliche Zustände wie dass der Harald mit dem Team reinkam und das ganze Thema nach außen hin neu definiert hat für uns und noch paar andere Wegbegleiter die immer noch an Bord sind.

00:12:29: aber wer hast Du das gemacht?

00:12:30: Du bist auch der Jüngste!

00:12:31: Das bin ich auch im Führungskreis.

00:12:34: alle sind älter.

00:12:36: Und wie hast du das gemacht, um das Vertrauen zu gewinnen?

00:12:38: Oder war der Nachnamenschöffel damit schon gesetzt und sagt, hey take it or leave it ansage.

00:12:43: Frag mal, wo er kann.

00:12:45: Aber ich glaube es ist eine sehr facettenreiche Frage.

00:12:48: Können wir gerne vertiefen wenn ihr das machen wollt.

00:12:51: Ich glaube was für mich ein großer Vorteil war zu dem Zeitpunkt ist das ganz viele im Unternehmen jetzt nicht nur im Führungskreis, sondern auch in der Bereitung des Teams mich schon gekannt haben.

00:13:05: Seit der Schulzeit, weil ich regelmäßig in Fan-Jobs bei uns hab dann ein Projekt basiert mitgearbeitet war dann auch Mitglied unseres Beirats und habe ganz viel Kontakt zum Unternehmen und den Teams gehabt und die haben mich ja auch schon kennengelernt und schon auch gespürt okay wofür steht er?

00:13:23: Und zum anderen, glaube ich auch wichtig hier nochmal aufzurollen.

00:13:26: Ich habe im Februar letzten Jahres dann die Rolle als CEO übernommen, war aber fast ein Jahr zuvor schon Vollzeit im Unternehmen tätig und das eher in der zweiten Reihe.

00:13:38: Auch da hab' ich natürlich noch mal eine Plattform gehabt um zu zeigen wofür ich stehe und ich glaub dieses Vertrauen über die Zeit aufzubauen – das war für mich wahnsinnig hilfreich!

00:13:49: Wir haben Ferienhausen, Bayerischen Wald sind also auch viel draußen.

00:13:54: Ich glaube an der Marke kommst du gar nicht vorbei aber wenn man sich natürlich jetzt im Vorfeld so mit eurer Marke und am Haus so beschäftigt dann ist das schon echt beeindruckend.

00:14:03: Achtzehnhundertvier gegründet ja dass es verdammt lang her bist in nachtiger Generation jahrs als älteste familiengeführte Autoverkleidungsunternehmen der Welt also nicht mal mehr Deutschland sondern das ist ein echt starker starke ansatz langlebiges unternehmen.

00:14:20: und gleichzeitig haben wir eine unfassbar schnelle veränderung gerade in diesem in diesem retail und fashion mark.

00:14:27: fast fashion an bieter dringend auch in den outdoor bereich.

00:14:30: klar es ist ein lifestyle produkt das ist da.

00:14:33: Und durch klimawandel wird schieferenteurer exklusiver, das geld wird knapper.

00:14:38: die wirtschaft ist grade im umbruch die politik ist ne katastrophe also kommt sie ja gerade von allen seiten.

00:14:44: wie geht ihr mit diesen entwicklungen um?

00:14:47: gibt euch die Traditionen, die ihr habt und das langsame auch eine andere Perspektive, längerfristige Perspektiven oder reagiert ihr sehr schnell auf diese Veränderungen?

00:14:56: Ich versuche es mal ein bisschen zu trennen.

00:14:58: Das eine ist welche Perspektives nehmen wir ein?

00:15:01: Wir planen in Generationen nicht in Quartalen.

00:15:05: Das ist ein anderer Entscheidungshorizont der am Ende auch zu anderen Entscheidungen führt.

00:15:12: Das war auch beispielsweise ein Anstoßgeber dafür, dass wir das Unternehmen auf mehrere breite Beine gestellt haben.

00:15:18: Können wir vielleicht später noch kurz drüber sprechen?

00:15:21: Das andere Thema wie gehen wir mit dem aktuellen Druck der vor allem im Automarkt herrscht oben?

00:15:26: eine gute Frage Der Markt ist gerade schwierig Wie ganz viele andere Märkte ja auch Gerade Konsummärkte sind gerade einfach von einer ziemlich schwarzen Konsumstimmung geprägt.

00:15:38: Ja

00:15:39: Wir merken auch, dass das Thema Fast Fashion-Preiseinstiegsbereich immer mehr in unseren Markt reindrückt.

00:15:46: Und für uns gibt es zwei Ebenen.

00:15:50: die eines wie geht man strategisch damit um?

00:15:52: Die andere ist was sind rote Linien, die wir nicht überschreiten wollen?

00:15:56: und die eine Richtung ist zu sagen, wir gehen auch in den Preismengenweltbewerb.

00:15:59: Für uns ist das keine Option.

00:16:01: Das ist ne rote linie zum einen weil wir gewisse soziale ökologische Nachhaltigkeitsansprüche haben Werte haben, für die wir als Familienunternehmen stehen.

00:16:10: Zum anderen aber auch weil wir einfach nicht der größte Player am Markt sind und gewisse Economies aufs Geld gar nicht realisieren können.

00:16:15: Das andere ist wie geht man strategische Standards damit um?

00:16:18: Dass man eigentlich entweder stark in der Mitte ist oder eine klare Premium-Positionierung verteidigt.

00:16:24: Und das ist der Weg für uns, weil der andere Weg ist ausgeschlossen.

00:16:28: Das heißt, Premium zu verkaufen – dass es das was wir tun.

00:16:32: Ich glaube, die eine Aufgabe ist für uns... an Produkten gute Argumente zu schaffen.

00:16:37: Das heißt nun in Form von Qualität, innovativen Schneiderslösungen und was auch immer.

00:16:42: Das andere ist aber schon auch – das ist eine Herausforderung die wir als Branche sehen – die Relevanz vom Bekleidung in den Köpfen der Leute zu bekommen.

00:16:51: Diese Entwicklung von Fast Fashion und günstigen oder wirklich preiseinstiegsbekleidungen.

00:16:59: ich kann das sehr gut nachvollziehen gerade im Konjunktur in Zeiten wie wir es heute haben.

00:17:03: Aber auf der anderen Seite ist es für mich schon auch widersprüchlich, natürlich weil ich eine gewisse Leidenschaft für Bekleidung habe.

00:17:09: Aber wenn man drüber nachdenkt, dass Bekleiderung ein total unterschätztes Produkt, weil man Bekleiding fast vierundzwanzig Stunden am Tag direkt auf der Haut trägt – das ist unfassbar intim und nicht umsonst sagt man auch Kleider machen Leute!

00:17:25: Und deswegen glauben wir, dass Premium auch in einem von Preisdruckbrickenmarkt wie immer eine Daseinsberechtigung haben wird.

00:17:35: Und auch meine persönliche Mission ist es, aber ich glaube das muss die Mission des gesamten Premium-Signals im Bereich Bekleidung sein diese der Levant wieder in die Köpfe der Leute zu bekommen und den Leuten klarzumachen überlegt ihr was du direkt auf deiner Haut tragen möchtest?

