42. Prof. Peter Kabel, Digital-Pionier, CEO Cogniwerk AI und Professor an der HAW Hamburg – Digital Edition

Shownotes

42. Prof. Peter Kabel, Digital-Pionier, CEO Cogniwerk AI und Professor an der HAW Hamburg – Digital Edition

Kreativität, KI und die nächste Evolutionsstufe der Wertschöpfung

Daten allein schaffen noch keine Relevanz. Und Technologie allein noch keine Wirkung. Die entscheidende Frage ist: Was passiert, wenn Künstliche Intelligenz auf Kreativität trifft? Wenn nicht nur Prozesse effizienter werden – sondern Ideen, Inhalte und Produkte selbst?

Darüber spricht Prof. Peter Kabel, Pionier der deutschen Digitalwirtschaft sowie Gründer und CEO von Cogniwerk AI mit Podcast-Host Harald R. Fortmann in dieser Digital Edition des Suits & Sneakers Podcasts. Im Mittelpunkt des Gesprächs stehen die Auswirkungen von KI auf kreative Arbeit, Agenturmodelle, Führung und den Berufseinstieg junger Talente.

Peter Kabel, Professor an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW), macht deutlich: KI ersetzt Kreativität nicht, sondern beschleunigt sie. Entscheidend bleiben Kontextverständnis, Urteilsfähigkeit, Qualitätsbewusstsein und Neugier. Für Unternehmen, Agenturen und Führungskräfte bedeutet das – wer sich schnell anpasst, Qualität klar definiert und neue Rollen versteht, kann die aktuelle Umbruchphase aktiv für sich nutzen.

Die Inhalte dieser Folge in der Übersicht:

  • KI als konsequente Weiterentwicklung der Digitalisierung
  • KI verändert nicht nur Verteilung, sondern die Produktion von Inhalten
  • Erfahrung, Kontextwissen und Urteilsfähigkeit gewinnen an Bedeutung
  • Neue Chancen für junge Talente trotz veränderter Einstiegsbedingungen
  • Die klassische Karriere- und Senioritätspyramide gerät unter Druck
  • KI ersetzt Kreativität nicht, sondern skaliert den Output
  • Qualität und Bewertungskompetenz sind wichtiger als reine Effizienzgewinne
  • Agenturmodelle, Rollen und Geschäftsmodelle verändern sich grundlegend
  • Datenkompetenz und kreative Arbeit wachsen enger zusammen
  • Neugier bleibt die zentrale Fähigkeit, um erfolgreich zu sein

Weiterführende Links:

Über Suits & Sneakers

Suits & Sneakers ist ein Podcast für Entscheiderinnen und Entscheider. In der Digital Edition spricht Harald R. Fortmann, Geschäftsführer der Executive Search Beratung Five14 und Vizepräsident des BDU, mit Persönlichkeiten über Themen wie digitale Transformation, Künstliche Intelligenz, E-Commerce, neue Technologien und Trends sowie Führung im digitalen Zeitalter.

Über five14

Five14 ist eine Executive-Search-Boutique, die Unternehmen mit Persönlichkeiten verbindet, die Wandel gestalten. Von der digitalen Transformation bis ins KI-Zeitalter identifizieren wir Führungskräfte, die Technologiekompetenz, strategischen Weitblick und kulturelle Führung vereinen.

Klassisches „Post & Pray“-Recruiting greift hier nicht mehr. Five14 steht für eine neue Art der Suche: gezielt, diskret, vernetzt und immer auf Augenhöhe. Unser Team – mehrfach ausgezeichnete Berater mit jahrzehntelanger Erfahrung in Marketing, Vertrieb und Unternehmensführung der Digitalbranche – unterstützt Start-ups, Mittelstand und Konzerne dabei, die Arbeitswelt von morgen aktiv zu gestalten.

Wir besetzen Wirkung, nicht nur Positionen. Als Partner unserer Kunden handeln wir offen, transparent und nach den Grundsätzen ordnungsgemäßer Personalberatung (BDU). Nachhaltigkeit und gesellschaftliches Engagement sind fest in unserer DNA verankert: Seit Gründung arbeiten wir klimaneutral und investieren 14 % unseres Gewinns in soziale Projekte.

Five14 – Executive Search für Führungskräfte, die die Zukunft bewegen.

Über diese Podcast-Produktion

  • Das Intro-Voice-Over des Podcasts wurde eingesprochen von Chérine De Bruin.
  • Der Deininger Podcast "Suits & Sneakers" ist eine TON.EINS Produktion.

Transkript anzeigen

00:00:00: Manusment hieß eigentlich immer, im Grunde habe ich zu wenig Informationen.

00:00:04: Aber ich muss die Fähigkeit haben mit dem was hier in der Verfügung steht, die richtigen Entscheidungen zu treffen.

00:00:08: Und jetzt ist es eben so du hast nicht zu wenig Information und du hast eigentlich eher zu viele Informationen.

00:00:13: Es ist problemlos möglich Hunder, der von Bildern innerhalb von ganz kurzer Zeit zu erzeugen aber Jetzt zu sagen, okay, aber jetzt mal will ich zurückgetreten.

00:00:21: Ist es das wirklich oder ist es nicht?

00:00:23: Ja so und diese Fähigkeiten mit diesem Überfluss zurechtzukommen Das ist eine neue Kulturtechnik die wir alle lernen müssen.

00:00:33: Suits and Sneakers Digital Edition Ein Podcast für Entscheiderinnen und Entscheider Mit Harald Fortmann.

00:00:45: Willkommen bei Suits & Sneakers In den Folgen.

00:00:47: mit Christian Manken vom Pilot und Dr.

00:00:49: Sebastian Vierk von Vogel haben wir über zwei zentrale Grundlagen moderner Wertschöpfung gesprochen, über die Zukunft der Medienagenturen und über Data Strengths in deutschen Unternehmen.

00:00:58: Heute gehen wir noch einen Schritt weiter – denn Daten alleine schaffen noch keine Relevanz und Technologie allein noch keine Wirkung!

00:01:05: Die entscheidende Frage ist was passiert wenn künstliche Intelligenz auf Kreativität trifft?

00:01:10: Wenn nicht nur Prozesse effizienter werden sondern Ideen, Inhalte und Produkte selbst….

00:01:15: Darüber spreche ich heute mit Professor Peter Kabel.

00:01:19: Peter ist einer der Pioniere der deutschen Digitalwirtschaft, Gründer einer der ersten Digitalagenturen in Deutschland und heute Gründervund-CEO von Cogniwerk.

00:01:27: Einer AI Creation Company für die Kreativ- und Medienbranche.

00:01:31: Vom digitalen Gestalten der ersten Internetjahre zur kreativen Arbeit mit künstlichen Lidigenz.

00:01:35: Man könnte auch sagen – Der Kreis schließt sich!

00:01:38: Peter, herzlich willkommen bei Susan Snickers.

00:01:40: Vielen Dank für die Einladung.

00:01:42: Sehr gerne, Peter.

00:01:43: Ich freue mich darüber mit dir heute zu sprechen und wir hatten uns ja auch schon mal beim Launch über das Thema Dialog.

00:01:47: Das lässt mich auch nicht los.

00:01:49: Gerade dieses Thema ist glaube ich für viele Berufsfelder eigentlich hochrelevant?

00:01:53: Was ist der USP des Menschen in einer Ära der künstlichen Intelligenz?

00:01:57: Und da fällt ja oftmals eben genau dieses Wort Kreativität und Ideen usw.

00:02:03: Du warst Gründer an der ersten Digitalagentur in Deutschland und bist heute der Gründerin von CUNA AI Creation Company.

00:02:09: Wenn du selbst auf diesen Weg, auf deinen Weg schaust Wie fühlt sich das für dich an?

00:02:15: Wie ein Bruch oder wie eine logische Fortsetzung.

00:02:18: Nee, das ist ne logische Vorsetzung!

00:02:20: Für mich ist AI eigentlich nur ne Fortsetzung dessen was wir so Digitalisierung nennen.

00:02:26: Digitale Transformation... Da is AI die nächste Stufe Die sich dadurch auszeichnet dass sie halt noch schneller läuft als die digitale Transformation schon uns schnell erschien.

00:02:39: Aber da ist kein Bruch, das ist eine Entwicklung.