00:17:55: Sehr interessanter Punkt!

00:17:57: Das Thema Premium sind auch paar Parallelen bei uns mit drin Harald und weiß ja auch Wie ist das denn mit der Qualität?

00:18:05: Wo wird produziert?

00:18:06: oder habt ihr auch Entwicklungen im Ausland?

00:18:09: und fand diesen Satz höre ich immer wieder von Familienunternehmen.

00:18:12: Wir denken nicht in Gratalszahlen, sondern in Generationen.

00:18:16: Das ist ja glaube ich sehr selbstverständlich da und du ihr denkt natürlich auch bei Nachhaltigkeit.

00:18:19: aber wo sind rote Linien?

00:18:21: eines davon hast du genannt gibt es weitere?

00:18:23: und vor allem wie wird das Produkt designt und wo wird das vor allem produziert?

00:18:29: okay also die rote linien auf der auf der Werteebene.

00:18:33: Ich glaube, die sind geprägt auch durch die Werte der Familie.

00:18:35: am Ende des Tages werden wir als Unternehmen nichts machen wo ich mich persönlich widerstehe und auf der anderen Seite haben wir als Unternehmer natürlich auch Werte über acht Generationen geprägt wurden und die werden wir verteidigen.

00:18:49: Die andere Frage Wo entwickeln wir?

00:18:51: Wo wird produziert?

00:18:53: Ich will vorab einmal kurz einwerfen Das ganz viele Unternehmen, die in Asien oder Bekleidungsunternehmen, die im Asien produzieren.

00:19:03: Aber auch diese, wie in Deutschland, aber auch die, die dort entwickeln ... das Thema Asien, wie es früher mal war, dass es für geringe Qualität steht ist gerade im Textil überhaupt nicht mehr so gegeben.

00:19:17: Ganz viel Textiles Know-how, aber natürlich Produktionskapazitäten et cetera sind mittlerweile vollen Asien ansässig und Ich glaube, das zu sagen Made in Germany wäre automatisch qualitativ hochwertiger.

00:19:31: Gerade im Bereich Bekleidung wird total Realitätsfern.

00:19:35: Wir produzieren – also habe ich gerade eben schon gesagt wir entwickeln unsere Begleitung hier in Deutschland – produzieren größten Teils in Asien teilweise aber auch in Afrika und Europa.

00:19:47: Aber Asien ist sicherlich vom Volumen her mit Abstand die Relevanz der Region für

00:19:51: uns.".

00:19:52: Und du hast ja angesprochen auch dieses Thema Präsensibilität?

00:19:56: Eigentlich ist es doch per se no-brainer, wenn ich über Outdoor spreche.

00:20:01: Dann bin ich in einer Tour, dass ich dann auch vielleicht ein nachhaltiger denke als wenn ich jetzt sage mal nur Streetwear oder sowas an habe.

00:20:08: Ist das jetzt ein dummer Gedanken von mir?

00:20:11: Oder ist es tatsächlich so, dass ihr merkt, dass eure Kunden dadurch, dass sie mehr draußen sind, sich da mehr miteinander setzen und da auch sensibler für Nachhaltige waren?

00:20:20: Die Relevanz der Nachhaltigkeit in der Outdoorbranche ist auch im Vergleich zum Rest der Textilbranche schon seit vielen, vielen Jahren sehr hoch.

00:20:29: Ich glaube, der Anspruch an Nachhaltigkeit im Outdoor-Bereich sowie die klassischen Marken, die man dort kennt gerade im Premiumbereich, der ist wirklich sehr, sehr hochwertig.

00:20:42: und das ist sicherlich auch getrieben aus einer gewissen Erwartungshaltung der Kunden.

00:20:45: Und diese Erwartungshaltung hängt glaub ich schon auch zusammen mit dieser engen Verbindung zur Natur auf der einen Seite.

00:20:53: Auf der anderen Seite aber glaube ich auch an den Bewusstsein, also für uns ist es zumindest so dass ein signifikanter Teil unseres Geschäftsmodells auf einer gesunden Umwelt basiert.

00:21:03: Und wenn wir sagen Wir denken in Generationen und wir sagen unser Geschäfts-Modell ist abhängig von einer gesunde Umwelt dann ist unser Auftrag schon auch unserem Beitrag dazu.

00:21:13: leisten das zu gut.

00:21:14: wir können zu erhalten Wie sich dieser Autormarkt oder der Autorkunde auch über die letzten Jahre entwickelt hat und was die Erwartungshaltung des durchstrittlichen Autokunden heute ist, was Nachhaltigkeit angeht.

00:21:29: Ist aber glaube ich noch mal eine andere Frage.

00:21:31: Vor allem in Zeiten von Covid haben ganz viele Leute den Weg nach draußen gefunden.

00:21:36: Was mich massiv freut?

00:21:38: Ich finde das super nicht nur weil es unseren Markt vergrößert sondern weil ich glaube dass diese Verbindung zu Natur vielleicht auch ein notwendiger erster Schritt ist um überhaupt zu wissen was man schützen möchte.

00:21:49: auf der anderen Seite sehen wir aber schon auch, dass viele dieser Newcomer im Outdoor-Bereich diesen zweiten Schritt noch nicht gegangen sind und diese Verbindung noch nicht hergestellt haben.

00:22:02: Das heißt, im Vergleich zu vor vielen Jahren ist glaube ich die durchschnittliche Erwartungshaltung des Kunden aus dem Outdoorbereich an Nachhaltigkeit eher gesunken weil eben viele neue Leute dazugekommen sind, die jetzt erstmal diese Verbindungen zur Natur aufbauen Und ich hoffe das ganz viele den zweiten Schritt machen.

00:22:21: Jakob, du hast dich ja auch als Bundesseerausrüster positioniert mit einem sehr differenzierten Statement auf LinkedIn.

00:22:29: Wieso hast du denn sozusagen oder wieso hast Du Dich zu diesem öffentlichen Statement entschieden und vielleicht in diesem Zusammenhang noch mal die Geschäftsbereiche für den Zuhörer nochmal darzustellen bitte?

00:22:41: Zunächst Mal ich bin nicht Ausstattter der Bundeswehr, wir als Unternehmen sind das.

00:22:44: Ich repräsentiere das Unternehmen und am Ende des Tages möchte auch die Hintergründe, warum wir diese Entscheidung getroffen haben darstellen.

00:22:52: Wir haben vor einigen Jahren die Entscheidung getroffene, dass wir neben unserem Kerngeschäft im Outdoor-Bereich mit Shuffle Pro für das Thema Work und Corporal Wear wo wir hochwertige Funktionsbekleidung in diesem Workwear Markt anbieten und Shuffle Tech für alles was staatliche Ausschreibungen angeht zwei weitere starke Säulen aufbauen Um Abhängigkeiten von einem Markt zu reduzieren, aber auch um unsere Textile-Kernkompetenz in neue Märkte zu tragen und weitreichende Anzurenken.

00:23:23: Und wir sind das Thema Shuffle Tech auf das ja deine Frage abgezählt hat, Joy.

00:23:30: Sind wir erst zugegangen mit Polizei, mit Katastrophenschutz?

00:23:36: Das Thema Militär war für uns nicht wirklich relevant... ...auch!

00:23:40: Damit leide ich auf meinen LinkedIn Post.

00:23:42: Ich habe mich damit nicht identifizieren können Und da habe ich schon einen ziemlichen Wandel in den vergangenen Jahren durchlaufen.

00:23:49: Ich bin in einer Generation aufgewachsen, die über ein Krieg in Europa nie so wirklich hat nachdenken müssen und für mich war das Thema Militär- und Wehrhaftigkeit so weit weg und es hatte schon auch ein Touch der aus meiner Sicht kritisch war.

00:24:12: zu dem Zeitpunkt Da habe ich erst mal realisieren müssen, dass das vielleicht ein bisschen desillusioniert war.

00:24:20: Und Ich glaube, dass es enorm wichtig ist, dass wir als Gesellschaft wehrfähig werden und ich glaube, Dass es dafür enorm wichtig is, dass Wir als Gesellschaft uns bewusst werden, dass Es so wichtig ist!

00:24:33: Und Wir sind als Unternehmen auch deswegen den Weg gegangen um hier einen Beitrag zu leisten und ich hab diesen Post auch gemacht einerseits Um zu erklären warum wir das tun weil ich glaube Viele Kunden, die das mitbekommen wissen nicht warum wir das tun fühlen sich vielleicht auch vor den Kopf gestoßen.

00:24:51: Aber zum anderen auch um generell für diese Entwicklung und die Relevanz von Wehrfähigkeit und die Wertschätzung gegenüber dem Thema meine Stimme zu nutzen.

00:25:00: wie weit ich jetzt reite ist eine andere Frage aber wenn ich sie habe würde ich sie nutzen weil ich überzeugt davon bin dass es wichtig ist.

00:25:06: Kannst du mal die Reaktionen schildern die ihr da ein Gegenbruchs bekommen habt?

00:25:10: Ich dachte ja, dass ich einen riesen Shitstorm losdreht.

00:25:13: Ich war ehrlicherweise sehr positiv überrascht wie die Reaktionen ausgefallen sind und ich glaube das spricht schon auch für diese notwendige Entwicklung, die ich gerade eben angesprochen habe, dass wir uns als Gesellschaft einfach der Realität ins Auge schauen und sagen okay, wir müssen aufhauen.

00:25:29: Ich hatte da große Sorgen was es für Reaktion auslöst aber ich bin zufrieden damit oder glücklich darüber in den Köpfen der Leuten das Thema schon ankommt.

00:25:44: Ich glaube, es ist eine Entwicklung, dass wir alle durchmachen.

00:25:47: Selbst

00:25:48: die größten Pazifisten denken heute schon anders.

00:25:53: Wir haben uns eine tolle Frage ausgedacht.

00:25:55: Was ist denn heute wichtiger für dich Jakob?

00:25:57: Die perfekte Jacke oder die perfekste Beziehung zum Kunden?

00:26:02: Muss man sich dafür, oder zwischen den beiden Dingen entscheiden?

00:26:04: Heute ja.

00:26:05: Mutually exclusive!

00:26:09: Sonst würde ich

00:26:10: die Gegenfrage stellen.

00:26:11: Kannst du ohne die perfekte Beziehung zum Kunden überhaupt die perfektere Jacke entwickeln?

00:26:15: Das

00:26:15: ist eine gute Gegenfrage, ja.

00:26:17: Ich würde mal ganz politisch die versuchende Frage auszuweichen.

00:26:24: Aber das Thema Community Building ist für euch schon ein Thema, ne?

00:26:29: Also gerade in eurem Bereich ist das ja auch eine dankbare Aufgabe, sag ich mal.

00:26:35: Das ist ja Leidenschaft was letztendlich die Menschen da prägt.

00:26:39: Ja und es ist so schön an dieser Branche.

00:26:41: Gerade im Outdoor hat man eben diese Leidenschaft.

00:26:44: Man hat eine Community, es gibt diesen Tribe Es ist ein bestimmter Schlag von Mensch Und mir macht das total Spaß weil ich würde mich zumindest in Teilen zu diesem Schlag vom Mensch zählen und das macht mir einfach riesig Spaß.

00:26:58: Ich habe letztes Jahr in London die CEO von Rafa kennengelernt, was mit dem Farrerbereich auch im Premium-Marke.

00:27:05: Und ähnlich wie bei euch, weil wir hatten ja im Vorgespräch gehört und vierzig Jahre alte Lieblingsjacke wird zu euch eingestickt um noch einen Reifversuch zu machen, die ja auch dieses Angebot werden, das kaputt geht, kannst du es reparieren lassen, was ich super finde?

00:27:16: Und sie sagt da auch, dass ist eigentlich die dankbarste Aufgabe des CEO von so einer Marke zu werden, in dem Fall ja nicht Familie, sondern eine angestellte CEO vom Gründer aber ... Das ist so intensiv, weil du einfach bei diesen Community Rides mit dabei bist und im Ausausch mit den Kunden bist.

00:27:31: Und so viel zurückholst wie Du die Firma entwickeln kannst durch diese Kundenimportie eben mit Leidenschaft an diesen Produkten mit Denken und ihre Wünsche äußern.

00:27:41: Ist das was ihr auch macht?

00:27:42: Also gehst Du auch rein.

00:27:43: beim letzten Vorgespräch gehört, dass Ihr da gerade im Lagerverkauf war, wo Du ja auch aktiv mit drin warst unterhältst Du Dich mit Kunden, nimmst Du diese Feedbacks mit und bringst Dir auch ins Produktmanagement ein.

00:27:55: Ja, wie macht das total Spaß?

00:27:56: Also zum einen natürlich der Austausch mit Kunden.

00:27:59: Zum anderen auch das Verkaufen macht mir auch Spaß aber auch selbst der Anwender zu sein und selber nochmal Feedback mitzugeben und einen Prototypen mal anzuziehen und mal auf Herz und Nieren zu testen und dann wieder in einer neuen Lösung zu denken.

00:28:13: ich liebe es!

00:28:14: Und da habe ich schon wirklich das Glück dass meine Leidenschaft in genau dem Bereich liegt wo wir unterwegs sind.

00:28:20: ob das ein Zufall ist oder von meinen Eltern sehr frühkindlich geprägt wurde.

00:28:24: Weiß ich nicht, aber ich fühl mich da wirklich pulwohl.

00:28:28: Ja cool!

00:28:28: Jakob man erkennt den Deutschen ja im Ausland immer eine Funktionskleidung spätestens wenn nicht an den belegten Badehanddüchern auf dem Liegen.

00:28:39: Ist das so ein typisch deutsches Phänomen?

00:28:41: Ist der Markt in Deutschland für euch der größte?

00:28:43: oder dieses Klischee lösen wir bitte auf?

00:28:46: Für uns Deutschland oder der deutschsprachige Raum generell mit Abstand der wichtigsten Markt, weil wir in deutschen Marken sind.