00:02:44: Da brichst du einen guten Punkt weil mein Vernehmnach also wenn ich mich mit Führungskräften unterhalte kommt oft ja die digitale Transformation und jetzt kommt die KI-Zeit.

00:02:54: Und du sagst dass so schön KI eigentlich nur letztendlich die Fortsetzung oder die weitere Transformation es ist ja nichts anderes als digital?

00:03:03: Was würdest Du aber sagen?

00:03:05: unterscheidet diese aktuelle KI-Welle Von früheren Digitalhypes abseits der Geschwindigkeit, die sicherlich zugenommen hat.

00:03:13: Ich glaube das sind wir uns alle klar.

00:03:15: aber siehst du da auch einen Unterschied in der Mentalität oder in wie Führungskräfte es aufnehmen und verarbeiten?

00:03:22: Abgesehen von der Geschwindlichkeit ist natürlich schon eine Herausforderung wenn man Dinge verstehen und umsetzen möchte dann hier schneller es geht den Menschen haben ja ungefähr noch den gleichen Rhythmus umso schwieriger ist das natürlich.

00:03:34: Aber ich glaube daneben gibt es natürlich schon ein paar Qualitative Aspekte.

00:03:40: Das Internet hat ja am Anfang eigentlich überwiegend, sagen wir mal so eine Verteilung demokratisiert.

00:03:46: Man konnte Informationen, Kommunikation leichter verteilen und sich wechselseitig zur Verfügung stellen

00:03:54: etc.,

00:03:55: jetzt durch EI kommt natürlich irgendwas dazu was eher die Produktion verändert also nicht die Distribution sondern die Produktion verändert.

00:04:05: die wird auch eben sehr stark durch diese Modelle beeinflusst.

00:04:11: Also in jedem AI-Modell, sei es ein Text oder ein Bildmodell sind ja auch bestimmte kulturelle Codes und Elemente enthalten.

00:04:21: So wenn ich mit einer AI arbeite dann ist das nicht nur ein Werkzeug was willfährig das tut was ich von dem Werkzeug erwarte sondern Da ist ja eine eigene Instanz drin, das sind ja diese kulturellen Codes und diese Spuren die da enthalten sind.

00:04:40: Und auch das ist natürlich eine ganz gravierende Veränderung jetzt im Vergleich zu dem was das Internet früher war.

00:04:47: also auch jedes Werkzeug beeinflusst natürlich das Werkstück.

00:04:49: Das ist klar.

00:04:50: aber hier ist es doch noch in einem sehr viel stärkeren Maße der Fall als dass bei normalen Werkzeugen ist.

00:04:55: Und das ist natürlich auch gleichzeitig die Management-Herausforderung, dass man unter Umständen nicht nur Menschen im Team hat sondern eben vielleicht auch irgendwelche anderen Entitäten in dem Team hat.

00:05:06: also man sprichte heute schon von den Agenten die irgendwie Teil des Teams sind.

00:05:10: soweit will ich jetzt gar nicht unbedingt da gehen.

00:05:12: aber selbst wenn man nur ein AI Modell benutzt dann ist es noch eine weitere Instanz die im Spiel ist auf die man eben wenn es um Management fragen geht eben auch acht geben muss.

00:05:23: Peter, du arbeitest ja auch viel mit jungen Menschen als Professor zusammen.

00:05:25: und vielleicht hier nochmal die Frage.

00:05:27: Wir haben eine Umkehr der Statistiken.

00:05:29: bei der Digitalisierung war es so dass je älter der Mensch war desto mehr Angst hatte eigentlich vor der Digitalisierung im Arbeitsalltag gehabt.

00:05:35: Und bei der KI ist es reverse das heißt je jünger der Mensch desto meer Sorge ist eigentlich vor KI im ArbeitsAlltag.

00:05:43: also wo siehst Du da die Gründe dahinter?

00:05:46: auch damit einhergehen, dass wir deshalb auch diese Abnahme der junioren Jobs momentan im Markt sehen.

00:05:52: Also vor allem ab von der Rezessionsthematik die wir in Deutschland natürlich haben.

00:05:56: aber hat das einen Einfluss darauf, dass junge Menschen aus der Universität kommen vielleicht nicht mehr so leicht den Einstieg ins Buchsleben

00:06:03: finden?

00:06:03: Ja also erstmal bin ja selber jetzt leider nicht mal so ein besonders junger Mensch, sondern ist dann schon in der Jahre sechszig und ich habe aber jede der digitalen Schübe selbst miterlebt.

00:06:15: Digitales Schub, so Mitte der achtziger Jahre des letzten Jahrhunderts klingt furchtbar stattfand.

00:06:21: Da war ich ja ein junger Mensch ist klar so und es ist tatsächlich so.

00:06:24: das ist jetzt also die erste derartige Disruption bei der Seniore Menschen im Vorteil sind gegenüber junioren Menschen.

00:06:33: Warum das so ist, werden wir wahrscheinlich später noch mal besprechen.

00:06:36: Aber tatsächlich ist es so dass die Alterspyramide kollabiert ist oder die Senioritätspyramiden kollabieren.

00:06:43: So wie du richtigerweise beschreibst ist ebenso.

00:06:45: die normale Pyramide war ja immer so.

00:06:47: den Menschen kommen aus der Ausbildung.

00:06:50: nicht selten sind sie dann sogar besser ausgebildet als das was eigentlich Die erste tatsächliche Tätigkeit ist, die ihnen zugeordnet oder zugewiesen wird.

00:06:58: Dann staunen sie manchmal Gott ich kann doch eigentlich viel mehr als das.

00:07:02: und dann wachsen Sie aber eben in der Organisation verstehen eigentlich welche Parameter da entscheidend sind jenseits der rein fachlichen engen Betrachtungsweise.

00:07:13: auf diese Weise werden sie in die Universitätspyramide hoch gebracht und sind irgendwann eben die Führungskräfte.

00:07:20: Und jetzt haben wir die Situation dass eben viele von den Themen die da unten an der Basis am Fundament eigentlich beauftragt werden, eben von Maschinen mindestens genauso gut erledigt werden können.

00:07:32: Das sind ja häufig eben eher repetitive Aufgaben relativ standardisiert – das ist natürlich ein riesiges Problem!

00:07:39: Also das ist ein Problem für die jungen Menschen aber auch für die Organisationen, denn wenn jemand durch diese Pyramide mehr nach oben wächst wie wo kommen eigentlich die Senioren-Player her?

00:07:52: sind, was ja gar nicht so für einen Tag es stattfindet.

00:07:55: Also das ist ein Riesenthema.

00:07:56: Das ist ein Thema Agenturen aller Art.

00:08:00: Aber es ist auch ein Thema für jede Art von Wissensarbeit, Anwaltskanzlei und Beratungsunternehmen.

00:08:05: Näh mit!

00:08:06: So welche Antwort würde darauf finden?

00:08:08: Weiß ich nicht.

00:08:09: das sprengt jetzt vielleicht den Rahmen dieser Frage aber es ist trotzdem eine wichtige Merkposition.

00:08:14: Vielleicht eine der wichtigsten Fragen wenn es jetzt um die Bewältigung dieser Herausforderung im Rahmen der KI-Disruption geht.

00:08:23: so Wir haben junge Menschen deswegen jetzt keine Chance.

00:08:27: Nee, das würde ich eben gar nicht so sehen.

00:08:29: also im Gegenteil... Ich habe.

00:08:31: auch meine jüngste Tochter ist auch gerade Hochschulabgängerin und die macht sich genau diese gleichen Gedanken.

00:08:38: logischerweise Und mit ganz großer Überzeugung sage ich ihr dass es gar nicht notwendig ist sondern ganz im Gegensatz dass es eigentlich eine once in a lifetime opportunity für sie ist und für alle jungen Menschen ist weil offen kundlich jetzt ja hier Dinge sich verflüssigen, ja?

00:08:53: So feste Strukturen sind nicht mehr fest.

00:08:55: Wenn ich beispielsweise ganz besonders gut darin bin, AI-Tools richtig einzuschätzen, die richtig einzusetzen zu wissen wie kann ich mir Daten beschaffen, welche Qualität müssen Daten haben?