00:28:54: Weil wir hier daheim sind, weil dieses Ö auch international gar nicht so leicht ist.

00:29:02: aber dieser Automarkt generell ist ja riesig also nicht nur in Deutschland es sind vielleicht andere Marken die anderen Märkte da prägen und das nur deutsche Auto Funktionsbekleidung tragen Wahrscheinlich nicht so.

00:29:17: Die Frage ist, wird es mit weißen Stocken und Bückenstocks kombiniert oder vielleicht nicht?

00:29:24: Ich glaube das ist dann eher das Gesamtimage, dass da rein schlägt und nicht zwingend nur eine Jacke oder ein Fließ.

00:29:30: Dann gerne beige.

00:29:31: Wobei das ja auch genau der Kaki... wobei in der Tat mittlerweile auch viel Autorbekleidung funktioniert, weil auch zum Lifestyle Produkt geworden sind.

00:29:41: So tragen auch Leute die, wo man sagen würde diese nicht öfter im Wald spazieren vorsichtig ausgedrückt.

00:29:47: Insofern dachte ich jetzt so, dass das in Deutschland sehr viel Autor betrieben wird, wobei ich mir auch gut vorstellen kann, dass es in Balkan und anderen Regionen ja auch viel der Markt, die man entsprechend groß sein kann weil ja auch dort das Thema Auto spielt oder nicht?

00:30:02: Sicherlich also was natürlich in Deutschland sicherlich nochmal eine zusätzliche Rolle spielt sind verschiedene Jahreszeiten.

00:30:11: dadurch resultieren dann verschiedene Wetterbedingungen, denen man irgendwo begegnen muss.

00:30:16: Das ist vielleicht noch ein Faktor der mir dazu einfällt und natürlich auch du hast es richtig angesprochen und das ist eben nicht nur in Deutschland so.

00:30:23: aber ich meine bei uns hier in beides Schwaben ist es auf jeden Fall so dass wir eine unfassbar schöne Natur haben und man da relativ zügig einen Ausgleichsmoment rausfinden kann und dass es schon so... Dass es da ganz viele Menschen gibt die das nie vergessen haben.

00:30:43: Kannst du vielleicht uns noch ein paar Insights mitgeben?

00:30:46: Gab es denn da, ich meine achte Generationen.

00:30:48: Das ist nicht nur bewundernswert im Kleidungsindustrie sondern insgesamt Unternehmen was in der achten Generation heute so existiert.

00:30:57: und ich kann jetzt nur als Unternehmer sagen in den vier Jahren der ich diesen Schulzitz habe schon einige Krisen erlebt.

00:31:04: wie war das denn bei Schöffel gab's auch mal Vor dem Krieg, nach dem Kriege waren auch immer Situationen oder Geschichten wo ihr heute noch sagt okay das war so ein Wendepunkt und das nimmt in eure Familiengeschichte oder im Buch mit auf.

00:31:17: Und was fasziniert dich daran?

00:31:20: Da gab es einige in zweihundertzweiundzwanzig Jahren Familienunternehmen.

00:31:26: Knappzahl!

00:31:27: Ja genau ist gerade ein sehr schönes Jahr für uns.

00:31:30: Mein Opa hat mir da Da immer einiges erzählt und das war total schön.

00:31:35: Ich glaube da, oder total spannend für mich so zu hören wie er berichtet hat und da gab es schon auch verschiedene Krisen.

00:31:42: Sei es jetzt wirtschaftlich nach dem Krieg war sicher eine harte Phase oder auch, als wir damals mit Goode angefangen haben den deutschen Markt zu bearbeiten.

00:31:52: Hat mir mein Opa immer erzählt wie er da sehr viel auf die Kategorie gesetzt hat das dann nicht funktioniert hat.

00:31:57: Das Unternehmen dann schon mal mit dem Rücken zur Wand stand ja aber trotzdem noch einmal weil er einfach an diese Technologie geglaubt hat einen neuen Versuch gestartet hat und da stand es dann schonmal auf Messers Schneide Und auf der anderen Seite auch sicherlich so Familien Dramen, die da dazugehören.

00:32:13: Mein Opa hat mir das erzählt wie er sich voll darauf vorbereitet hat Mathematik zu studieren Das ganze Unternehmen darauf ausgerichtet wurde dass sein Bruder, sein älterer Bruder damals das Unternehmen übernimmt und der dann im Krieg gefallen ist.

00:32:27: Und auf einmal stand das Unternehmen ohne Nachfolgelösung da.

00:32:31: Damals war es dann so was ihnen gesagt wurde So du machst jetzt?

00:32:35: Das war noch eine andere Zeit aber auch das sind Krisen die so ein Familienunternehmen dann sicherlich durchläuft haben.

00:32:41: Aber was hätten denn jetzt gewesen, wenn du einen Eingesagt hättest?

00:32:44: Wenn ich einen Eingsack hätte, dann hätte es verschiedene Möglichkeiten gegeben.

00:32:48: Also

00:32:48: sprich, hättet ihr den extern akzeptiert?

00:32:51: Ja, wäre sicherlich eine Option gewesen.

00:32:54: Meine Schwester die älter ist hat übrigens ein Eingessakt und hat mir auch gezeigt okay das ist eine ernsthafte Option.

00:33:00: Und ja sicherlich wären externes Management.

00:33:02: Wir hatten externe Management und nicht Interim genannt.

00:33:06: Ja, genau.

00:33:08: Es wäre sicherlich eine Option gewesen, die man da im Betracht hatte ziehen können.

00:33:13: Also man findet da Lösungen und es gibt zwischen externem Management und ist man noch dann als Gesellschaft dabei oder nicht?

00:33:22: Gibt's ja einen ganzen Blumenstrauß in verschiedenen Härtegraden, den man da aufmachen kann.

00:33:28: Was glaubst du denn unterschätzen außenstehende am Bereich der Familiennachfolge am meisten?

00:33:34: Emotion ist glaube ich sicherlich eins.

00:33:37: Und das, worüber wir jetzt schon auch viel gesprochen haben.

00:33:39: So diese verdeckten Erwartungshaltungen und damit verbunden die Schwierigkeit über schwierige Dinge zu sprechen.

00:33:49: Ich hatte oder wir hatten da das Glück dass wir uns immer mit den Augen schauen können und uns harte Wahrheiten sagen können.

00:33:57: und wenn man über Dinge spricht dann kann man Lösungen finden.

00:34:01: aber ich kenne auch viele Gegenbeispiele wo Realitäten totgeschwiegen werden Und ich glaube, in einer Familie diesen zusätzlichen Faktor-Herausforderungen die aus dem Unternehmensbereich dann kommt.

00:34:17: So integrieren und da einfach wirklich hart diskutieren zu können auf eine erinnertlichen Ebene fällt vielen ganz schwer weil sie glaub' ich diese persönliche Ebene irgendwo in Gefahr sehen.

00:34:27: Wir haben immer versucht es sehr klar zu trennen auch heute noch mein Vater und ich wir diskutieren sehr viel Wir haben ein wahnsinnig gutes Verhältnis, wofür ich unglaublich dankbar bin.