00:09:06: und all das was ich dann da eben ringsum AI als Aufgabe zeigte wenn ich daran jetzt besonders gut bin habe ich eine Möglichkeit in der Pyramide sofort irgendwie mindestens zwei oder drei Stufen nach oben zu jumpen.

00:09:18: Das ist das was auf diese Weise ermutigen möchte.

00:09:22: Und ich will das noch sagen, dass ist meine Biografie!

00:09:25: Ich bin von der Hochschule abgegangen und da gab es das allererste.

00:09:33: Digitalisierung hat mein Beruf nämlich den des Designers massiv disruptiert.

00:09:38: Apple kam mit seinen Computern, Desktop-Publishing ... Es ist wirklich ein super prägendes Erlebnis meines Lebens.

00:09:47: Nicht auf die Idole gehört habe, die alle sagten man kann gar niemals unmöglich gutes Design mit Hilfe von Computern machen.

00:09:55: Sondern selber autonom genug gedacht haben zu sagen aber Entschuldigung ich kann gutes Design damit machen.

00:10:01: deswegen mache ich es einfach so und das hat in meinem Leben einen solchen Schub gegeben also durchaus auch wirtschaftlich, aber vor allen Dingen auch von der Erkenntnis und vom Learning.

00:10:12: Und deswegen kann ich das jedem jungen Menschen nur mit wirklich voller Überzeugung sagen, dass es die once-in-a-lifetime Opportunity, die ihr habt jetzt Gas geben auf diesem Punkt war ein bisschen lang, ne?

00:10:22: Aber

00:10:24: Das.

00:10:25: Nein, an dir Punkt könnten wir eigentlich schon den Podcast aufhören weil ich glaube der bringe so ist das so dermaßen.

00:10:30: auf dem punkt das beruht mich auch meine mein tochter hat meine größere hat jetzt noch ein Jahr vor sich und glaube dass wird sie auch gerne hören.

00:10:37: ich glaube das ist schon eine sorge die sie gerade umtreibt und es sind natürlich eine finnungsphase.

00:10:40: super spannendes unter.

00:10:42: Ja, das ist brutal.

00:10:43: Entschuldigung, Hannal, lasst mich dich da noch mal unterbrechen!

00:10:45: Weil... Das verändert sich jetzt so radikal aus zwei Gründen.

00:10:49: Den einen hast du ja auch genannt?

00:10:50: Die ganze Rezession und die wirtschaftliche Starknationen in der wir senden und sowas.

00:10:54: Die ist natürlich eigentlich der Haupttreiber bei den meisten.

00:10:59: Aber bei all denen wo es um High Profiles geht, ich meine, dass das vielleicht zu anaktotisch ist.

00:11:05: Man hat mir erzählt, dass eben da, wo man eine Tochter studiert hat war eigentlich normalerweise noch im letzten Jahr Jeden Freitag war irgendeine Consultancy oder irgendein Bank, oder irgendjemand hat einen geilen Empfang geworfen mit geilen Drinks und Food.

00:11:19: Und plötzlich ist das alles nicht mehr da!

00:11:22: Hallo was machen wir jetzt eigentlich am Freitagnachmittag?

00:11:25: Wenn da niemand mehr uns catert.

00:11:27: Das zeigt ja wie... Radikal, dass jetzt irgendwie sich umsetzen wird.

00:11:31: Und das ist glaube ich schon wichtig, dass man sich das vergegenwärtigt.

00:11:34: Das ist ein wirklicher Umbruch!

00:11:36: Ja absolut,

00:11:36: so ein großes Thema bei uns im Bundesverband der Unternehmensberatung wo wir gerade darüber sprechen wie was machen wir mit den Union?

00:11:42: Jemandes bewusst, dass wir sonst in einigen Jahren Probleme haben im Nachwuchs natürlich.

00:11:47: Wir müssen auch etwas finden aber die Lösung hat noch keiner und das Katern hat aufgehört.

00:11:51: Es ist super spannend.

00:11:52: Genau an dieser Stelle.

00:11:53: auf jeden Fall noch einen Gruß in Richtung Cupertino.

00:11:55: Ich glaube du hast angesprochen Apple hat sicherlich gerade in der Kreativität viel verändert, gerade fünftig geworden.

00:12:02: Tim Cook ist ja gerade auf dem Tour durch die Welt und feiert den fünftigsten Geburtstag.

00:12:06: Ich glaube das war sicherlich, muss ich auch gleich an diesen ersten großen Werbespots sinkdifferent denken, da hatten natürlich schon wirklich die Umwelt.

00:12:14: Und ich finde es genauso heute noch passend wie vor fünfzig Jahren.

00:12:18: insofern super spannend!

00:12:20: Vor kurzem war ja noch die D-Dreikon, da waren auch so ein paar Panel zur Zukunft der Agenturen wo kreative Media und auch Vermarkter vor Ort waren.

00:12:27: Und mein Fazit war alle hängen sich an dem Jetzt-Status und versuchen so ein bisschen Effizienz durch KI reinzubringen.

00:12:36: aber trotzdem versucht man doch zu sagen, Empathie, Kreativität das ist alles was die Maschine nicht kann.

00:12:42: es können nur wir Menschen.

00:12:44: Und jetzt kommst du und sagst, nein Kreativität ist im Teilteil davon KI auch durch KI machbar.

00:12:49: Du hast Cogniwerk gegründet.

00:12:50: Viele haben Angst dass das KI Kreativity ersetzt oder ersetzen kann.

00:12:54: also was passiert wirklich?

00:12:56: Wie kam diese Idee auch auch Cogniverk zu gründen?

00:12:59: und vielleicht kannst du noch ein bisschen etwas zu Cogniberk erzählen.

00:13:02: Ja, Cognirberg ist ein Spin-off aus meiner Hochschultätigkeit.

00:13:05: Cogniburg ist ein Softwareangebot oder eine Plattform richtet sich an professionelle Kreative in Unternehmen, in Agenturen ermöglicht ihnen mit sehr viel mehr Kontrolle über das Ergebnis Bilder zu erzeugen und zu modifizieren.

00:13:25: Mehr Kontrolle als bei den Off the Shelf Tools was weiß ich auch Nano-Banana oder Mit Journey oder was da irgendwie sein mag.

00:13:32: Diese Kontrollmöglichkeiten die sind aus unserer Sicht ungeheuer bedeutend Weil genau in der Frage, wie Menschen mit Maschinen jetzt künftig interagieren.

00:13:42: Eben das menschliche ja nur einfließen kann wenn der Mensch eben Einfluss nimmt auf was die Maschine... letztlich erzeugen.

00:13:50: Deswegen ist das für uns wichtig, dann gibt es noch andere Aspekte.

00:13:52: also wir sind auch weitgehend hundertprozentig compliant.

00:13:56: Also d.h.

00:13:57: GDPR-compliant.

00:13:59: Wir unterstützen unsere Nutzer EUEI Act einzuhalten die ganzen Dokumentationspflichten irgendwie umzusetzen und so weiter.

00:14:09: Professional Grade Tool sozusagen in einer Umwelt, wo die allermeisten Wettbewerber eben eher so konziomisch an die Sache rangehen.

00:14:19: Da ist nichts dagegen zu sagen.

00:14:21: aber wenn ich eben Wischelerzeuge, Kiewischeler Zeuge dann ist das ja nicht eine Kampagne.

00:14:27: Sondern es ist kiewischel.

00:14:28: Dann baue ich Abformate davon wie ich andere Hintergründe, da will ich verschiedene Dinge haben.

00:14:32: und wenn bei diesen Modifikationen selbst wie gesagt bei den besten der Tools die's da draußen so auf the shelf gibt, dann guckt halt der Mensch nicht mehr genau in die Richtung wo er eigentlich gucken soll, wenn der Hintergrund verändert ist sondern zehn Grad daneben hat dann so einen komischen Blick oder so.

00:14:49: dann im ersten Augenblick erscheint es Ja, toll.

00:14:52: Aber dann guckt man genauer hin und stellt sich fest, nee das Logo ist ja ganz unscharf geworden.

00:14:57: Und jetzt die Post Production, dass jetzt wieder scharf zu kriegen oder den Kopf in die richtige Richtung zu treten Das ist zwar möglich aber das verschlingt natürlich genau Den Effizienzgewinn, den man eigentlich ursprünglich von AI versprochen hat.

00:15:11: Und weil du das ja auch angesprochen hast natürlich die Vorstellung von vielen im Markt, sagen wir es jetzt Auftraggeber-Unternehmen oder eben auch in den Agenturen ist.

00:15:21: Es ist ja Ei, jetzt ist ja alles umsonst oder irgendwie mindestens fünfzig Prozent billiger oder so.

00:15:26: und naja es ist natürlich schon so dass Dinge billiger werden also weniger aufwendig der Aufwand dem man zur Produktion treiben muss nicht mehr so hoch ist Aber natürlich auch eine gewisse Inflation, die dadurch jetzt automatisch entstehen wird.

00:15:42: Also wenn Kosten sinken, wird wahrscheinlich der Output steigen.

00:15:46: Das heißt ... Der Lärmpegel, der entsteht und auf den Menschen einprasselt, der ja weiterhin nur vierundzwanzig Stunden hat Aufmerksamkeit, der nimmt zu.

00:15:57: Und das heißt... Die Wettbewerbsintensität wird zunehmen.

00:15:59: und wer dann also nicht AI nutzt um bessere Qualität zu erzeugen, sondern nur dazu nutzt billiger zu werden.

00:16:06: Der wird in diesem Wettkampf um Aufmerksamkeit eben dann nicht erfolgreich sein können.

00:16:12: Das ist ein bisschen der Catch in dieser ganzen Geschichte den viele vielleicht nicht so richtig verstehen.

00:16:17: Naja, und dann wird AI jetzt Kreativität ersetzen.

00:16:21: Nein natürlich nicht!

00:16:22: AI wird Kreatativität beschleunigen.

00:16:24: Das wird zu einer massiven Eskalation von kreative Output-Möglichkeiten führen.

00:16:29: Das ist ja wunderbar.

00:16:30: also Kreative sollten das nicht verteufeln sondern im Gegenteil sie sollten es lieben weil die Möglichkeiten jetzt einfach viel größer sind.

00:16:37: Wir

00:16:37: hatten mal eine Folge mit einem Street Art Künstler aus Deutschland von Ray Und im Vorfeld zu diesem Podcast hatte ich recherchiert, dass es eine Fragezeichen auch war.

00:16:48: In den Hundertfünfzig Jahren Fotogeschichte gibt es die gleiche Anzahl oder die gleichem Menge an Fotos wie in den Jahren seitdem wir jetzt LLMs haben wo alle ein bisschen beruhm probieren und da war so'n bisschen die Befürchtung wenn wir jetzt Fünfzig-Fünftig haben.

00:17:03: Das, was spielerisch am Anfang auch mit KI gemacht wurde ist ja schlechter Ergebnisse.

00:17:12: Dass die KI eigentlich immer dümmer wird weil sie jetzt schlechte Ergebnisse und Top zu guten Ergebnissen bekommt und da etwas rauskommt beim ersten Mal dabei das wird zu verneinen.

00:17:21: Ja natürlich wenn ich sehr klar die Qualität der Trainingsdaten beeinflusst natürlich dass was hinten raus kommt.

00:17:30: Und jetzt ist es natürlich so, wenn ich Bilo-Modellen nutze wo diejenigen die das erstellen denen das was egal ist dann ja dann habe ich halt den Gericht in Output.

00:17:40: Wenn ich halt ästhetische Qualität wichtig ist und natürlich ist sie wichtig wie gesagt um im Kampf um Aufmerksamkeit ist das eine der dann muss ich halt gucken, dass sich auch die entsprechenden Output bekommen.

00:17:51: Also es ist ja in der Regel eigentlich noch nicht einmal das Problem der Modelle.

00:17:55: Das sind ja fast alle derzeitigen Modelle, die jetzt aktuell da sind, die chinesischen aber auch eben Nano-Banana oder auch Flux und Aldi.

00:18:05: Da geht's ja eigentlich über um die Frage wie kann ich meine Promps strukturieren?

00:18:09: Und formulieren, damit die Feinheiten, die in den Modellen enthalten herauszuholen.

00:18:16: Und bestenfalls geht es vielleicht noch darum, dass ich durch Referenzen, visuelle Referencen die ich geschickt auswähle oder eben auch dann durch Fine-Tunings wo ich bestimmte Fähigkeiten sozusagen noch hinzuziehe.

00:18:31: Vielleicht ist das noch verfeinerer, aber die Qualität der Modelle selber ist eigentlich schon wirklich sehr gut.

00:18:36: Es geht eher um die Frage wie kann ich das steuern?

00:18:38: Wie komme ich überhaupt zur richtigen Idee?

00:18:40: Das ist ja die Kernfrage.

00:18:42: also jetzt werden wir mal nicht nur aufs Bild fokussieren bin ich natürlich jetzt relativ stark drauf, weil ich diese Koppelwerkssache da auch mache.

00:18:48: Aber eben wenn man auch mal auf Texte geht es geht eben sehr stark um die Frage was will ich eigentlich überhaupt?

00:18:55: Um eine konzeptionelle Stärke wieder ein Grund warum jemand wie ich der erfahren ist, der schon alles in Anführungszeichen gesehen hat Ich weiß sehr genau was ich brauche und ich kann auch sehr genau beurteilen mal abgesehen von so einem ersten gefällt mir oder gefällt mich nicht, aber ich kann mir einen Kriterien zurechtlegen anhand derer ich sehr schnell beurteilen kann ob das was ich bekommen habe.

00:19:18: Das Richtige ist so und je weniger erfahren ich bin umso weniger habe ich diese Fähigkeiten.

00:19:24: Das passt auch wunderbar zu einer Verstellung die auch von Ray gemacht hat, der gesagt hat dass das Schlechte verschwindet einig und alles wird zum Mittelmaß dank KI als Tool in der Kunst, in der Kreation.

00:19:37: Aber die richtig guten, die werden weiter richtig gut sein und immer noch den Vorsprung haben.

00:19:41: Und dieser Unterschied wird da

00:19:43: sein.".

00:19:44: Du sprachst ja jetzt zweimal auch schon das Thema Erfahrung alter Lebenserfahr- und Berufserfahrungen

00:19:50: usw.,

00:19:51: was ist hier der Differenziator?

00:19:53: Also warum hat sich das so geändert dass eben diese Erfahrungen doch eben auch der Schlüssel für gute Kreation oder welchen Output Auster KI gerannt ist.

00:20:04: Können wir auch noch ein bisschen abstrahieren, worum geht es?

00:20:06: Es geht um Kontextwissen.

00:20:07: ja also ich muss eben im Stande sein alle kontextuellen Aspekte die in der kommunikativen Aufgabe oder auch in einer solchigen Aufgabe zu beachten sind irgendwie ausbreiten zu können sie gewichten zu können und daraus einen Briefing zu formulieren.

00:20:25: das betrifft jetzt nicht nur wie gesagt Kreativleistungen, die man so in Kreative Agenturen oder so unter den Werbeagenturen oder sowas Kommunikations, sondern auch wenn ich jetzt mit Claude Prompt, mit Claud Code irgendwie eine App machen möchte ist es ja genau das gleiche.

00:20:40: Ich muss wirklich ne gute Vorstellung davon haben.

00:20:43: was braucht's eigentlich überhaupt?

00:20:44: und das sind Kontexte, die wir da haben.

00:20:47: je älter ich bin, desto mehr sind mir diese Kontexte geläufig geworden.

00:20:52: Ich bin jetzt eben über sechzig, ich bin jetzt wahrscheinlich vierzig Jahre im Kulturbetrieb in weitesten Sinne.

00:20:58: Ich habe so viele Dinge gesehen und so weiter.

00:21:00: Das ist natürlich wenn ich jünger bin hab ich weniger stark was gesehen.

00:21:03: das heißt aber nicht dass ich es nicht könnte.

00:21:05: also wenn ich eben... Was ist hier eigentlich die wichtigste Frage?

00:21:07: Empathie!

00:21:08: Also eben Soziale Fähigkeiten sind das ja eigentlich, um die es da geht.

00:21:12: Also die Welt zu verstehen mit den Menschen und dem ganzen Akteuren, die da drin sind und daraus diese Kontexte zu extrahieren und die dann irgendwie ein Briefing zu fassen.