00:34:39: Aber wir streiten uns und das im besten Sinne mit immer dem Ziel zum Besten Ergebnis zu kommen.

00:34:46: Aber das ist ja ein guter Punkt dass es eine Streitkultur gibt weil ohne jetzt Namen zu nennen die kennen so ein paar Fälle wo auch dieser Übergang nicht so ganz reibungslos war oder immer noch nicht ist, weil vor allem auch der Senior Ähm, nicht wirklich loslassen will.

00:35:02: Er sagte zwar irgendwann so ja jetzt muss der Junior in die Rolle kommen er sitzt aber immer noch jeden Tag im Büro und regiert dann doch rein oder reagiert auch mal drüber Oder sagt ne das will ich nicht so dass machen wir doch wieder wie es gehabt habe Das ist ja eine Extre.

00:35:15: also scheint er wirklich dann Bilderbuch oder nicht leerbuchmäßig dann bei euch abgegangen zu sein dass dieser Dieser Übergang von senior auf junior wirklich gut geklappt hat Und ihr da wirklich auch noch gemeinsam dran arbeitet das Unternehmen weiterzuführen.

00:35:27: Da war sicherlich ein Faktor dass mir einfach hat drüber gesprochen haben.

00:35:31: Und ich mein Vater schon auch gesagt habe, hey wenn ich kommen muss die Dinge freienteilen können und das setzt voraus dass wir unsere Rollen sehr klar definieren.

00:35:40: und da hatte ich oder hatten wir das Glück, dass ihm dieses Loslassen recht leicht fällt weil er auch ohne Unternehmen ein sehr erfülltes Leben hat.

00:35:52: Der geht dann wandern?

00:35:53: Ja der geht wandern, der geht den Garten, der.

00:35:59: Das klingt so, es wäre so nebensächlich.

00:36:02: Aber sich Hobbys aufzubauen, die dem Leben Erfüllung geben, sodass man nicht mit vierundzwanzig Stunden auf einmal dasteht, die man irgendwie totschlagen muss nur weil man das Unternehmen verlässt ist unfassbar wichtig und das hat er sehr gut gemacht.

00:36:20: und er kommt gerne nach wie vor ins Unternehmen und wir diskutieren Und er bringt sich da vorleihen und challenge mich.

00:36:28: Das macht Spaß, aber ihm reicht es wenn das alle zwei Wochen mal zwei Stunden sind.

00:36:34: Okay

00:36:35: ich glaube Harald dieses Phänomen haben wir oftmals mit der Nachkriegsgeneration nicht loslassen weil die setzen alle auf eine Karte bauen etwas auf und die haben nur das einen.

00:36:44: deswegen finde ich das toll was du gerade gesagt hast Jakob dass dann Vater noch angeln geht.

00:36:48: wann dann geht.

00:36:48: das heißt der hat noch andere Themen für

00:36:50: seine Familie.

00:36:50: Aber er ist nachkriegss Generationen?

00:36:51: Nein

00:36:51: nein er nicht!

00:36:52: Das ist

00:36:53: der Vater.

00:36:54: Das

00:36:54: wird mich interessieren, Jakob!

00:36:55: Wie alt war dein Opa als er übergeben hat?

00:36:58: Und hatte das dein Vater so leicht wie du es jetzt hast mit seinem Vater an?

00:37:02: Boah, jetzt stellst du mich vor ganz schönem Matheaufgaben hier... Und

00:37:05: noch letzte Frage wenn ihr die beantwortest, kriegt ein Eins Plus.

00:37:08: Wie alt War dein Vater, der jetzt übergeben?

00:37:10: halt zum Plus?

00:37:12: Okay also die letzte Frage kann ich leider beantworten.

00:37:15: Mein Vater war jetzt Anfang sechzig als er Ende zwanzig, also ins Unternehmen eingestiegen ist.

00:37:22: Dann hast du noch vierzig Jahre?

00:37:24: Habe ich noch... Schau mal wie lang!

00:37:27: Und wie alt mein Opa war als er übergeben hat, da müsste ich jetzt zurückrechnen.

00:37:33: Aber aufgrund dessen dass er jünger Vater geworden ist als mein Vater und mein Vater nur leicht später eingestogen ist als ich, müsste auch bei der Übergabe etwas Jünger gewesen sein.

00:37:47: Da war es kein so ganz harter Cut von nur auf hundandermaßen.

00:37:52: Also die haben das etwas gesteckter gemacht.

00:37:56: und wann er dann wirklich ausgestiegen ist, müsst ihr nochmal nachfragen oder nachlesen?

00:38:03: Spannend!

00:38:04: Es muss natürlich auch mal der Blick in Richtung Digitales gehen.

00:38:08: So ein Unternehmen hat sich ja... Der Anforderer im Unternehmen hat uns stark gewandelt.

00:38:12: Ihr seid ja als Handelspartner Unterwegs gewesen mit dem klassischen Sport- und Outdoorhandel.

00:38:19: Wie stark hat das Unternehmen auch der E-Commerce, also die Digitalisierung, der den ganzen Geschäftsfüll dann auch bewegt?

00:38:27: Ist das was, was dein Vater schon auch oge zum Haus ist, dass wo ihr noch jetzt nachholen müsst oder wollt ihr euch da sehen im Vergleich auf zum Wettbewerb?

00:38:34: Also ich glaube es kann man nicht abstreiten, dass das hoch relevant ist.

00:38:41: Gerade in Zeiten, als auf einmal alle Sportfachgeschäfte ermzusperren müssen.

00:38:47: Hat das Thema auch noch eine ganz andere Relevanz bekommen.

00:38:50: Mein Vater war da immer offen für und hat das Thema Digitalvertrieb DTC vorangetrieben.

00:38:57: Und ich glaube auch dass es in Zukunft nicht mehr wegzudenken sein wird.

00:39:01: Auf der anderen Seite sind wir als Unternehmen historisch immer ein starker Partner des Fachhandels gewesen Und ich glaube, gerade im Outdoor-Bereich hat der Fachhandel eine absolute Daseinsberechtigung.

00:39:16: Weil was oft unterschätzt wird ist wie beratungsintensiv dieses Produkt am Ende des Tages doch ist und diese Beratungsdienstleistung, da wird die Wichtigkeit einfach nicht hoch genug gehalten.

00:39:32: Ich glaube dass es sich einpendeln wird Dass man am Digitalvertrieb nicht vorbeikommt, dass man aber auch am Fachhandel nicht vorbekommt.

00:39:40: Ich glaube der Digitalvertriebe ist eher so eine Ersatzlösung und ich brauche mal wieder was Neues, weil es alte kaputt ist.

00:39:45: Aber gerade von einem Stieg... Also ich erinnere mich noch erst vor drei oder vier Jahre, das ist glaube ich jetzt her.

00:39:50: Meine Tochter dann in Richtung Asen ging und wir hier zu Globetrotter nach Hamburg gingen.

00:39:54: Wir haben ja da so einen Riesenladen und gehen mal kurz rein und besorgen die Sachen Und es hat stunden gedauert, weil das waren so viele Fragen die wir uns gestellt haben über Überlegungen anständen mussten.