00:21:22: Jedes Briefing wie auch bei Menschen ist ja beides.

00:21:25: Das ist möglichst komplett gibt Leitplanken aber ist auch offen genug dass innerhalb der Leitblanken ungewöhnliche Dinge passieren können.

00:21:33: so ist auch jeder prompt Also ein guter Prompt, egal ob ich jetzt einen Text ergebnis oder ein Bild ergeben und so was auch immer haben will.

00:21:39: Der ist regelmäßig ein ziemlich langes Gebilde in dem möglichst viele Dinge enthalten sind.

00:21:46: Und die gleichen sozialen Fähigkeiten wende ich ja wieder an wenn ich beurteile ob das was ich bekommen habe sei es Text, Bild, App oder was auch Immer oder Konzept In diesem Kontext, in dem sozialen Rahmen, indem wir uns bewegen ob das brauchbar ist oder nicht.

00:22:03: Darum geht es eigentlich und das kann man als junger Mensch, als alter Mensch haben.

00:22:07: nur als älterer Mensch hat man das Privileg dass man halt das von alleine irgendwie schon bekommen hat.

00:22:12: Als junger Menschen muss man sich da vielleicht noch ein bisschen mehr darauf einstellen.

00:22:16: Erst mal Kreativität.

00:22:17: Was ist das überhaupt?

00:22:18: Da gibt es ja, wenn du jetzt fünf Wissenschaftsarten, Psychologie und so weiter fragst, dann wirst du sieben verschiedene Antworten kriegen.

00:22:25: also deswegen natürlich ein bisschen fassig.

00:22:28: aber bleiben wir jetzt mal dabei, wo wir nicht so allzu akademisch werden in dieser Stelle.

00:22:33: Aber jedenfalls immer wenn du im kreativen Rahmen unterwegs bist ... Ich kann eben als Unternehmensberater kreativ sein ich kann als IT-Architekt kreative sein

00:22:41: usw.,

00:22:42: also jetzt nicht diesen engen Begriff nehmen... immer so, dass wir in der Vergangenheit mit dem Knappheitsparadigma sehr gut zurechtkamen.

00:22:51: Also das heißt... Das gibt ja das Sprichwort Notmacht erfinderisch!

00:22:56: Ich habe nicht alle Möglichkeiten zur Hand.

00:22:58: ich muss mit dem irgendwie umgehen können was jetzt irgendwie hier vorhanden ist und darin sich zu bewegen in dieser Begrenztheit.

00:23:07: Das hat oftmals einen sehr hohen kreativen Schub bei uns ausgelöst und das ist etwas was wir als Kulturtechnik eigentlich.

00:23:16: Und jetzt haben wir die große Herausforderung, dass wir dem Überfluss leben müssen.

00:23:20: Also das heißt, Knappheit ist eigentlich überhaupt gar kein Maßstab mehr sondern ich muss selber irgendwie ... Paketieren, ich muss sie irgendwie frame'n.

00:23:32: Ich muss selber diesen Rahmen finden und vor allen Dingen muss sich die Fähigkeit haben vom ersten Ergebnis nicht total überwältigt zu

00:23:40: sein.".

00:23:40: Das ist ja etwas was ich auch in der Hochschule sehe aber das ist eigentlich fast überall auch im Management.

00:23:45: guckst weiß so.

00:23:46: Management hieß eigentlich immer... Im Grunde habe ich zu wenig Informationen aber ich muss die Fährigkeit haben mit dem was hinten zur Verfügung steht die richtigen Entscheidungen zu treffen.

00:23:54: Und jetzt ist es eben so du hast nicht zu wenig Information!

00:23:56: Du hast eigentlich eher zu viele Informationen.

00:23:59: Es ist problemlos möglich, hunderte von Bildern innerhalb von ganz kurzer Zeit zu erzeugen.

00:24:04: Aber jetzt zu sagen okay aber ich bin mal wirklich zurückgetreten!

00:24:07: Ist es das wirklich oder ist es das nicht?

00:24:09: Ja so und diese Fähigkeiten mit diesem Überfluss zurechtzukommen... Das ist eine neue Kulturtechnik die wir alle lernen müssen sei es jetzt in der Kreativindustrie, sei es im Management, sei sonst irgendwo.

00:24:20: Nicht so einfach weil die ersten Ergebnisse meistens schon erstaunlich toll sind und überwältigend sind.

00:24:26: Und es ist so leicht, das einfach durchzuwenken und zu sagen ja okay klasse komm lass uns weiter machen.

00:24:31: aber eben wenn du Qualität erzeugen willst dann musst du halt auch mal dagegen treten und muss man gucken stimmt das jetzt eigentlich auf wirklich?

00:24:39: Wenn wir jetzt über Wichels reden dann sagt man ja hast du gar nicht gesehen da hat fünf Finger sechs Finger die Hand.

00:24:43: achso ja stimmt ja guck mal da das logo ist ja ganz unscharf.

00:24:47: ja stimmt jetzt wo du sagst guck Mal der Hintergrund ist doch irgendwie vollkommen Blöd, taucht doch gar nicht für unsere Aufgabe oder so.

00:24:55: Bei Texten ist es ja genau so ne?

00:24:57: Oder ich mach mir in Cloud Code irgendwas da ist eine App der denkste wow das ist ja wirklich super geil.

00:25:02: dann schiebst du mal wirklich da dran rum und so der stellst du fest ist ja hohl wie weiß ich nicht.

00:25:07: ne Haselnuss also naja

00:25:10: Und trotzdem wirklich viel.

00:25:12: Also man könnte glatt sagen dass Kreativität irgendwo demokratisiert aber nicht standardisiert wird sondern dass da immer noch dieser Input stark ist.

00:25:19: Das ist ein guter Punkt.

00:25:20: Ja, guter Punkt.

00:25:22: Vielleicht jetzt nochmal Richtung der Agentur und das ist ja deine Heritage sozusagen, dann kommst du ja auch mal her im Anschluss an Christian Manken die wir hier von Pilot hatten.

00:25:31: Wir haben mit ihm über die Zukunft der Media Agenturen natürlich gesprochen.

00:25:34: Und was bedeutet für... Dich jetzt dieser Einfluss von KI auf diese klassischen Agenturmodelle.

00:25:42: Naja, das wird jetzt schon ein bisschen ungemütlich werden würde ich mal denken in den nächsten Monaten.

00:25:49: Das was wir im Moment an Ungemütlichkeit haben es ist ja hatten wir schon gesagt überwiegend eigentlich durch die wirtschaftliche Stagnation getrieben noch gar nicht durch AI.

00:25:59: Das Thema mit der Senioritätspyramide haben wir schon besprochen.

00:26:02: Das ist auf jeden Fall ein Thema, ne?

00:26:03: Ich habe jetzt ja schon zweimal dieses White Paper für den GWA mit verantwortet und da haben wir uns ja schon zwei Mal mit diesen Fragen beschäftigt und jetzt sind wir gerade in der Vorbereitung für das Dritte.

00:26:14: Es soll im Juni diesen Jahres wieder vorgestellt werden und also es ist schon klar ... Wir haben das in den vergangenen Jahren eigentlich immerzu vorsichtig formuliert weil jetzt wirklich Dinge werden kollabieren Unternehmen werden schrumpfen Die ganze Branche wird schrumpfen, das ist unausweichlich.

00:26:30: Wenn Autonomis fahren kommt dann wird es nicht mehr so viele Berufskraftfahrer geben.

00:26:34: Das ist unausweichlig, bedauerlich aber das ist nicht anders möglich.

00:26:39: Ja, das gilt auch für andere Branchen, weiß ich nicht Juristen alles mittels Management.

00:26:46: All das kollabiert ja auch deswegen weil natürlich Agenturen Die ganze Branche beispielsweise, aber eben auch Anwaltskanzleien und so weiter.

00:26:54: Die leben ja davon dass sie eigentlich ein Arbitrage-Geschäft machen.

00:26:58: Unten sind Menschen die ziemlich billig, die schaffen die eigentliche Arbeit, das wird verdichtet und natürlich auch verbessert

00:27:05: usw.,

00:27:06: Aber letztlich lebt man natürlich davon, dass es am Fuß der Pyramide die günstige Personen gibt.