00:40:06: Ich war wirklich fasziniert auch von dieser Kenntnis und Produktive, die die Menschen dort haben.

00:40:11: Wir sind mit ganz was anderem ausgegangen als wir dachten, dass wir bräuchten.

00:40:14: Das hat mir schon genau gezeigt, was du sagst, die Beratungsinsinnität ist enorm!

00:40:19: Ich habe sie unterschätzt definitiv.

00:40:22: Ja, man darf auch nicht unterschätzen.

00:40:23: Das macht ja Spaß zu so einem Händler zu gehen und sich mal umzugucken.

00:40:27: Dann das Thema Passform ist sicherlich auch eins was man digital nicht so leicht abbilden kann.

00:40:33: aber ich glaube es ist nicht nur dass eines bedarf und ich kaufe mir mal etwas nach und das andere ist Ich will mich hier wirklich intensiv beraten lassen sondern es ist auch einfach ein unterschiedlicher Kunden Typ.

00:40:43: Und ich glaub wenn ich einen Punkt noch anstrengend darf diese Beratungsleistung gerade wenn man in den Bergen unterwegs ist Aber auch generell in der Natur.

00:40:53: Das ist schon ein Sicherheitsaspekt, ne?

00:40:55: Also das was wir viel sehen ist dass Leute in völlig unpassender Bekleidung am Berg unterwegs sind weil man beispielsweise wenn man eine Regenjahr gekauft nur aufs Gewicht achtet und nicht auf Robustheit, auf Wasserdichtigkeit wo es ja auch unterschiedliche Abstufungen gibt Und dann oft vielleicht etwas zu leicht unterwegs ist wenn man in Alpinenregionen dann rumkraxelt.

00:41:22: Und das birgt schon auch eine gewisse Gefahr verbunden mit dieser Entwicklung, jeder möchte auf Instagram sein Bergerlebnis posten und eigentlich zählt nur noch der höchste Gipfel und der gefährlichste Klettersteig weil es geht irgendwo schon auch um so ein Sensationismus.

00:41:37: Das ist eine Entwicklung in diesem bergorientierten Autorsport die auch eine wahnsinnige Gefahr birgt.

00:41:44: Ich habe diesen Fehler übrigens gemacht, um das mal zu outen und dann wird da später festgestellt wie naivig der war.

00:41:51: Welche Fehler denn, dass du auf dem Berg mit unterm Selfie zu machen oder die falsche Klamotte?

00:41:56: Die falsche klamotte... ich bin ja nicht so digital in Nerd wie du mit Selfies sondern ich bin noch ganz klassisch unterwegs, hab' ich beraten lassen und die Sachen gekauft aber anscheinend nicht gut genug sodass ich später gemerkt hab', dass es sehr naiv war.

00:42:10: Ich war übrigens alleine unterwegs Und zwei Wochen später sind so eine Gratwanderung und da sind Zweifel gekommen.

00:42:18: Als ich das hier in der Firma erzählt habe, hat man mir gesagt, na ja, in Zukunft nimmst du dann jemand mit.

00:42:22: Ich wollte einfach alleine sein nach dem ganzen Stress einfach komplett allein sein und mich da verausgaben körperlich.

00:42:29: Das hat auch geholfen aber später hab' ich halt gemerkt, dass war nicht klug.

00:42:33: Da führt man ja auch mit sich selbst die Gespräche und diese Zeit ist halt enorm wichtig finde ich zu reflektieren.

00:42:38: Apropos Führungen wie fürs Du denn?

00:42:42: Die sind ja zum Teil doppelt so alt wie du, kann man sagen.

00:42:44: Bei mir ist es ein Drittel älter aber die sind das doppelt zu alt... Wie fühlst du?

00:42:49: Oder ist das überhaupt ein Thema?

00:42:51: und ich meine muss auch vorsichtig ja auch sagen mit sechsundzwanzig fragte eine oder andere Zuhörer okay was soll jetzt der Jakob was in Führung sprechen wenn er jetzt vier fünf sechs Jahre in der Position ist?

00:43:02: und da kannst du uns da ein bisschen mal abholen und ein bisschen Klarheit bringen wie du das angehst.

00:43:07: Es ist sicherlich etwas was mich auch vor meinem Einstieg beschäftigt hat werde ich überhaupt in dieser Rolle dann respektiert oder nicht und auf verschiedenen Strängen hier antworten.

00:43:17: Der eine ist, ich muss mir bewusst sein dass ich sehr jung bin und dass ich wenig Erfahrung habe und damit bewusst umgehen.

00:43:25: und einerseits gibt das glaube ich Authentizität andererseits nimmt es auch die Gefahren die in hitsköpfigen Entscheidungen die von Jugendlichkeit geprägt sind vielleicht liegen.

00:43:36: Das heißt, für mich ist ein ganz wichtiger Weg zu führen über Fragen zu führen.

00:43:43: Weil ich einerseits viel lernen kann und dass diese Erfahrung die mein Teamjahr hat voll nutzen kann andererseits aber auch dieses das haben wir immer schon so gemacht hinterfragen kann wenn was für mich keinen Sinn ergibt und wenn ich es nicht verstehe was dann zu einer gewissen Entwicklung führen kann Was ich schon auch gemerkt habe natürlich in dem Bewusstsein dass der Name hilft Und dass ich da ein wahnsinniges Privileg hab und da sicherlich auch eine gewisse Autorität allein durch den Namen mitkommt, die allermeisten Menschen begegnen einem mit Respekt.

00:44:19: Und man bekommt die Chance sich zu beweisen.

00:44:22: Und irgendwann muss aus diesem Fragen, die man stellt, Klarheit werden oder Entscheidungen treffen.

00:44:30: Ich glaube diese Entscheidungen und diese Klarheit ... Die sorgt dann dafür, dass dieses Fenster das am Anfang gegeben wird um sich zu zeigen in nachhaltigen Respekt umgewandelt werden kann.

00:44:40: Und ich hoffe, dass ich den Weg ganz gut gehe und die Balance zwischen Fragen stellen, die Erfahrungen des Teams mit einbeziehen auf der anderen Seite dann aber eben auch Klarheit zu geben.

00:44:51: Dass ich das Gutmeister, das würde ich mir

00:44:54: wünschen.".

00:44:57: Davor gesagt, also klar durch Fragen kannst du führen.

00:45:00: Aber es führt dir auch nicht immer zu Verständnis deine Fragen und dann gibt's ja auch Gegenwehr.

00:45:05: und zurückzukommen auf dieses Streitkultur die ihr habt ist das ähnlich wie mit deiner Familie und deinem Vater auch so ein gesundes Streit Kultur weil man darf ja was eben so schön gesagt haben kann nur Lösungen für mich wenn man sich da redet kommuniziert oder auch streitet.

00:45:20: Aber bei Streit entstehen ja auch Verletzungen.

00:45:22: Das kann der Harald bezeugen, da sehen wir bei der einen oder anderen familiengeführten Unternehmen schon, dass durch Streitigkeit Verletzung entsteht und dadurch diese ganze Geschichte und den ganzen Erfolg ab- und zumal zu banken kommt.

00:45:34: Und ich glaube das spricht sehr für euch und deinem Verhältnis mit dem Vater.

00:45:38: Wer ist eigentlich deine wichtigste Ratgeber?

00:45:40: Oder hast du mehrere?

00:45:41: Weil du hast eben gerade so schön von deinem Opa erzählt!

00:45:44: Ja mein Opa ist leider vor einigen Jahren schon verstorben.

00:45:48: Mein wichtigster... Berater ist sicherlich mein Vater.

00:45:51: Ich bin mir bewusst, dass da wahnsinnig viel Erfahrung bei ihm liegt und auf der anderen Seite bin ich mir aber auch bewusst das unsere Interessen zu hundert Prozent allein sind.

00:46:00: Und ich glaube es ist auch mal wichtig, dass man sich überlegt was könnte mein Gegenüber eigentlich für eigene Interessen haben die ja doch auch dann legitim sind?

00:46:09: Das muss man immer mit dem Betracht ziehen und da bin ich mich einfach sicher wir wollen das gleiche!

00:46:13: Ist eher sicherlich meinen wichtigsten Berater aber nicht auf jedem Aspekt, weil er natürlich eine Person ist die gewisse Erfahrungen hat.

00:46:23: Aber ich für andere Fragen dann oft andere Erfahrungen brauche und da bin ich sehr froh dass sich über meinen bisherigen Werdegang sehr viele spannende und sehr smarte Leute abkennen dürfen sie sich auch mit dem Thema Unternehmertum beschäftigen und mit denen ich dann auch regelmäßig in Austausch gehen kann.

00:46:40: Und dann haben wir sicherlich im Unternehmen auch noch gewisse Strukturen die Ratschläge dann auch ermöglichen, beispielsweise in einem Unternehmensbeirat mit dem man viele verschiedene Dinge diskutieren kann.

00:46:55: Auch beispielsweise wenn es zu einem emotionalen Konflikt oder vielleicht auch wenn er das Gefühl hat da ist irgendwie persönliches im Spiel zwischen oder innerhalb der Familie, der hier auch die Fahne heben kann und auch dass man da dafür hat.

00:47:09: Und so haben wir eigentlich eine recht breit gefächerte Struktur oder ich habe eine breit gefälligerte Struktur, die mich da berät und ich weiß eigentlich bei irgendeiner Frage, die ich mir stelle.

00:47:20: Habe ich irgendjemanden mit dem ich drüber sprechen kann?

00:47:24: Ich kenne das von vielen anderen jungen Nachfolge-CEOs, dass sie auch so ein Netzwerk haben aus Familien in den Unternehmern, ähnlichen Alters, die eh nicht Herausforderung haben.

00:47:34: ist es bei dir auch so, dass du mit anderen CEO's vom Familienunternehmen im Rahmen von zwei bis fünfundreißig verbunden bist?

00:47:43: Ja, auf jeden Fall.

00:47:44: Es gibt nicht allzu viele.

00:47:46: Deswegen ist es gut da einerseits über Netzwerkevents in Austausch zu kommen, andererseits dann aber auch über World of Mouth und man kann sich schon irgendwie kennen.

00:47:56: Und ich habe schon oder ich profitiere stand heute auch noch massiv vom Netzwerk das ich während meines Studiums aufbauen können.

00:48:05: Das war sicherlich sehr hilfreich dass ich mich damit verschiedenen Leuten verbinden Und da profitiere ich heute noch von.

00:48:14: Cool!

00:48:14: Vielleicht mal so Richtung GenZed und Alpha geschaut, wenn wir uns die so angucken, dann gibt es ja immer diese Vorallgemeinerung.

00:48:21: Ich bin kein großer Freund davon aber trotzdem sehen wir das ist eine Tendenz, dass Führungen jetzt gar nicht mehr so im Mittelpunkt steht wie früher wo man gesagt hat, Karriereleiter hochgehen heißt natürlich auch Führung übernehmen.

00:48:31: Jetzt sind Spezialistenkarrieren ja auch akzeptiert in der Gesellschaft, aber das heißt nicht immer nur, wie viel Umsatz, wie viele Mitarbeiter sondern auch ein Spezialist kann eine Wichtigkeit haben.

00:48:41: Wie siehst du das bei euren Nachwuchsführungskräften?

00:48:45: Ist dieser Führungs-Wille oder wie Frau Merkel es mal gesagt hat, der unbedingte Wille zur Führung überhaupt noch da oder müsst ihr auch Führungen anders gestalten.

00:48:54: Ich glaube dass ist sehr individuell.

00:48:57: also was du ansprichst mit Portualisierung über Generationen und auch Portualisierung und Stereotypisierung zwischen Generationen Das ist auch innerhalb von Generationen so.

00:49:08: Und wir haben sicherlich Leute, die Sparsanführung haben.

00:49:11: Wir haben aber auch Leute, der bewusst keine Führung übernehmen wollen und beides ist total legitim.

00:49:16: nicht jeder kann führen.

00:49:17: Also weder von den Fähigkeiten noch vom Mechanismus das jeder führt.

00:49:23: Ich wollte sagen vier, die führen wollen können es auch nicht.

00:49:27: Aber das ist total individuell.

00:49:30: Die Relation ist ja im Jahr zweizig achtzig.

00:49:33: Können wohl führen Achtzig nicht, aber die Realität sieht anders aus.

00:49:39: Wahrscheinlich ist genau umgekehrt mit dem wollen, achtzehn Prozent wollen und zwanzig vierzehnt

00:49:42: ... Genau wahrscheinlich!

00:49:44: Aber wenn wir jetzt nochmal zehn Jahre in die Zukunft schauen und das beim Thema Führung bleiben und woran würdest du denn merken?

00:49:51: glaubst du dass du als Führungskraft den gewachsen bist?

00:49:55: Ja

00:49:55: es gibt glaube ich ganz viele verschiedene Faktoren.

00:49:58: aber auch nachdem wir jetzt drüber gesprochen haben und das vielleicht gar nicht so trivial ist Ich würde mir wünschen dass ich, auch wenn nicht mehr und mehr Erfahrung sammle, trotzdem noch über Fragen führe.

00:50:09: Weil ich an die Diversität von Meinungen glaube.

00:50:12: Und weil ich daran glaubt das über... Das fragen, das diskutieren Auch wenn es manchmal ein bisschen länger dauert Die besten Lösungen entstehen können.

00:50:20: Da ist eine gewisse Gefahr drin Wenn man länger dabei ist Dass man denkt Ah, ähnliche Situation hatte ich schon mal.

00:50:29: Meine Erfahrungen sagt das und das?

00:50:30: Dass man dann vielleicht direktiver wird.

00:50:32: Und ich würde mir wünschen, dass sich das nicht einschleicht und dass ich hoffentlich auch immer wieder mal dran erinnert werde.

00:50:40: Weil ich merke schon, dass das was ist, was sich automatisch immer einschlägt und man muss da dagegen anarbeiten.

00:50:46: Man könnte es umschreiben als Wachstum durch Stillstand aber das wäre wirklich etwas, was ich mir beibehalten wollen würde.