00:27:12: Das wird jetzt kollabieren, ne?

00:27:15: Kunden werden das natürlich auch, die wissen das ja bei denen ist es ja auch nicht anders.

00:27:20: Also das heißt wir werden wahrscheinlich in ein starkes Transparenzthema reinkommen.

00:27:25: Ist ja nicht so dass jetzt Agenturen oder Anwälte das irgendwie bewusst nur verschleiert haben.

00:27:30: Die Auftraggeber wollen das auch gar nicht wissen.

00:27:32: Sie wollen einfach irgendwie einen durchschnittlichen Tagesatz haben und jetzt bitte den Rest machen wir selber oder so.

00:27:38: Und all das wird sich jetzt natürlich verändern.

00:27:40: Das ist ganz klar.

00:27:41: Je schneller man das akzeptiert und versteht und irgendwie umsetzt, umso besser wird es sein.

00:27:48: Und wer jetzt sich zu lange Zeit damit lässt mit der Wahrheit einfach ... Der wird möglicherweise den Ausgang auch nur schwer finden oder gar nicht!

00:27:59: Also ich würde denken, auch wenn das jetzt eben für die jungen Menschen wie wir es Woche schon besprochen haben zunächst einmal keine besonders gute Nachricht ist.

00:28:06: Aber ich würde denke Agenturen können schrumpfen, sie können sich auf einen Kern zurückziehen, sie kann sich auf die Kompetenzen zurückziehen in denen Sie wirklich ein Mehrwert bieten können.

00:28:19: und was ist das?

00:28:20: Das ist eine Kompetenz Kontexte, soziale Kontextekompetenz.

00:28:25: zu denen gehört ja auch die Kunden und ihre Konstellation verstehen zu lernen.

00:28:30: Wir wissen ja, dass viele Entscheidungen jetzt nicht nur rational sind sondern auch basierend auf was weiß ich politischen Konstellations- und was es alles irgendwie gibt.

00:28:38: All das ist ja etwas wo Agenturen wenn da die entsprechenden erfahrenen Menschen, Senioren, Menschen am Werk sind verstehen und darauf Angebote anpassen können sozusagen und so weiter und dann eben die Kompetenz der Beurteilung, der Kuratierung.

00:28:54: Das sind Agenturen genauso wie Einzelnen auch ist und darauf müssen sich Agenturen zurückziehen.

00:28:59: Und dann können sie ja auch wieder sehr erfolgreich sein, ne?

00:29:03: Die Geschäftsmodelle werden sich ändern.

00:29:04: Time and material das ist nicht besonders zielführend so weil eben time ist jetzt hier total in Relation zu sehen und auch Material ist im Relation Apparat, der teilweise auch da war.

00:29:20: Weil natürlich schwierige Dinge zu bewältigen waren... Was weiß ich?

00:29:23: Eine Filmproduktion!

00:29:24: Ich sage jetzt nicht, dass man keine Filme mehr mit echten Drehs macht aber halt viel weniger.

00:29:29: und klar um eine Filmpproduktion mit all den Gewerken die dann eine Rolle spielen irgendwie richtig an Start zu bringen und so dafür braucht er es eine bestimmte Management Funktion.

00:29:37: Die braucht das vielleicht nicht mehr oder nicht in dem Maße mehr.

00:29:39: also das ist völlig völlig klar.

00:29:42: Unternehmen brauchen wir aber trotzdem Beratungen.

00:29:44: Wir brauchen ja trotzdem Begleitung weil bei denen bricht ja alles zusammen in Anführungszeit und verändert sich.

00:29:49: Das heißt, es ist jetzt kein Markt der keinen Markt mehr ist sondern das ist ein Markt, der halt sich verändert und wenn er sich auf diesen Markt anpasst hat er riesen Opportunities.

00:29:59: Wo Rollen und Position verschwinden stehen auch neue?

00:30:03: Siehst du eine Chance für neue Rollen in Unternehmen?

00:30:08: Ja

00:30:08: also ich meine wie gesagt all diejenigen die diese Orchestrierungsarbeit verstehen dann viel Arbeit haben.

00:30:17: Jede Art von Kontextualisierung, sorry wenn dieser Begriff jetzt hier sich so total überstrapaziert in unserem Podcast aber darum geht es eben.

00:30:24: also das Verständnis wie passe ich etwas ein?

00:30:27: All die Themen die ringsum Qualitätsverantwortlichkeiten um Kuratierungsfähigkeiten und so da werden neue Jobs entstehen.

00:30:35: der prompt engineer in diesem Sinne nein das hat sich als nicht das Modell herausgestellt.

00:30:41: Aber Menschen, die wissen wie baut man euch überhaupt einen Promt?

00:30:44: Wie komme ich da überhaupt dazu, das strategische Verständnis zu haben.

00:30:48: Ich sehe ja auch häufig nur, weil ich an der Hochschule arbeite und sehr viele junge Menschen arbeiten.

00:30:54: Das erste wenn ich einen Prompt mache ist dass ich mich überhaupt erst mal in das Fachgebiet reinfräse so tief wie möglich, dass ich alle Begriffe, alle Fachbegriffe jedes Detail irgendwie mehr handy ist.

00:31:05: So und dann kann ich anfangen zu formulieren was ich möchte diese Art der Recherchefähigkeit die sehr viel mit ja auch mit Mühe das kostet Zeit.

00:31:13: Das kommt nicht einfach raus aus Tegipiti.

00:31:15: So das ist eben etwas... das ist ein Berufsbild.

00:31:18: Das ist vielleicht im Bereich des Strategen oder sowas angesehen.

00:31:22: Ja, das sehe ich ja auch in sehr vieler Agenturen, die gerade sehr stark auf Strategie setzen.

00:31:26: Ich glaube, dass haben viele erkannt, dass da natürlich ein großes Thema ist.

00:31:28: und aber wenn du jetzt diese Kompetenz also was würdest du einordnen?

00:31:32: Gerade für die nächste Generation oder sowas.

00:31:35: Was brauchen wir in Zukunft?

00:31:36: mehr technologische oder eben diese konzeptionelle Exzellenz

00:31:40: oder beides?

00:31:41: Ich glaube braucht man und braucht beides.

00:31:43: Also natürlich würde man jetzt sagen Sprachen lernen muss doch niemand mehr.

00:31:48: es gibt auch Übersetzungsprogramme.

00:31:51: Jetzt, also ich geb's zu.

00:31:53: Ich hab neun Jahre lang großes Latinum gemacht.

00:31:56: Die Sprache habe ich nicht ein einziges Mal in meinem Leben gesprochen und trotzdem muss ich sagen dass sie entscheidend dazu beigetragen hat wie mein Denken irgendwie ist.

00:32:04: Nicht nur meinen Denken übersprach ist sondern auch weit darüber hinaus.

00:32:08: deswegen würde ich sagen... Also jetzt alle die sagen das brauchen wir jetzt alles nicht mehr.

00:32:13: Jetzt müssen wir nur noch programmieren lernen.

00:32:15: Das ist Quatsch!

00:32:16: So.

00:32:17: gleichzeitig ist es so.. Ja, Wipecoding ist eine wirklich beeindruckende Sache.

00:32:23: Aber wenn das jetzt da richtig so ein produktives System werden soll dann braucht es halt ein bisschen mehr Weitsicht als nur Wipe-Gecode.

00:32:30: So wird das die Maschine eines Tages einem abnehmen?

00:32:33: Ja bestimmt aber trotzdem ist es gut eben roteilen zu können ob das auf die richtige Weise gemacht ist oder ob man das vielleicht auch alternativ tun kann oder so.

00:32:41: Also deswegen ich befürchte man kann leider nicht sagen jetzt mal braucht nur das eine oder das andere.

00:32:46: Ich würde schon denken dass jeder jede Führungskraft, egal in welcher Industrie sollte sich praktisch damit beschäftigen.

00:32:54: Das ist augenöffnend im wirklich vielerlei Hinsicht und es ist eben mit jetzt hier nicht mehr an Tropic Werbeveranstaltung machen.

00:33:01: aber wenn man jetzt mal so die neuen das neue Claude Modell sich anschaut das ist schon mindblowing.

00:33:07: So da kann man eben auch als Nicht-Techie plötzlich technische Dinge hin bekommen Und man bekommt plötzlich ein Gefühl dafür wie, ich meine das ist so Agency im Neudeutschen.

00:33:19: Wie viel Eigenbestimmtheit man eigentlich bekommen kann!

00:33:22: indem man einfach mit Claude sich ein kleines Programm schafft, was einem irgendwas macht.

00:33:28: Das ist glaube ich sehr hilfreich.

00:33:30: Das heißt nicht dass die Führungskraft später das alles immer selber machen muss aber eben zu wissen wovon man eigentlich redet.

00:33:36: Das würde ich schon wirklich jedem jedem jedem empfehlen und genauso denke ich des Menschen die jetzt eher aus einer Tech Richtung kommen definitiv konzeptionell Ja auch ein bisschen mehr, vielleicht Respekt davor haben.

00:33:50: Da ist ja oftmals auch so ein bisschen Disrespect.

00:33:52: Ja ja Briefing habe ich gelesen aber jetzt mache es trotzdem so wie ich's möchte oder so da sicherlich auch dazu lernen und für Kreative.

00:34:01: also kreative müssen natürlich sich mit der Technologie beschäftigen das ist völlig klar.

00:34:05: Aber wenn ich jetzt dann auch Hochschule darüber spreche sollen wir jetzt eigentlich unsere kreativen überwiegen darin ausbilden, wie sie jetzt irgendwie AI-Tools bedienen.

00:34:15: Ich würde sagen, nee!

00:34:16: Also im Grunde passt das Gegenteil.

00:34:19: Kreative sollten in Ausstellungen gehen, sich echte Bildbände angucken und zwar ohne Ende in sich rein saugen.

00:34:25: So sollten vielleicht mal mit, weiß ich nicht?

00:34:28: Mit Farbe auf dem Dings rummalen und so ein bisschen über Komposition Gedanken zu machen und auch zu verstehen dass nicht alles immer perfekt sein muss sondern man kann es eben durch Imperfektion usw.

00:34:40: Das ist eben, man braucht beides.

00:34:42: Ja.

00:34:42: Spannende Andersen, ja cool!

00:34:44: Mit Sebastian Ferrer von Google haben wir hier vor allem was Thema Data Strengths gesprochen also die Fähigkeit wirklich mit Daten umzugehen, Daten überhaupt zur Verfügung zu haben.

00:34:52: da war auch ein Riesenvorteil von Unternehmen die jetzt starten und die Datenbasis natürlich sauber aufbauen im Vergleich zu Unternehmen die lange auf dem Markt sind und viele viele Datenpools haben und die erstmal zusammen bauen müssen weil sie merken oh ich kann gar nicht gleich je sofort ansetzen.

00:35:07: Was passiert jetzt wenn Daten nicht steuern, sondern tatsächlich auch kreativ genutzt werden.

00:35:14: Ist das ein Thema?

00:35:16: Wie viele Datenkunde, Data Literacy brauchen kreative Teams?

00:35:20: Auf jeden Fall ist es ein Thema.

00:35:21: Es ist ja eine ganz neue zusätzliche Input-Dimension die wahnsinnig lehrreich sein kann.

00:35:29: durch die neuen Tools muss man jetzt gar nicht mehr so trockenbrot Datenpools auch relativ schnell sich zugänglich machen und so weiter, aber auf jeden Fall.

00:35:41: Das ist wie ich es vorher sagte das gibt teilweise bei den Techies ein bisschen so einen Disrespect für die Leute, die Konzeption machen und es geht natürlich bei denenjenigen die Konception machten nicht selten so ein Disrespect von Daten

00:35:53: usw.,

00:35:54: das ist vollkommen ungebracht in beiden Richtungen.

00:35:56: Die Dinge laufen zusammen.

00:35:59: Daten können tolle Absprungpunkte sein für kreative Reisen.

00:36:04: Schwenk mal, erlauben darf.

00:36:05: zur Richtung Führung.

00:36:06: Du hast gerade vorhin schon im Nebensatz erwähnt, Agentik AI also das, wobei ich dieses Board-Agent hasse, das ist eigentlich ein Assistent der drin ist aber okay.

00:36:15: Das ist der Begriff.

00:36:16: Wenn wir uns jetzt vorstellen, die Führungskraft in einer Kreativagentur hat jetzt Teams aus Mensch und Maschine, sprich aus Humanoid Mitarbeitenden und eben diesen Agentic AI Menschen bestehen Wie führt man diese Teams dann?

00:36:34: Ja, ich glaube wir müssen halt viel mehr über Qualität sich definieren.

00:36:40: Also es gibt ja so eine... wie würde man das sagen?

00:36:44: Es gibt ja einen Denken manchmal viel Aufwand und viel Wert.

00:36:47: So kommt aus dieser Time and Material Ecke ein bisschen.

00:36:51: Ah jetzt haben wir wahnsinnig viel hier gewerkelt!

00:36:53: Jetzt ist das automatisch irgendwie dadurch schon gut.

00:36:58: Ich glaube, davon muss man sich halt total verabschieden.

00:37:00: Also man muss schon wirklich ganz, ganz hart über Qualität führen und zwar sowohl die echten Fleisch- und Blutmitarbeiter als eben auch das was man so an Assistenz-, Datenpool usw.

00:37:11: irgendwie hat.

00:37:12: Das bedarf dann natürlich auch einer Urteilsfähigkeit, was ist eigentlich überhaupt Qualität?

00:37:17: Ich glaube da müssen manche Führungskräfte dann vielleicht auch, dass sie sich auch wieder trauen, da irgendwie auch selber sich Gedanken dazu zu machen.

00:37:25: nicht selten ist es ja so Führung auch so ein bisschen ist ja, der X oder Frau Y hat die Kompetenz.

00:37:31: Dann soll die das mal beurteilen?

00:37:32: Die hat es gesagt, dann habe ich's durchgebunken oder so.

00:37:35: Also da sind natürlich Dinge, die sich jetzt verändern glaube ich.

00:37:40: Was ist aus deiner Sicht die Killerkompetenz und die Führungskräfte von heute und von morgen brauchen in dieser Karriere?

00:37:46: Das

00:37:47: ist schon eine der Kompetenzen.

00:37:49: also wirklich sich selber oder irgendein Set an Kriterien zurechtzubauen die eigentlich Qualität beurteilen lässt und dann eben durchzudringen auch über Menge sich nicht von Menge beeinflussen lassen, sondern wirklich Qualität muss die Frage sein.

00:38:08: Wie ist der Fit zu meinen strategischen und taktischen Zielen jetzt hier?

00:38:12: So glaube ich das ist ja – und natürlich die Bereitschaft mit dieser fluiden Welt irgendwie umzugehen.

00:38:21: Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich bin jetzt in diesem KI-Game ja doch ein bisschen drin.

00:38:25: Manchmal würde ich morgens Angst mal einen Laptop aufzuklappen weil dann denke ich oh Gott das sind schon wieder zehn so bahnbrechende Dinge da.

00:38:31: wie soll ich das alles verarbeiten?

00:38:33: Also das ist natürlich damit muss man irgendwie jetzt lernen und zu gehen.

00:38:37: Gerade wenn man so in der Führung hat man oftmals viele Felder, die es zu bedenken gilt und wenn das in jedem Feld irgendwie ständig so abgeht.

00:38:46: Das ist natürlich schon herausfordernd, das ist klar.

00:38:49: Aber es ist jetzt nicht zu erwarten was es langsamer wird sondern ich würde eher davon ausgehen dass wir noch schneller werden.

00:38:56: Wenn man jetzt mal einen Blick auf Deutschland setzen haben wir von der kulturellen Seite gute Voraussetzungen für Kreative Nutzung der künstlichen Intelligenz?

00:39:04: Ich würde schon sagen also eben viele gut ausgebildete Menschen hier auch relativ diverses Umfeld, sodass wir das irgendwie hilft uns ja auch Dinge einzuordnen usw.

00:39:19: Aber wir haben natürlich auch kulturelle wahnsinnige Hürden.

00:39:23: also der Blick auf Risiko beispielsweise ist vollkommen falsch hier.

00:39:28: diese Risikowerverse Haltung die wir hier haben die ist jetzt natürlich genau die falsche Herangehensweise.