00:50:54: Aber glaube ich kein No-Brainer is'.

00:50:56: Ja sehr gut!

00:50:56: Ich glaube aber auch du hast das Zeug dafür.

00:50:59: Ich werde oft gefragt, was ist eigentlich die Killerkompetenz der heutigen Zeit?

00:51:04: Und für mich ist es ganz klar Neugier.

00:51:07: Ja und solange neugierig bist, stellst du Fragen.

00:51:09: ja und deshalb glaube ich, ist das so wichtig diese Neugie aufrecht zu erhalten weil dann wirst du dich und andere immer wieder hinterfragen oder auch immer wieder neues ausprobieren.

00:51:17: und ich glaube bei der Geschwindigkeit der Transformationen, die wir gerade auch erleben und auch der Veränderungen der geopolitischen Lage musst du einfach diesen Neugiel haben um diese Resilienz um das zu machen In deiner Branche und gerade mit deiner Leidenschaft auch für Otto, glaube ich wirklich stark diese Resilienz dann auch dazu finden.

00:51:37: Das ist spannend dass du sagst die Killer-Kompetenz ist Neugier.

00:51:40: Habe ich noch so noch nie darüber nachgedacht?

00:51:42: Für mich war die Killerkomp oder ist die Killerkompetenz vielleicht der nächste Schritt das Thema Veränderungsfähigkeit.

00:51:47: Das gehört

00:51:48: ja auch dazu.

00:51:49: Das kann man ein bisschen in einen Topf schmeißen aber den Schritt vorher nochmal zu betrachten Neugieren Du

00:51:56: hast keine Adaptionsbilden oder du hast diese Kompetenz nicht, wenn du nicht neugierig bist.

00:52:01: Dann gehst du sofort in die Abwehrhaltung.

00:52:03: und deshalb gerade vor zwei Tagen auf einer Linkenkonferenz gesprochen haben wir auch über die fünf Cs, Curiosity und im Change und so weiter gesprochen habe ich gesagt Neugier ist für mich immer der erste Punkt.

00:52:15: ja weil wenn du die nicht hast dann geht das andere auch nicht in der Kette auf und da drauf bauen brauchst du diese anderen Kompetenzen dann auch noch?

00:52:24: Aber das ist für mich der Killer.

00:52:26: Ich würde neben Neugier und Veränderungsfähigkeit noch ein Dritten reinschmeißen, im Zuversicht gerade im Unternehmertum.

00:52:32: Momentan

00:52:33: ja!

00:52:34: Das ist total wichtig und glaube ich massiv unterschätzt.

00:52:38: Könnte auch in den gleichen Pool.

00:52:39: Wollte ich nur mit rein schmeißen?

00:52:40: Wenn

00:52:41: wir schon am Rheinschmeissen sind dann lasse mich doch mal was rein schmeissen.

00:52:45: Was das ganze Gespräch hier komplett so einen roten Faden zieht, dass sagst du selbstverständlich die Fragen, ich gehe rein... Du beschreibst dich auch.

00:52:54: Wir haben jetzt über eine Stunde mit dir gesprochen und wir haben das ganze Jahr mit deinem Satz angefangen, es ist möglich dass ich nicht der Richtige für den Job bin.

00:53:01: Ich glaube das würde ich nach so einer Stunde mal überheblich streichen.

00:53:06: Punkt eins, Punkt zwei.

00:53:07: Ich glaub aber überall dem was wir nicht gesprochen haben ist Mut.

00:53:11: Du hast Mut Fragen zu stellen du hast Mut Fehler zu machen du hast mut diese Position auch in Frage zu stellen für dich selber.

00:53:18: ja Das ist kein taktischer Zugsohnsatz, sondern das ist Mut und auch Mut zu scheitern.

00:53:23: Und ich glaube, was ich heute mitnehme von dir als Person, dass ein sehr mutiger Mensch bis mit sechsundzwanzig Jahren in diese Verantwortung einzugehen für so einen Unternehmen, egal wie es heißt aber in der achten Generation traditionsreiches Unternehmen den Namen mitzutragen... Ich glaube, das wird so runter geredet oder gar nicht erwähnt, wie wir's jetzt in einer Stunde lang nicht... schafft haben.

00:53:48: Aber ich glaube, ich nehme auf jeden Fall dich als mutigen Menschen mit Jacob.

00:53:52: Hör' ich nicht zum ersten Mal

00:53:54: und... So ein Zufall!

00:53:57: Ja, ich glaub Unternehmertum hat immer was mit Mut zu tun.

00:54:00: Absolut

00:54:00: ja, ja.

00:54:01: Es hat etwas mit Risiko zu tun und die Bereitschaft, was zu riskieren.

00:54:06: Und ich glaube schon dass ich mutig bin aber es ist schon auch dieses positive.

00:54:14: warum bin ich mutige?

00:54:15: Was Was ist das, wo ich nicht glaube?

00:54:18: und in dieser Kombination da kann ganz viel entstehen.

00:54:21: Und die Analogie ist ja quasi nervig gelegt weil du musst mutig sein aber nicht wach halt sich und es ist genau im Autorbereich auch so.

00:54:29: Du kannst nicht auf die Berge gehen dann musst du auch mutig sind aber eben nicht wacher als ich war sonst kann dir was passieren.

00:54:33: Und ich glaube, diese Waagschale hast du einfach in die Wiege mitbekommen durch diese Liebe zum Autosport.

00:54:39: Also ich entdecke immer mehr Analogien eigentlich zwischen dem Freizeit Jakob und dem Business-Jakob was ich total spannend finde.

00:54:47: Das

00:54:47: ist sehr naheliegend!

00:54:48: In den Bergen habe ich auch gelernt zwischen Mut und Umheit ist es ein schmaler Grad.

00:54:51: Oh ja, oh ja.

00:54:53: Sehr gut, sehr gut.

00:54:54: Gut

00:54:54: wenn man davon kommt.

00:54:55: Genau super.

00:54:57: vielen Dank lieber Jakob für das offene Gespräch über Generationswechsel im Familienunternehmen, CEO sein als junger Mensch Ja, auch die Zukunft und der Status-Coup von Schöffl.

00:55:05: Das ist superinteressant.

00:55:07: Ich kann so sagen, dass es für mich immer noch ein Wow-Effekt gibt.

00:55:12: Da kennen wir leider nicht mehr viele Unternehmen, die schon so alt sind.

00:55:15: Und ich wünsche euch für die nächsten zwaren zwanzig Jahre auf jeden Fall nur das Beste!

00:55:18: Vielen vielen Dank und vielen Dank für die Einladung fürs spannende Gespräch und neue Interesse!

00:55:22: Danke schön!

00:55:24: Wenn euch diese Folge gefallen hat dann findet ihr alle Folgen Das Suits & Stinkers Podcast auf den Webseiten von Dininger und Five Fourteen sowie auf euren favorisierten Podcast-Plattformen.

00:55:33: Wie zum Beispiel auf Apple Podcasts und Spotify, die links findet ihr wie immer in den Show Notes.

00:55:39: Tschüss und bis bald!