00:39:35: es ist leider sehr tiefkulturell verankert und deswegen nur schwer zu überkommen.

00:39:39: Aber Top-Kreationen, wenn du die letzten Jahre schaust ist so Brasilien stark aufgekommen.

00:39:44: Dann ist jetzt auch Mexiko wieder sehr stark in dieser Kreativszene erstarkt.

00:39:49: Siehst du da andere Nationen aus einem internationalen Blick?

00:39:53: Dass andere Nation vielleicht noch stärker dominieren könnten?

00:39:56: Die Deutschen sind jetzt... nicht schlecht aufgestellt, wenn man jetzt mal so internationale Werkewerbe anschaut.

00:40:01: Aber ja auch nicht top!

00:40:02: Also das sind ja, glaube die Amerikaner sind doch immer noch relativ weit vorne, die Engländer sind vielleicht noch weit vorne oder sowas.

00:40:09: und jetzt bin ich ehrlich sein... Ich bin jetzt auch nicht der riesige Gläubige von den Kreativfettbewerben, weil das halt doch schon noch so ein bisschen Schau laufen irgendwie ist und jetzt nicht die Realität abbildet.

00:40:22: Aber wenn man das trotzdem mal gelten lässt dann eben.

00:40:25: Das sind wir ja nicht top!

00:40:26: Wir sind irgendwo im oberen Drittel würde ich mal uns so einordnen.

00:40:31: Und ich glaube es hat sehr viel mit Diversität zu tun.

00:40:34: Kreatividad also eine der Definitionen von Kreativotät ist ja dass es etwas ist was innovativ ist, aber trotzdem noch brauchbar ist.

00:40:41: Also nicht zu weit weg vom von dem Verständlichen, aber weit genug das es irgendwie irgendwas bewegt.

00:40:48: So ist jetzt nicht besonders gut formuliert, aber ich glaube es ist verständlich geworden.

00:40:52: Ich glaube dass je diverser man ist um so leichter fällt es einem eben diese Balance irgendwie hinzubekommen.

00:41:00: Deswegen glaube ich schon auch, dass in Agenturen es halt gut wäre wenn man halt auch auf Diversität achtet also sowohl Geschlechter als auch Herkünfte, kulturelle Herkunft

00:41:11: etc.,

00:41:12: das hilft glaube ich automatisch etwas dazu schaffen.

00:41:16: Du bekommst diesen diversen Blick schon alleine aus deinen internationalen Connections und Reisen.

00:41:21: vielleicht noch zum Abschluss eine ganz persönliche Frage wenn.

00:41:25: du hast gerade den Alter angesprochen mit Weiß nicht, ob du noch fünf Jahre arbeiten willst.

00:41:31: Aber so wichtig kenn ich glaub' ich ja in welcher Art und Weise auch immer.

00:41:35: Und du hast gerade erst neu wieder neugierig gegründet.

00:41:37: das zeigt dir auch welchen Ehlern du übernach hast Wenn du mal auf die nächsten fünf jahre schaust einfach mal um eine Zahl in den Raum zu werfen was reizt dich ganz persönlich an dieser Verbindung aus Kreativität und künstlicher Intelligenz am meisten?

00:41:50: Mein ganzes Leben ist von einer einzigen Triebkraft getrieben nämlich von Neugierden.

00:41:56: Also mein Mittelname ist ja Neugierin.

00:41:59: Ich habe noch nie in meinem Leben irgendwas für Geld getan, ich hab es immer nur dafür getan weil meine Neugiere befriedigt wurde und weil ich nicht so ganz ungeschickt bin war das wirtschaftlich manchmal auch dann erfolgreich.

00:42:11: Das ist jetzt eigentlich schon die Antwort darauf.

00:42:13: also verstehst du?

00:42:14: Ich bin sowas von privilegiert dass sich in dieser Zeit leben darf in der es jetzt so abgeht und ich einer von denen sein darf mitmachen.

00:42:24: und weil ich eben so neugierig bin, habe ich ihm schon vor ein paar Jahren angefangen mich damit ernsthaft zu beschäftigen.

00:42:30: Und das ist für mich auch die einzige Strategie, weil ich nicht nur neugiere sondern auch grauenhaft faul und wenn man ganz früh in der Sache anfängt dann ist die Lernkurve ja krass steil Und das kommt meiner Faulheit unheimlich entgegen.

00:42:44: Ich muss jetzt nicht, ihr seht nicht viel arbeiten dafür dass ich einigermaßen auf der Welle drauf bin.

00:42:49: Das ist ja persönlich aber es ist wirklich die Realität.

00:42:52: Also deswegen, das treibt mich!

00:42:54: Es ist doch die geilste Zeit den man sich nur vorstellen kann.

00:42:57: Das will ich auch sagen.

00:42:58: Ich bin natürlich jetzt nicht... wie soll ich sagen?

00:43:01: Ich bin nicht unfroh, dass ich jetzt nicht der CEO einer Agentur mit tausendfünfhundert Leuten bin und mir jetzt Gedanken machen muss, wie kann ich jetzt irgendwie tausen von denen möglichst Gut, irgendwie woanders hinbringen oder sowas.

00:43:14: Das ist natürlich ein Privileg dass ich so relativ klein und unabhängig unterwegs bin das ist mir schon klar.

00:43:19: aber wie gesagt für alle für junge Menschen ganz besonders junge Menschen die ihr zuhört kein Grund irgendwie depressiv zu sein.

00:43:26: im Gegenteil es ist die geilste Gelegenheit ihr je hattet.

00:43:30: Alte Menschen Kein Grund, depressiv zu sein.

00:43:32: Es ist die geilste Gelegenheit, die ihr je hattet.

00:43:35: Agenturscheps – es ist die geilste Gelegenheit, euren Laden jetzt so zurechtzuschneiden, dass ihr ein richtig geiles Team seid und in dieser Herausforderung jetzt irgendwie bestehen könnt!

00:43:45: Die Dinge sind im Fluss.

00:43:46: Jeder guckt nach neuen Gelegenheiten.

00:43:48: Jeder sagt wie löse ich das jetzt?

00:43:50: Und wenn da jemand, wenn der richtige Spieler am richtigen Stelle auf dem Platz steht, dann kriegt er den Ball um Kanin reinhermern.

00:43:57: Ein besserer Schlusswort gibt es kaum und das ist genau auch auf dem Punkt, dass was ich immer antworte wenn man mich fragt.

00:44:04: Was is eigentlich die wichtigste Kompetenz an der Führungskraft?

00:44:07: Sag' ich mal Neugier!

00:44:08: Ja weil auch Neugie ist das was mich mein Leben lang getrieben hat Und ich glaube das ist Genau das warum man nie müde wird irgendwas zu machen und immer irgendetwas neues zu machen Weil man einfach neugierig ist.

00:44:18: Wenn du diese Neugiede verlierst dann glaub ich wirst du behäbig und dann funktioniert's auch nicht mehr.

00:44:24: insofern seid neugierig, bleibt neugirig und glaube das hat es wunderbar heute zum Vorschein gebracht.

00:44:30: Peter Kabel du hast die erste Digitalwelle letztendlich mitgestaltet und ich würde sogar sagen sehr stark geformt.

00:44:38: Heute gestaltest du mit KI die nächste.

00:44:40: was dich verändert hat sind Werkzeuge, sind Geschwindigkeiten.

00:44:42: aber was geblieben ist ist glaube ich das Entscheidende dass es Kreativität auch als wirtschaftliche Kraft.

00:44:47: Peter vielen Dank für diesen Blick zurück und nach vorne und bleib neugerig und danke fürs Zuhören!

00:44:53: Tschüss.

00:44:53: Ja, tschüss!

00:44:54: Vielen vielen Dank für das schöne Gespräch, Harald.

00:44:57: Wenn euch diese Folge gefallen hat dann findet ihr alle Folgen des Suits & Sneakers Podcasts auf den Webseiten von Dininganfall Fortin sowie auf eurer favorisierten Podcast-Plattform wie zum Beispiel Apple Podcast oder Spotify.

00:45:08: Die Links findet ihr wie immer in den Show Notes auch Kontaktdaten zu Peter Kabel sondern Link in Profi geht gerne in den Diskurs mit ihm und wir hören uns wieder in vierzehn Tagen.

00:45:17: Tschüss.